Verständnisproblem zwecks Genotec

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3 Antworten

Nein, Du denkst in den Bahnen einer normalen Finanzierung.

Das Modell der Genotec ist ein genossenschaftliches und verbindet Iden der Bausparkasse mit denen von miete und Finanzierung.

zum Start mußt Du ohnehin erstmal eigenkapital sammeln, wazu die übrcihen Förderprogramme genutzt wrden, wenn man die persönliche Voraussetzungen erfüllt.

Dann kommt sozusagen die Mietphase. In der Zeit wohnt man schon im Objekt, aber es gehört einem noch nciht.

Man könnte aber zu einer vorbestimmten Summe jederzeit Eigentümer werden. Eine grundbuchiche Sicherung dieser Ansprüche ist gewährleistet.

erst am Ende dieser festmietphase muss man sch dann entscheiden, will man zu einem vorbestimmten Restkaufpreis über nehmn, weiter nur wohnen, oder auszeihen udn das Guthaben auf ein anderes Objekt übertragen.

(eventuelle Genotec Vertreter, ich gebe zu, ich habe etwa vereinfacht, aber das Vertragswerk kann man hier nciht in allen Feinheiten erklären).

Hallo, ich klink mich da hier mal ein, ich bin auch gentecmitglied seit 2009, wo mir bei Abschluss versprochen wurde, das alles ganz easy und unkompliziert ueber die Buehne geht. Gesagt getan und voller ueberzeugung haben wir fuer  3500,- Anteile erworben und 5800,- !!!!!! Bearbeitungsgebuehr ueberwiesen.

Als es an der Zeit war und das Jahr rum sagte Genotec, das unsere Wunschimmobilie nicht realisierbar ist und wir sollten noch warten. Jetzt ist fuer mich klar, das Genotec aehnlich wie der schneeball funktioniert. es muessen erst soundso viele mitglieder geworben werden, damit ueberhaupt einer in den Genuss kommt einen mietvertrag abschliessen zu koennen. Wie sollen die denn sonst ihren gewaltigen wasserkopf finanzieren und die ganzen Mitarbeiter. Ich versuche selbst gerade wenigstens meine 35000,- zurueckzubekommen. Aber alles nicht so einfach. Die Bearbeitungsgebuehr ist weg und ich moechte mal wissen, wo die sauer verdiente Kohle der Mitglieder verbleibt und sich schoen verzinst.

Einen Pluspunkt muss man Genotec dennoch geben. Die Schulung ihrer Aussendienstler ist hervorragend. Die verstehen es ausgezeichnet einen auf guten Freund zu machen und einem Honig ums Maul zu schmieren. Meine Einsicht kam leider zu spaet und ich schau zu retten, was zu retten ist.

Deshalb also meine Warnung, es gibt nicht umsonst Kommentarberichte vom Stern, Stiftung Warentest usw. Ganz genau hinschauen und von Dritten ueberpruefen lassen, bevor man da was unterschreibt bzw. zahlt.

 

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@susimi

Entschuldigung, die Anteile waren fuer 35000,-

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Ob die Mitgliedzahlen stimmen oder es schon mehr sind kann ich nicht mit Gewissheit sagen, das ca. 70% davon allerdings erst in den letzten drei Jahren dazu gekommen sind weiß ich recht sicher. Da in der Regel 39 Monate Vorlaufzeit existieren (wie eine Zuteilung) erübrigt sich die Spekulation warum nicht mehr Objekte umgesetzt wurden. Wenn tatsächlich - ich lasse mich jetzt mal auf das Zahlenspielchen ein, schon 40 Millionen "im Topf" sind, zeigt das doch nur wie gesund die Genossenschaft ist. Keine Kredite, keine Schulden... Mal ganz abgesehen davon das das Finanzierungsmodell das attraktivste am ganzen Markt ist sind deine Zweifel völlig aus der Luft gegriffen. Keine Bank oder Bausparkasse bietet etwas auch nur annähernd flexibles, sicheres und einfaches wie die Genotec eG. Warum sonst sollte der Erwerb von Genotec Genossenschaftsanteile von der KfW Bank mit dem Programm 134 gefördert werden?

Naja, die 4.000 Mitglieder stimmen ja gar nicht mehr, sind ja bis zum 28.07. schon 5089, davon in 2010 829 Hinzugekommene.

Aber ok, wenn 70% erst in den letzten drei Jahren hinzugekommen sind, dann dürften ja die restlichen 30% in der Zuteilungsreife sein. Wären immer noch rd. 1200 Mitglieder, die jetzt ein Anrecht darauf hätten, dass die Genotec eine Immobilie für sie erwirbt... 1200 Mitglieder minus 54 realisierte Objekte; da kann sich Genotec ja auf einen ziemlichen Ansturm gefasst machen. Ob dafür der Rest von den 40 Millionen ausreichen wird?

Über den Verbleib des Restes der 40 Millionen will ich hier nicht spekulieren, das führt zu nix.

Die Attraktivität gegenüber eine klassischen 25 Jahres Finanzierung müsstest Du mir allerdings schon aufzeigen müssen, in meinen Rechnenbeispielen sehe ich davon nichts.

Und zum Thema KfW: warum auch sollte die KfW das nicht fördern? Schließlich ist es doch eine "eG", eingetragene Genossenschaft. Das sollte doch für die KfW ausreichen.

Nochmal: ich sage ja nicht, dass da irgendwelche krummen Dinger laufen. Nach den mir vorliegenden Informationen und den leider nur äußerst spärlichen Antworten auf meine Fragen bin ich nur der Meinung, dass nicht alles Gold ist, was glänzen will. Ein jeder sollte sich das Modell genau anschauen, bewerten und durchkalkulieren. Und wen die Punkte nicht stören, die ich bei meinen Recherchen gefunden habe, für den mag das Konzept sicherlich aufgehen.

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@AndyMu97

Hm, warum muss jeder Vertrag der zuteilungsreif ist auch sofort genutzt werden? Würde den Bausparkassen so etwas passieren wären sie weg von Fenster. Die Genossenschaft hat für solche Fälle wesentlich bessere Steuerungsinstumente - z.B. Zinserhöhung für zukünftige Verträge etc.. Zudem sind es ja nicht nur die eingezahlten Gelder für die Genossenschaftanteile. Es kommen zum Beispiel noch die laufenden Mietzinszahlungen dazu. Was die Konkurrenzfähigkeit zu klassischen Finanzierungen ausmacht? 1. keine Schufa , 2. keine Unterwerfung, 3. jederzeit kündbar, 4. Rückzahlung von Einlage und geleisteter Tilgung bei Kündigung und Auszug, 4. jederzeitige Übernahme des Objektes ohne Vorfälligkeit, 5. keine gesamtschulderische Haftung.... das könnte man jetzt beliebig weiterführen aber machen wir es doch einmal andersherum: was ist an einer herkömmlichen Finanzierung besser?

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Teil 1 Allen erst einmal ein gesundes neues ... Ich bin hier über Eure Diskussion gestolpert ;-) und würde gern versuchen etwas zur Aufklärung bei einigen Fragen beizutragen. Ich vertreibe unter anderem auch Verträge von Genotec und das aus Überzeugung. Für zwei Kunden von mir wird Genotec in den nächsten zwei Monaten die Wunschimmobilie erwerben. Also von dieser Seite her kann ich schon mal Bestätigen, dass ich bisher keine Probleme bei der Zuteilung oder Realisierung erkennen kann. Jetzt erst einmal einige aktuelleren Zahlen: http://bit.ly/i5OVI6 Genotec hat auch das Jahresendgeschäft noch einmal recht erfolgreich gepuscht, in dem sie für alle Verträge bis zum 31.12.2010 den Mietzins von 4,5% auf 3,75% gesenkt hat. Dies ist vergleichbar einer Zinsfestschreibung von 25 Jahren für eben diese 3,75%. Laut dem letzten Newsletter von Genotec hat es wohl allein im Dezember 500 Neuverträge gegeben. Wen es interessiert, der kann den Newsletter gern hier nachlesen: http://bit.ly/h8pU4F

So, ich denke das wird erst einmal reichen um sich ein Bild zur Entwicklung machen zu können.

Zur Diskussion selbst kann ich bei den Beiträgen von EUROKONTORcom keine falschen Aussagen finden.

AndyMu97 geht bei seiner Antwort von falschen Voraussetzungen aus: Zitat "Wären immer noch rd. 1200 Mitglieder, die jetzt ein Anrecht darauf hätten, dass die Genotec eine Immobilie für sie erwirbt... 1200 Mitglieder minus 54 realisierte Objekte; da kann sich Genotec ja auf einen ziemlichen Ansturm gefasst machen. Ob dafür der Rest von den 40 Millionen ausreichen wird?" Es gibt bei Genotec, wie auch beim Baussparen, keine Zuteilungsgarantie zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das kommuniziert Genotec auch immer ganz klar. Die anvisierte Zuteilungszeiträume sind von bestimmten Annahmen, wie Mitgliederentwicklung, Einzahlungsverhalten von Mitgliedern usw. abhängig. Wie gesagt, genau wie beim Bausparen. Bisher gab es noch keine Probleme bei der Zuteilung.

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Teil 2 Ich habe z. B. vor Weihnachten für meinen Genotec-Vertrag unaufgefordert die Mitteilung erhalten, dass ich ab 01.01.2011 über die Investitionssumme XXX verfügen kann.

Um die Attraktivität vergleichen zu können, sollte man diese vorher definieren. Dabei gibt harte Fakten, wie Kosten aber auch weichere Fakten, wie keine Verschuldung, Ausstieg aus dem Vertrag nach 2 Jahren Mietzeit, vorzeitige Tilgung in Teilen oder vollständig ohne Vorfälligkeitsentschädigung, Aufzählung ist nicht vollständig. Diese weicheren Fakten sind eher subjektiver Natur und sicher auch für jeden von unterschiedlichem Wert. Der eher konservative Käufer, für den ein Kredit etwas suspektes darstellt, wird diese Dinge viel größeren Wert haben als für den, der sich über die Konsequenzen eines Kredites noch keine wirklichen Gedanken gemacht hat oder der, der einfach ganz regelmäßig mal seinen Kontokorrent überzieht. Zu den Kosten, die AndyMu97 anspricht, kann ich nicht viel sagen, da ich weder die Annahmen noch das Ergebnis kenne. Nur so viel. Das System von Genotec lässt sich noch am ehesten mit einem Darlehen mit Tilgungsaussetzung vergleichen. Wobei hier natürlich die 25 Jahre Mietzinsfestschreibung zu beachten ist. Bei einem Vergleich muss man natürlich die Zinsen auch mit Zinsfestschreibung von 25 Jahren vergleichen. Und da können sich die 4,5 % durchaus sehen lassen. Dabei sei aber noch erwähnt, dass jeder Genosse ja das Recht hat, Sonderzahlungen zu leisten, wodurch sich dann natürlich auch auf die Mietzinszahlung reduzieren. Also auch hier ist ein Höchstmaß an Flexibilität garantiert, die keine Bank bietet.

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Teil 1 Ich bin hier über Eure Diskussion gestolpert ;-) und würde gern versuchen etwas zur Aufklärung bei einigen Fragen beizutragen. Ich vertreibe unter anderem auch Verträge von Genotec und das aus Überzeugung. Für zwei Kunden von mir wird Genotec in den nächsten zwei Monaten die Wunschimmobilie erwerben. Also von dieser Seite her kann ich schon mal Bestätigen, dass ich bisher keine Probleme bei der Zuteilung oder Realisierung erkennen kann. Jetzt erst einmal einige aktuelleren Zahlen: http://www.geno-trade.de/content/intern/downloads/EntwicklungGenoStandOktober2010.pdf Genotec hat auch das Jahresendgeschäft noch einmal recht erfolgreich gepuscht, in dem sie für alle Verträge bis zum 31.12.2010 den Mietzins von 4,5% auf 3,75% gesenkt hat. Dies ist vergleichbar einer Zinsfestschreibung von 25 Jahren für eben diese 3,75%. Laut dem letzten Newsletter von Genotec hat es wohl allein im Dezember 500 Neuverträge gegeben. Wen es interessiert, der kann den Newsletter gern hier nachlesen: http://www.geno-trade.de/newsletter/newslettersonder311210.pdf So, ich denke das wird erst einmal reichen um sich ein Bild zur Entwicklung machen zu können. Zur Diskussion selbst kann ich bei den Beiträgen von EUROKONTORcom keine falschen Aussagen finden. AndyMu97 geht bei seiner Antwort von falschen Voraussetzungen aus: Zitat "Wären immer noch rd. 1200 Mitglieder, die jetzt ein Anrecht darauf hätten, dass die Genotec eine Immobilie für sie erwirbt... 1200 Mitglieder minus 54 realisierte Objekte; da kann sich Genotec ja auf einen ziemlichen Ansturm gefasst machen. Ob dafür der Rest von den 40 Millionen ausreichen wird?" Es gibt bei Genotec, wie auch beim Baussparen, keine Zuteilungsgarantie zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das kommuniziert Genotec auch immer ganz klar. Die avisierten Zuteilungszeiträume sind von bestimmten Annahmen, wie Mitgliederentwicklung, Einzahlungsverhalten von Mitgliedern usw. abhängig. Wie gesagt, genau wie beim Bausparen.

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Bitte entschuldigt, habe hier hier aus versehen einen Beitrag doppelt eingestellt. Anfängerfehler ;-)

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Teil 3 Für alle Fans der Finanzierung einer Immobilie, wer kann Euch garantieren, dass Ihr in 5 oder 10 Jahren noch über das Einkommen verfügt, wie zum Zeitpunkt der Finanzierung? Gründe können ganz unterschiedlicher Natur sein. Kennt Ihr in Eurem Bekanntenkreis Paare, die sich für vollkommen unerwartet getrennt haben? Mit einer Finanzierung kann das ganz schnell in einer Katastrophe enden. Das sind so einige Szenarien aus dem Leben, die für Genotec sprechen.

Sollten es noch weitere Fragen geben, dann bin ich gern bereit diese hier zu beantworten. Wir können auch gern einmal eine Finanzierung mit Genotec gegenüber stellen.

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Hallo Nohman,

die "Finanzierungssumme" bei Genotc errechnet sich aus Kaufpreis zzgl. aller Nebenkosten (Grunderwerbssteuer, Notar, Makler etc.) Gesetzt die 130.000,- € sind die Gesamtkosten, so zahlst Du monatlich Miete 460,42 =4,25% und Sparrate 119,17 € = 1,1% also gesamt 579,17 € mtl. Du zahlst Miete für das Haus und sparst einen Vertrag an (Bausparer,Fond etc.) um dann mit der angesparten Summe zu tilgen. Insofern tilgst Du während der Mietzeit nicht hast aber den Vorteil das Du während der Mietzeit jederzeit den Mietvertrag kündigen kannst und bekommst dann deine Genossenschaftanteile sowie die angesparte Tilgung ausgezahlt. Das geht bei einer Bankfinanzierung ohne Vorfälligkeitsenschädigung sogut wie nie. Übrigends: der WIKI-Artikel ist völlig veraltet. Genotec hat grade in den letzten zwei Jahren einen Riesensprung gemacht und das Prinzip funktioniert.

4.000 Mitglieder (lt. Homepage) mit 10.000 EUR Genossenschaftsanteil = 40 Millionen EUR Einlage zum Kauf von Immobilien. Realisierte Objekte: 54 Stück seit 2002 deutschlandweit! Was ist mit dem restlichen Geld geschehen, denn die 54 Objekte sehen mir nicht nach Millionen-Villen aus.

Mal ganz abgesehen davon, dass das Finanzierungsmodell äußerst unattraktiv ist, so bezweifle ich, dass alle 4.000 Mitglieder in absehbarer Zei in den Genuss einer realisierten Immobilie kommen werden... wovon denn auch? Und warum sonst wäre ich ein Mitglied dieser Genossenschaft?

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