Verstärker für E-Gitarre gut und günsitg?

8 Antworten

Ich spiele schon sehr lange Gitarre und habe alle möglichen Amps gespielt, unter anderem auch den Flextone von Line6. Mich macht der Spider aber persönlich nicht so an. 

Auf der Suche nach einem günstigen Amp haben wir uns letzens für ein Projekt den Fender Champion 40 Watt geholt. Für den Preis absolut super! Der Sound, die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten an Grundsounds, die Lautstärke, die Möglichkeit eines zweiten Kanals und die eingebauten Effekte haben uns letzlich überzeugt. Wenn mehr Geld zur Verfügung gestanden hätte, hätten wir uns den Blackstar ID 60 TVP geholt.... Den Fender Champion gibt es bei T.... als B-Stock gerade für 162,- Ocken. Die günstigere 20 Watt Variante würde ich wegen dem fehlenden 2. Kanal und wegen der geringeren Lautstärke nicht nehmen. 

Muss es denn unbedingt ein richtiger Amp sein? Wenn Du nicht in einer Band spielst, würde ich mir von Boss den Micro BR bzw. den Boss Br-80 holen. Da hast Du den Amp, das Tonstudio und die Band immer in der Hosentasche dabei und kannst überall jammen, üben und aufnehmen, auch im Urlaub. Ich finde das Teil Oberklasse! Da sind schon jede Menge Songs drauf zum Üben und Mitjammen, aber Du kannst auch noch unbegrenzt Songs bzw. Playalongs draufladen. Für mich das ultimative Übungstool...

Der Line 6 Spider IV 15 ist in der 100€ Region das Maß der Dinge. Da ist der ist ein Dauerbrenner. 15 Watt reicht zum Üben zu Hause völlig aus. Für ne Jam Session mit einem Schlagzeug, grade noch so.

Das Rauschen geht mit Humbuckern absolut in Ordnung (mit Single Coils ein vorsichtiges; ja auch). Der Amp hat ein Noise Gate, dass das einigermaßen unterdrückt. Wichtig ist aber auch ein anständiges Kabel zu haben! Auch ein 1000€ Verstärker bringt bei einem 10€ Kabel nix. Also Kauf ein anständiges ab 20€.

Das Tolle ist, in dem Verstärker sind diverse Effekte integriert (z.B. Hall, Reverb, ein Chorus/Flanger Mischmasch, etc. Ein Anfänger muss (sofern er überhaupt auf Effekte aus ist) sich mit den ganzen Effekten aber erstmal auseinandersetzen. Ich weiß von mir selbst, dass man auf Anhieb die Unterschiede nicht richtig raushört, und auch nicht richtig einzusetzen weiß. Hat man das aber raus, dann sind die Effekte ein sehr schönes Mittel zur Ausgestaltung des Sounds. Einigermaßen brauchbar sind die schon.

Kopfhörerausgang hat er. Allerdings kann man den auch problemlos Nachts um 0 Uhr, wenn Eltern nebenan schlafen, spielen. Die Lautstärke lässt sich problemlos runterregeln. 

Der Line 6 Spider IV 15 ist in der 100€ Region das Maß der Dinge. Da ist der ist ein Dauerbrenner. 15 Watt reicht zum Üben zu Hause völlig aus. Für ne Jam Session mit einem Schlagzeug, grade noch so.

Wenn der Drummer Jazz & mit Besen-Sticks spielt? :D

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@Trashtom

Also ich mag Modelingamps gar nicht. Ich würde mir eher einen einfachen Hybridverstärker kaufen. 

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Instrumental-Amps rauschen immer etwas mehr als HiFi-Verstärker.

Der Name ist nicht ausschlaggebend. Ich habe einen McCrypt(20W) Übungsamp mit einer Vorstufenröhre um kleinstes Geld gekauft, der zu Hause immer noch wunderbar funktioniert. 

Ein sehr günstiger, auch gigtauglicher Verstärker ist  der Fame GRX60 Tube Reverb (Hausmarke bei Music Store).  Günstig und trotzdem nicht billig im Sound.

Von Fender, Marshall, Mesa, Vox oder Orange träumst Du nicht, wenn Du von günstig sprichst. Selbst gebrauchte Geräte sind wohl außerhalb Deiner pekunären Vorstellungen.

Für später könntest Du Dir ein "Baukastensystem" überlegen. 1x12", 2x12", ..., mit einem Kopf von egal welcher Marke. - Du wirst hoffentlich auch ein Alter erreichen, wo Dir Dein Rücken für jedes nicht zu schleppende Kilo dankbar sein wird.

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