Verstärker mit starken Boxen überlasten?

7 Antworten

Gtrundsätzlich passiert erstmal nicht viel. Du hörst Musik, sogar laut. Probleme würds geben, wenn du die Anlage zur Beschallung eines Saals oder evtl. Open Air benutzt. Dies bedeutet dann natürlich höhere Lautstärke und damit mehr Leistung auf die Boxen. In deinem Beispiel würde tatsächlich die Gefahr des Clippings bestehen.

Aber von Anfang an, sind die Boxen deutlich schwächer als die Leistung, die der Verstärker/Receiver abgibt schaltet im Idealfall dieser ab. Bei billigeren Verstärkern kanns dir die Boxen zerschießen. Das aber ist immer eine Frage der Lautstärke. Der andere Fall, die Boxen sind weitaus stärker belastbar als es dem Verstärker möglich ist, Leistung zu bringen entstehen (wieder bei sehr hohen Lautstärken) Verzerrungen, die auch höhere Ströme an die Boxen liefern. Der höhere Strom bewirkt, dass die Schwingspulen der Lautsprecher überhitzen und durchbrennen. Und das nicht, wie hier mehrfach beschrieben nur die Hochtöner, sondern durchaus auch die Mittel- und in seltenen Fällen die Basslautsprecher. Höhere Lautstärke bedeutet hier allerdings nicht, dass du nicht mal nachbarschaftsuntauglich Party feierst sondern, wie ich oben beschrieben habe, unverhältnismäßig große Räume beschallen willst. In deinem Zimmer oder im Partykeller fallen dir da zuerst die Lauschlappen ab bevor da was passiert.

Mehr oder weniger Leistung des Receivers gegenüber der Lautsprecherangabe?

  • bei viel höherer Leistung des Receivers besteht nur Gefahr für die Lautsprecher durch zu weites "Aufdrehen", was letztlich die Baß-Chassis zerstören kann. Dieser Effekt kündigt sich aber schon vor dem kritischen Punkt durch starke Verzerrungen, die selbst für ungeschulte Ohren hörbar sind an und kann somit vermieden werden.

  • bei viel weniger Leistung des Receivers besteht die Gefahr des Clippings. D.h. muß der Receiver an seiner Leistungsgrenze bzw. "kurz vor Anschlag" des Lautstärkereglers betrieben werden, erzeugt er irgendwann Clipping-Effekte. Clipping bedeutet den "Tod" der Hochtöner, da in diesem Falle sehr viele hohe Frequenzen an den selben anliegt und diese quasi "grillt". Auch dieser Effekt ist hörbar, wenn bei Anhebung der Lautstärke die Lautsprecher nicht mehr lauter, sondern nur noch "schriller" klingen. Allerdings kann es bei hörbaren Verzerrungen bereits zu spät sein.

Ergo: Letztlich ist es immer zu empfehlen eher einen zu starken als einen zu schwachen Receiver zu verwenden, da die zerstörenden Effekte der Mehrleistung vorher gut herauszuhören sind und normalerweise erst auftreten, wenn die Schmerzgrenze des Hörers bereits weit vorher erreicht ist.

Punkt 2: Leistungsangaben der Lautsprecher: Hier sollte man die Watt-Angabe des Lautsprechers zum Vergleich heranziehen. Die Watt-Angaben der Lautsprechrecher sind keine Leistungsangaben der Lautsprecher, sondern stellen ihre BELASTBARKEIT dar!

Punkt 3: Leistung des Verstärkers/Receivers: Jetzt wird's komplizierter. -Ein Verstärker ist z.B. mit DIN-Leistung von 6x100Watt angegeben an 6 Ohm. D.h. diese Leistung bringt er an Lautsprechern je Kanal mit 6Ohm. Hängt man z.B. 8Ohm Lautsprecher an dieses Gerät, hat man effektiv (6Ohm : 8Ohm = 0,75) nur 0,75 von 100Watt, also 75Watt maximale Leistung für die Lautsprecher zu Verfügung.

-Aber dies hängt stark von den Meßverfahren der Hersteller ab und auch wenn ein Gerät mit 6x100Watt angegeben ist, heißt das nicht unbedingt, daß auch diese 100 Watt an allen Kanälen GLEICHZEITIG anliegen!

-Hier muß man sich mal genauer die Bedienungsanleitung bzw. die technischen Daten des Gerätes ansehen, zur Not reicht auch meist der Blick auf die Geräterückseite neben dem Stromanschluß. Der wichtige Wert hier ist die Leistungs-AUFNAHME des Gerätes!

-Hat ein Receiver z.B. eine Leistungsaufnahme von 250Watt (was auch bei Geräten mit der Angabe "6x100Watt" durchaus vorkommt), kann er letztlich eben nicht mehr als die aufgenommene Leistung auch wieder abgeben, im Gegenteil, eher weniger! Die Leistungsaufnahme nimmt man mal 0,68 als Faustformel, da einiges an Leistung ja auch noch durch Wärme, Verbrauch der Displays etc. verloren geht.

-So kommt man im Beispiel von 250 Watt x 0,68 auf effektiv 170Watt, die das Gerät abgeben kann. -Nun muß man diesen Wert aber noch durch die Anzahl der Kanäle teilen (hier im Beispiel 6). So hat man effektiv je Kanal gerade mal 170Watt/6 = 28,33Watt zu Verfügung! Der Wert schein gering, aber man muß dabei beachten, daß selbst wenn man sehr laut hört, dann gerade im Schnitt 10Watt Leistung umgesetzt werden. Leider kann man mit diesem Wert aber auch nicht genauer weiterrechnen, da hier eine Impedanzangabe fehlt.

-Wenn man nun Glück hat, gibt der Lautsprecherhersteller auch eine EMPFOHLENE VERSTÄRKERLEISTUNG (von/bis) für seine Lautsprecher an, die sich dann bei einer günstigen Abstimmung innerhalb des eben errechneten Wertes bewegt, optimal etwa in der Mitte.

erst mal wäre der Widerstand wichtig der Verstärker Leistet diese Leistung und die Boxen vertragen diese man sollte den Verstärker nur nicht zu weit aufdrehen den dann Clippt er

Clipping ist wenn der Verstärker an sein Maximum kommt aber das Signal noch stärker wird dann bleibt dieser auf seinem Maximum bis das Signal wieder leiser wird in der Zeit stehen auch die Lautsprecher still, bekommen aber die volle Leistung des Verstärkers ab und da die Lautsprecher still stehen können sie sich durch die Bewegung nicht selbst kühlen und überhitzen

so rauchen dir auch deutlich stärkere Boxen an keinen Verstärkern ab ...

wichtiger ist das der Widerstand stimmt und die Lautsprecher nicht weniger haben als der Verstärker verträgt, also wenn der Verstärker 4 Ohm verträgt dann kannst du Boxen mit 4 Ohm oder mehr anschließen

schließt du Boxen mit weniger Widerstand an zwingst du den Verstärker mehr zu leisten kann der das nicht raucht er dir ab

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