Verständnisproblem Pädagogik

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2 Antworten

Eine Lerntheorie ist ein System von Aussagen mit dem das Phänomen des Lernens beschrieben werden kann. Niemand bezweifelt, dass es 'Lernen' gibt, aber niemand weiß genau, wie es funktioniert. Die Lerntheorien sind möglichst einfache Hypothesen und Modelle, die Lernvorgänge versuchen zu beschreiben. Bekannte Lerntheorien sind die Klassische Konditionierung, die operante Konditionierung und das Lernen am Modell. Keine Theorie kann alle Aspekte des Lernens erklären, aber jede hat ihre Stärken und Bereiche, auf die sie sehr gut angewendet werden können.

  • Die jeweiligen Erkenntnisse über das Lernen im Licht einer bestimmten Lerntheorie beeinflussen natürlich die Vorstellungen darüber, unter welchen Umständen und mit welchen Mitteln Lernen besonders gefördert werden kann, z.B. in der Schule.

Das möchte dieser Satz vermutlich ausdrücken.

Beispielsweise hat man irgendwann einmal gemerkt, dass komplexes soziales Verhalten besser durch das Lernen am Modell statt durch die beiden klassischen Lernparadigmen beschrieben werden kann.

(Siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Lerntheorie)

Das bedeutet, wenn jemand diverse Lerntheorien kennt, dann wählt er andere Erziehungsmittel (Angst vor etwas machen ("Schwarze Pädagogik") bringt nichts) und dadurch ändern sich auch die Vorstellungen unter welchen Bedingungen man gut lernen kann

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