Verständnis "Hochschulstudium" im öffentlichen Dienst

6 Antworten

Ich muss mich bei Dir entschuldigen. Ich habe mich mal erkundigt und nach dem Unterschied gefragt. Meiner Meinung nach ist der FH-Master oder -Bachelor sogar noch mehr Wert, weil er praxisbezogener ist. Aber tatsächlich es so, dass er "schwächer" eingestuft wird als ein Uni-Master oder -Bachelor. Wenn jemand mit FH-Abschluss promovieren will, muss er extra noch mal ein Eignungsfestellungsverfahren durchlaufen. In der Praxis ist es leider so, dass der Uni-Abschluss höher eingestuft wird. Ich glaube, das ist so, weil die Unis ihre Vormachtstellung behalten wollen.

Das ist kein abgeschlossenes Hochschulstudium, wenn Du den Abschluss an der FH gemacht hast. Daher der Anhang (FH). Da sieht jeder gleich, dass es nur ne Fachhochschule war. Und die ist nun mal nicht mit einem Hochschulstudium gleichzusetzen.

Also das lass ich so nicht gelten. Selbstverständlich ist eine FachHOCHschule eine Hochschule. Steht ja auch so im Hochschulrahmengesetz (HRG). Es ging ja eher darum, ob jemand weiß, ob es im Arbeitsrecht bzw. Tarifrecht eine Regelung gibt, dass man bestimmte Stellen im öD (z.B. gehobener oder höherer Dienst) einen UNIVERSITÄREN Hochschulabschluss benötigt.

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@schlumpfine15

Ja, das ist so. Bei uns werden nur Absolventen mit Hochschulabschluss angenommen. Fachhochschulabschluss ist nicht damit gleichzusetzen. Es ist eben nur eine Fachhochschule. Früher gab es Fachschulen und Hochschulen/Universitäten. Da war das klar. Seit es Fachhochschulen gibt, muss eben der Zusatz (FH) dran, damit jeder erkennt, dass es kein abgeschlossenes Hochschul-/Universitätsstudium ist. Die Anforderungen sind nicht so hoch wie an der Hochschule/Universität. Deshalb gilt der Abschluss auch nicht so viel. Wenn ein Bachelor von der Fachhochschule an der Uni seinen Master machen will, muss er erst noch einen Befähigungsnachweis erbringen, dass er den Anforderungen gerecht wird.

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@Virginia47

Es ist nett, dass du so auf meine Frage eingehst. Aber es gibt im Titel der Bachelor keinen Zusatz (FH/Uni) mehr. Laut den ländergemeinsamen Strukturvorgaben gemäß § 9 Abs. 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen liegt der Grund hierfür darin, dass es keine für die Hochschulart spezifisch unterschiedlichen Vorgaben (z. B.: Dauer des Studiums) gibt und alle Hochschulen denselben Akkreditierungsanforderungen unterliegen. Naja, ich denke die Frage kann nicht abschließend geklärt werden. Wenn der öD eine Zugangsvoraussetzung von 8 Semestern hat, dann kann ich als Bachelor (egal ob Uni oder FH) nicht mit 6 Semestern dort anfangen. Punkt.

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Warum soll das kein HS-Studium sein?

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@DerIng

Weil es keins ist. Fachhochschule ist nun mal was anderers als Hochschule (oder Uni). Wie Du unten lesen kannst in meiner heutigen Ergänzung, schätze ich das FH-Studium sogar als höher ein, weil es praxisorientierter ist. Die Hochschulen und Unis wollen aber ihre Vormachtstellung behalten und behaupten, dass ihr Abschluss "wertvoller" sei.

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oh gute frage. meine tochter macht gerade auch so ein studium und ist zu der erkenntnis gekommen den master hinterher zu machen da es besser ist als diese neue form der ausbildung. unterhalte dich am besten mal mit studenten die müßten dir da gute ratschläge geben

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