Versorgungslücke nach der Scheidung?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Versorgungsausgleich berücksichtigt nur die während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften.

Keiner "bekommt" dabei etwas vom anderen: 

  • Es wurde lediglich ermittelt, wie viele Jahre (bzw. "Rentenpunkte") sowohl A als auch B in ihren 29 Ehejahren in die Rentenversicherung eingebracht haben. 
  • Die Summe aus allen "Ehe-Rentenpunkten" wird durch zwei geteilt - und jeder bekommt die Hälfte davon auf seinem eigenen Rentenkonto gutgeschrieben.
  • Hat einer also weniger gearbeitet bzw. eingezahlt... oder einer ging schon während der Ehe in Rente und hat deshalb nichts mehr eingezahlt..., profitiert einer von beiden vielleicht durch den Versorgungsausgleich bei der Scheidung....

Was dann jeder nach der Scheidung macht bzw. wie viele Rentenpunkte er noch erarbeitet oder auch nicht, geht den anderen dann nichts mehr an - die Rentenpunkte bzw. -zeiten nach der Scheidung erarbeitet dann wieder jeder nur für sich allein.

Kommt so ggf. einer von beiden nicht auf seine "Mindestrente"..., so hat der andere damit nichts mehr zu tun.

Kann A die Versorgungslücke bei dem nachehelichen Unterhalt ausgleichen lassen?

Nein. 

Sollte A nun ggf. weniger Rente erhalten als bisher (aufgrund geringer "Einzahlzeiten"), so muss B deshalb nicht mehr zahlen. Für Zeiten nach der Ehe kann er/sie nicht mehr verantwortlich gemacht werden...

B hätte ggf. schon vor längerer Zeit überprüfen lassen können, ob er/sie ggf. weniger bzw. überhaupt noch etwas zahlen müsste... - da ja auch die "Selbstbehalte" in den vergangenen Jahren angestiegen sind... B müsste überhaupt nur noch etwas zahlen, wenn seine/ ihre Rente über 1200 Euro liegt, das ist der "Selbstbehalt".

Ich verstehe die Frage da nicht ganz, und was ist eine Erwerbslosenrente, ist das Alg2 oder Grundsicherung?

Es ist beim Versorgungsausgleich einfach so, dass die bei beiden der gesamte Zeitraum der Ehe herangezogen wird und geschaut wird, was beide an Rentenanwartschaftszeiten erworben haben und die Differenz wird dann auf beide Partner verteilt. Während der Rente erwirbt man keine weiteren Anwartschaftszeiten, das ist nun mal so, genausowenig, wenn jemand nicht arbeitet. 

Eine noch offene Versorgungslücke kann man dadurch nicht erwerben, es werden ja nur die Rentenpunkte  der kompletten Ehezeit übertragen, keine einzelnen Zeiten. Vielmehr bestand die Versorgungslücke dann wohl schon vor der Scheidung, weil einer möglicherweise zu wenig gearbeitet hat oder auch beide. Und dann ist es eben so, wie es ist. Mehr gibt es eben nicht an Rente. Das Problem haben ja sehr viele Menschen inzwischen in Deutschland, dass die Rente nicht viel hergibt. 

Nachehelichen Unterhalt gibt es nur in wenigen Ausnahmefällen. 

Wenn die Rente am Ende nicht ausreicht, muss man eben ggf. Aufstockung beantragen. 

Es werden NICHT unterschiedliche Zeiten verrechnet sondern die jeweiligen geldwerten Beträge der Rentenansprüche.

Dabei liegt die EHEZEIT zu Grunde. Die ist ja genau definiert. Dabei ist es vollkommen egal, aus welchen Rententatbestand die Ansprüche resultieren.

hm, komisch denn bei meiner Rentenanwartschaft wurden 104,00€ abgezogen und bei meinem Mann 410,00€ ubd jeweils dem Anderen angerechnet. Stimmt schon mit der Punktberechnung, aber geteilt wurde da nichts Da mein Mann ja noch innerhalb der Ehe Rentner wurde sind 13 Jahre offen, die nicht abgedeckt sind.

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@Thomenickel

Geteilt werden die Ansprüche, die während der Ehe ENTSTANDEN sind. Wenn er bereits Rentner war, hat er ja keine weiteren Ansprüche erworben.

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