Verständnisfrage zu abrahamitischen Religionen?

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12 Antworten

Die Moslems sehen Jesus zwar als einen Propheten an, glauben aber nicht, dass er der Sohn Gottes ist, obwohl die Bibel dies deutlich macht. Würden Moslems Jesus als den Sohn Gottes akzeptieren, müssten sie zeitgleich zugeben, dass ihr "Update" in Form des Koran, dessen Urschrift nach einer "Abschrift" vernichtet worden ist, so einige Vorzüge der Lehre Jesu wieder in negativer Hinsicht aufheben und dadurch gegenüber der Lehre Jesu eigentlich rückständiger sind. Ich denke da zum Beispiel daran, was Jesus laut Matthäusevangelium 22,37-40 als das wichtigste Gebot darstellte und was laut dem ersten Korintherbrief 13,4-7 die Eigenschaften dieser Liebe sind oder sein sollten.

Titanium55 01.07.2017, 11:08

Objektiv betrachtet müsste man das Christentum dann eigentlich als positivste Religion der drei Religionen sehen, oder? Also aus Sicht eines Atheisten, der an nichts davon glaubt und sich neutral ansieht, was in welcher Religion vermittelt wurde.

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JTKirk2000 01.07.2017, 11:12
@Titanium55

Das kann sein, aber wenn man bedenkt, was in der Geschichte vor allem der RKK geschehen ist und zum Teil noch immer geschieht, so ist das, was da vor allem an Gewalttaten der Vergangenheit und Skandalen bis in die Gegenwart geschehen ist, mit dem was Jesus gelehrt und als Beispiel vorgelebt hat, unvereinbar.

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Titanium55 01.07.2017, 11:15
@JTKirk2000

Aber wenn es damit unvereinbar ist, betont das doch nochmal das Wohlwollen und Friedliche von Jesus Lehre. Dann hat doch das was die RKK macht eigentlich nichts mit der Religion zu tun.

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JTKirk2000 01.07.2017, 11:26
@Titanium55

In Bezug auf diese abzulehnenden Taten stimmt dies ganz sicher, aber ebenso auch in Bezug auf Details verschiedener Kirchenlehren (nicht nur der RKK), die mit dem, was Jesus laut der Bibel gelehrt und vertreten hat oder haben soll und noch klar in der Bibel enthalten ist.

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Wurzelstock 04.07.2017, 22:34
@Titanium55

Titanium - objektiv betrachtet muss eine Religion tauglich sein! Das lässt sich m. E. daran beurteilen, wie vital sie ist. Vital ist sie dann, wenn wenn sie sich behaupten kann. Das aber konnten die abrahamitischen Religionen alle. Sie konnten sich durchsetzen, und bei aller durchgemachter Entwicklung und Wandel existieren sie bis heute, und das wird so bleiben. Es beeindruckt in diesem Zusammenhang, dass trotz missionierender Konkurenz es z. B. in manchen islamischen Ländern immer noch (praeter-propter) den gleichen Prozentsatz Christen gibt, wie vor dem Islam. Das Judentum hat im Laufe seiner Geschichte sogar mehrfach in der Zerstreuung überlebt.

Gleiches gilt aber auch für nicht-abrahamitische Religionen. So ist praktisch nicht bekannt, dass es einen oder mehrere Kulte des vormals mächtigen Sonnengottes immer noch gibt, und der Zoroastrismus ist sogar neben den im Quran genannten, zu tolerierenden Religionen, eine anerkannte Religion in Iran.

Andere Religionen hatten diese Vitalität nicht. So haben die griechischen und römischen Götter schon lange keine Anhänger mehr. Ihr Kult war auf das jeweilige Heiligtum mit ihrem Standbild angewiesen. Wurde das Standbild zerstört, war der Gott gestorben. Gleiches scheint für die germanisch-nordischen Götter zu gelten. Bekannt ist das Fällen der Donareiche. (Aber auch die Übernahme des Lebensbaumes ins Christentum als Kreuz Chisti.)

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hi,

Titanium55,

du hast das ja originell zusammengefaßt :-)))

Die Bibel ist älter als der Koran.

Da die Bibel für sich in Anspruch nimmt, ein abgeschlossenes Werk zu sein, trennen sich dann auch die Wege des Islams und des Christenstums.

Of.22:18,19: "Ich lege vor jedermann Zeugnis ab, der diese Worte der Prophezeiung dieser Buchrolle hört:wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen; und wenn jemand irgend etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt, wird Gott dessen Teil von den Bäumen des Lebens und aus der heiligen Stadt wegnehmen, Dinge, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen"

Das Judentum ist mit dem Tod Christi durch das Christentum abgelöst worden, den Christus ist das Ende des Gesetzes, das für die Juden noch gültig war und das auf ihn, den Messias, hinwies.

"Durch den Christus nun haben wir solche Zuversicht gegenüber Gott. Nicht, daß wir aus uns selbst hinreichend befähigt sind, etwas als von uns selbst kommend anzusehen, sondern unsere hinreichende Befähigung kommt von Gott, der uns wirklich hinreichend befähigt hat, Diener eines neuen Bundes zu sein......." (2.Ko.3:4,5,6)

OhNobody 01.07.2017, 14:51

Prima Erklärung ... Danke ...

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Für mich ist das Judentum die zentrale Religion. Ich meine das als evangelisch-reformierter Christ. 

Das Christentum ist für mich nicht die Erweiterung zum positiven wie Du schreibst. Was viele nicht wissen, dass einiges, das dem N. T. zugeschrieben wird, im A. T. steht. So zum Beispiel auch, dass man die Ausländer und Fremden gut behandeln soll.

http://www.jesus.ch/magazin/gesellschaft/christen_in_der_gesellschaft/236639-fremde_und_auslaender_in_der_bibel.html

Wer würde zum Beispiel diesen Text dem A. T. zuschreiben:

Räche dich nicht an deinem Mitmenschen und trage niemand etwas nach. Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst. Ich bin der Herr!‹3. Mose 19.18

Man überliest auch gerne, dass Jesus deutliche Worte gebrauchen konnte. Oder die Offenbarung nicht gerade "Friede, Freude, Eicherkuchen" ist. 

Für mich ist der Islam kein upgrade der beiden früheren Religionen. Vor allem unterscheidet er sich auch in der für mich zentralsten Frage vom Christentum: Jesus als dem Sohn Gottes

Wir Muslime glauben an alle Propheten, also auch an moses und an Jesus (Friede sei mit ihnen). Wir glauben auch an alle 3 Bücher aber wir sagen das die Tora und die Bibel verändert und verfälscht wurden, ursprünglich waren sie also Nur von Allah. Wir glauben aber auch das der Islam eigentlich die erste Religion war. Denn sogar die Jinn und auch der erste Mensch, Adam (Friede sei mit ihm) waren Muslime. Aber es wurden erstmal nur Propheten an bestimmte Völker gesandt. Wie zum Beisein Jesus an Israel. Mohammed saws. Hat den Islam dann letztendlich mit dem Koran "öffentlich" gemacht. :)

Titanium55 01.07.2017, 14:07

Hier muss ich nachfragen, da ich etwas nicht verstehe: Du sagst: Denn sogar die Jinn und auch der erste Mensch, Adam (Friede sei mit ihm) waren Muslime.

Aber zum Islam gehört doch auch die Sunna und die kann es ja erst nach Mohammed gegeben haben, da sie ja auf seinem Leben beruht.

Wie können dann die Menschen vor ihm Moslems sein?

Oder gehört die Sunna nicht zwangsläufig zum Islam?

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Muslimhelper 01.07.2017, 14:43

Doch, jetzt gehört die Sunnah zum Islam. Da es damals keine Sunnah gab, kann sie natürlich auch nicht zum Islam gehört haben. Wie es bei den Jinn war, weiß man nicht, sie hatten eigene Propheten und vielleicht ne eigene Sunnah oder sowas, wir wissen nicht viel über die Jinn da dieses Wissen uns nicht wirklich was nützen würde. Jetzt gehört die Sunnah aber auch zum Islam.  

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OhNobody 01.07.2017, 14:54

Warum wünscht Du Adam Frieden? Der ist doch tot?

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Muslimhelper 01.07.2017, 14:55

Das sagt man zu allen Propheten. Es ist einfach ein Bittgebet, dafür das er auch im Jenseits in Frieden lebt.

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OhNobody 01.07.2017, 21:08
@Muslimhelper

Wieso nimmst Du an, dass Adam noch lebt?

Gott sagte doch zu ihm:

"Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“ (1. Mose 3:19)

Er ist nach seinem Tod also dahin zurückgekehrt, wo er vor seiner Geburt war: in den Zustand der Nichtexistenz.

Es gibt auch keine Seele, die nach dem Tod weiterlebt, denn gemäß der Bibel BEKAM der Mensch bei seiner Erschaffung keine Seele — "der Mensch WURDE eine lebende Seele" (1. Mose 2:7).

Und was sagt die Bibel, was mit der Seele beim Tod geschieht?

"Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben." (Hes. 18:4)

Mit dem Tod ist also alles vorbei — Nichtexistenz ... keine Seele, die irgendwo hinfliegt. Siehe dazu auch Prediger 9:5 u. 10.

Gibt es irgendeine Hoffnung für Verstorbene? Ja! Jesus versprach:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29)

Können Adam u. Eva davon profitieren? Nein! Die beiden waren im Unterschied zu uns vollkommen — also voll verantwortlich für ihr Handeln. Deshalb ist das Todesurteil für sie endgültig. Sie sind für ewig nicht mehr existent.

Wenn Du weitere Auskünfte von mir wünscht, dann klicke diese Antwort bitte an. Danke ...

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Muslimhelper 01.07.2017, 22:12

Naja das interessiert mich alles nicht da ich Muslim bin und den Qur'an folge, nicht der Bibel. Adam (a.s.) und wir werden im
jenseits weiterleben in shā Allah.

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Mit dem Abschluss der Bibel ließ Gott in Offb. 22:18 sagen:

"Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen".

Etwa 600 Jahre später wurden dennoch Zusätze gemacht (Koran), was nicht Gottes Wille war, was er aber voraussah:

"Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämọnen achtgeben," (1. Tim. 4:1)

Jegliche "Zusätze" zur Bibel stammen gemäß der Bibel also nicht von Gott, sondern von dessen Widersacher — Satan.

Richtig ist, dass vom Anfang der Menschheit der Gott JAHWE (JHWH / JEHOVA) angebetet wurde — auch von den Juden. Nachdem die Juden sich wiederholt von JAHWE abgewandt hatten, beauftragte JAHWE seinen Sohn, Jesus Christus, "aus Menschen aller Nationen" (Mat. 28:19) ein "geistiges Israel" auszuwählen. Das sind die heutigen Christen, die nach wie vor den Gott der Bibel — JHWH / JAHWE / JEHOVA — anbeten.

Beleg für diese Aussage:

"Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “ (Mat. 4:10, NWÜ)

Jesus zitierte hier aus 5. Mose 10:20, wo es gem. Elberfelder Bibel heisst:

"Jahwe, deinen Gott, sollst du fürchten, ihm sollst du dienen und ihm anhangen, und bei seinem Namen sollst du schwören."

juste55 01.07.2017, 15:11

doppelt hält besser:-)))))

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Titanium, es hat hier schon sehr gute Antworten gegeben. Ich möchte versuchen zu erklären, wie es überhaupt zum Islam kam!

Gott hatte Abraham einen Sohn versprochen, der Vorfahre des vorhergesagten Samens, des Retters der Welt werden sollte. Abraham war schon sehr alt und seine Frau Sahra auch. Sahra lachte sogar, als sie hörte, dass sie in ihrem hohen Alter ein Kind bekommen sollte. Aber sie glaubte daran, dass dieses Versprechen wahr würde. Als lange nichts geschah, wurde sie ungeduldig und gab Abraham ihre ägyptische Magd Hagar, die dann Ismael bekam. Nach 14 Jahren wurde Isaak von Sahra geboren, der Sohn der Verheißung.

Isaak wurde von seinem älteren Bruder Ismael schon früh angefeindet. Deshalb mußte seine Mutter mit ihm auch den Haushalt Abrahams verlassen.
Ismael wurde ein Bogenschütze. Als Nomade in der Wildnis Paran erfüllte er die Prophezeiung, die lautete: „Er wird ein Zebra von Mensch werden. Seine Hand wird gegen jedermann sein, und die Hand jedermanns wird gegen ihn sein; und vor dem Angesicht aller seiner Brüder wird er zelten. Das versprach keine friedliche Nachbarschaft!

Gott prophezeite, dass aus ihm große Nationen hervorgehen würden. Hagar nahm aus dem Land Ägypten eine Frau für ihren Sohn, und im Laufe der Zeit wurde er der Vater von 12 Söhnen, die die Vorsteher und die Familienhäupter der verheißenen „großen Nation“ der Ismaeliter wurden. Und tatsächlich bestand eine andauernde Feindschaft, die anscheinend bis heute besteht. Interessanterweise bezeichnet sich Mohamed als Nachkomme Ismaels.

Beachtenswert finde ich auch, was Gunnar geschrieben hat:  Mohammed hatte seine ersten Visionen in einer Höhle, als er danach zu seiner Ehefrau und einem Freund, da war er völlig verstört und befürchtete besessen zu sein und dass Dämonen mit ihm geredet hatten, er fühlte sich schrecklich.Seine Frau und der Freund überzeugten ihn aber, dass diese Visionen von Gott seien und schließlich glaubte er ihnen....

Wie mir scheint, hatte Mohammed zuerst die richtige Eingebung, dass Dämonen mit ihm geredet hatten - er hätte nicht auf seine Frau und seinen Freund hören sollen. Denn, und das wurde auch schon erwähnt, verbot Gott irgendwelche Zusätze zu seinem Wort, denn es benötigte sie nicht; Gott ist über allem erhaben und die Vollkommenheit in Person. Es wurde kein Koran gebraucht, denn Frieden hat er nicht gebracht - was mit den dämonischen Einflüsterungen Mohammeds in der Höhle erklärbar wird. Wenn sich aber Menschen nach Jesu Lehre richteten, hätten wir Frieden, weltweit! Leider tun sie das nicht!

Gott hat die Israeliten auserkoren, um das Licht in der Welt zu sein und aus ihm, genau gesagt aus dem Stamm Juda, den Gesalbten, Jesus Christus hervorzubringen.

Leider erfüllten die Juden nur sehr selten den Auftrag Gottes, doch sie waren sehr gewissenhaft das Wort Gottes über die Jahrtausende zu bewahren.

Jesus war die Erfüllung von Gottes Verheißungen, die er schon im Garten Eden gab, als Adam und Eva gesündigt hatten.

Jesus sollte derjenige sein, der Versöhnung mit Gott, dem Vater, ermöglicht.

Die meisten Juden lehnten Jesus ab, weil sie lieber den Lehren der Pharisäer folgten, ob aus Furcht oder Unwissenheit macht keinen großen Unterschied.

Die ersten Christen waren Juden und sie predigten anderen Juden vom Messias/Christus, nach einiger Zeit wurde auch unter den Griechen geprädigt und viele bekehrten sich.

Der Islam nun ist kein Upgrade des Christentums und auch die Visionen Mohammeds sind keine neuen Wahrheiten Gottes.

Mohammed hatte seine ersten Visionen in einer Höhle, als er danach zu seiner Ehefrau und einem Freund, da war er völlig verstört und befürchtete besessen zu sein und dass Dämonen mit ihm geredet hatten, er fühlte sich schrecklich.

Seine Frau und der Freund überzeugten ihn aber, dass diese Visionen von Gott seien und schließlich glaubte er ihnen....

Der ganze Koran ist voller Widersprüche, besonders zu den Lehren Jesu und den Aposteln, daher ist der Koran nicht von Gott.

Titanium55 01.07.2017, 11:22

Also das mit dem Judentum und den Christen war mir neu. Wenn es stimmt, was du sagst, dann war Jesus eigentlich die Vollendung des Judentums, aber nicht alle Juden wollten das erkennen und warten dann eigentlich immer noch auf die Erfüllung von Gottes Verheißung?? Oder würden ewig darauf warten, weil sie eigentlich gar nicht wollen, dass sie sie geschieht? Heißt das die Geschichte der Entstehung des Judentums ist noch gar nicht abgeschlossen?

Also kann man es so sehen, dass Juden sich weigern Gottes Aufgabe (Jesus als Erfüllung der Prophezeiung) zu befolgen.

Andererseits könnte man es auch aus dem Blickwinkel sehen, dass sie Jesus für einen Quacksalber hielten und sich nicht von ihm hereinlegen lassen wollten und loyal ihrem Gott bleiben wollten, bis sie sich wirklich sicher sein können, dass seine Prophezeiung erfüllt ist. Dann wären Christen in deren Augen zu leichtgläubig.

Ungefähr so?

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Gunnar0815 01.07.2017, 11:35
@Titanium55

Ja, das hast Du sehr gut zusammengefasst.

Juden, die noch immer an Gott glauben, warten weiterhin auf den Messias, allerdings haben sie eine völlig falsche Vorstellung von ihm, sie hoffen, dass Gott sie zum führenden Volk auf Erden macht, also sie trachten nach weltlicher Macht.

Diese Sichtweise war auch schon zur Zeit Jesu weit verbreitet, daher glaubten sogar die Jünger Jesu, dass ER sie vom Joch der Römer befreien würde, die damals die Hegemonialmacht des gesamten Mittelmeeres war.

Dies war jedoch nicht so und so waren sie bitter enttäuscht, als ihr Hoffnungsträger ans Kreuz genagelt und getötet wurde, all ihre Hoffnungen waren vernichtet.

Jesus hatte ihnen aber schon viele Male vorhergesagt, dass er leiden und sterben müsse, aber sie haben das nicht verstanden, weil sie so sehr an ihren Vorstellungen hingen.

Hätten die Juden Jesus als Messias akzeptiert und hätten verstanden, dass ER das wahre Passalamm ist und wären ihm als Volk treu geblieben, dann wären sie heute noch dahingehend gesegnet, dass sie Gottes Wort verkündigen und empfangen.

Ja, die Juden meinen wohl, dass Christen eine Sekte sind und schreiben schlimme Dinge über Jesus im Talmud.

Heute aber kommt es nicht mehr darauf an, von wem man abstammt, sondern wes Geistes Kind man ist. Jeder Mensch kann in den Dienst Gottes berufen werden und zum Volk Gottes hinzutreten

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Klaraaha 01.07.2017, 12:28
@Titanium55

@Titanium. Der ersten Christen waren ja alle Juden. Zu Beginn des Christentums gab es auch noch Unterschiede zwischen Judenchristen und Heidenchristen. Es gibt aber auch heute noch ein kleine Gruppe von messianischen Juden, für die dann Jesus der verheissene Messias war. https://de.wikipedia.org/wiki/Messianische_Juden

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juste55 01.07.2017, 13:51
@Titanium55

Titanium55,

es gibt und gab genügend Vorhersagen in der Bibel, die auf den Christus als den Sohn Gottes, hinweisen/hinwiesen.

Auch die Pharisäer kannten diese. 

Aber sie wollten Jesus nicht anerkennen, sondern ihren eigenen Weg weitergehen!

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stine2412 01.07.2017, 17:35
@Gunnar0815

Heute aber kommt es nicht mehr darauf an, von wem man abstammt, sondern wes Geistes Kind man ist.

Gunnar, so ist es. Wenn die Juden heute noch den Messias erwarten, dann wäre eine Abstammungsliste aber erforderlich. Da jedoch alle Urkunden 70 n.Chr. von den Römern vernichtet wurden, kann heute kein Jude mehr beweisen, zu welchem Stamm er gehört.

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marinchen65 01.07.2017, 18:05
@Titanium55

Ja, ungefaehr so waere das richtig (die ersten beiden Absaetze).  Aber laut prophet Sachaja, AT, werden einst die Juden (zumindest das noch lebende drittel davon) Jesus als Gottes Sohn (der ER ja ist!) anerkennen  , und dieser wird diese "beide Herden" vereinen, die Juden und die Christen.

Der Koran ist etwa 6oo nach Chr. in Teilen abgekupfert und nicht haltbar, enthaelt auch meines Wissens keinerlei Prophetie, an der sie bemessen werden koennte. Denn nur der wahre Gott (JHWH -JEHOVAH ) kann Propheten sagen was in Jahren oder gar Jahrhunderten geschehen wird wie es die Bibel in AT und NT berichtet und was sich zum groessten Teils bereits erfuellt hat !

Mara natha!

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OhNobody 01.07.2017, 14:48

Gunnar0815:

Eine hervorragende Erklärung ... Danke ...

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im körper des jesus waltete ein gott, der seine handlungen aus ganz anderen sphären impulsierte

Die Moslems sagen ja der Islam wäre die einzig wahre Religion. Kann man
dem zustimmen, weil sie quasi die neuesten Updates Gottes beinhaltet?

Man kann nicht gleichzeitig an das Christentum und den Islam glauben. Man muss sich also entscheiden. Ich stimme dem Zitat, was ich aus Deiner Antwort kopiert habe, nicht zu, da ich an Jesus glaube.


Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was
mich vom Christentum überzeugt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder
auf mein Profil gehen.

Verständnisfrage?
Wohl kaum!

Dass Jesus gelebt hat, ist zwar einigermaßen wahrscheinlich, aber längst nicht gesichert,
Alle "Lehren" daraus sind pure Spekulation, wie auch vorherige Lehren.

Glaub und sag einfach, was du willst, aber frag bitte nicht nach Begründungen=Floskeln=Lehren.

Wenn du wirklich nicht glaubst, dann mach die Augen auf, und frag nicht so einen Scheiß!

Wurzelstock 03.07.2017, 16:43

"Dass Jesus ...... längst nicht gesichert..."

Thomas, an sich schätze ich dich wegen deines Scharfsinns. Schade aber, dass Du immer so beharrlich die Klopapierantwort ansteuerst, sobald jemand auch nur den Tisch gedeckt hat.

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Benchley 06.07.2017, 00:11

Es gibt keine scheiss fragen nur scheiss antworten! Wie zb von dir....

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Im Prinzip ist das Christentum eine jüdische Sekte.

Das Christentum glaubt mit der Kreuzigung den Plan Gottes mit den Menschen wie im Judentum angekündigt erfüllt zu haben.

Der Islam bezieht sich zwar auf das Judentum und das Christentum. Da aber beim Islam die Kreuzigung von Christus und die damit verbundenen Sündenvergebung verneint wird kann der Islam kein Upgrade sein. Er ist eher was eigenständiges.

"Stimmt das so?"

Nein, Titanium, das stimmt nicht so.

Das ist ein völlig untauglicher Versuch, ohne jede Geschichtskenntnis eine Faustregel zu basteln, die man wie ein Dietrich beim Smalltalk auf der Cocktailparty benutzen will. Drei Sätze hin und her und das Mohrchen nickelt artig: ("Oh! wie gebildet!") Cheese!

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