Versorgungsausgleich und nun?

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2 Antworten

Vermutlich wurde damals der VAG ausgesetzt, weil Entgeltpunkte Ost vorhanden waren. Diese konnten damals wegen fehlender Rechtsgrundlagen nicht abschließend geklärt werden und wurden ausgesetzt. Die jetzigen neu aufgenommenen Verfahren werden auch nach jetzigem Recht entschieden. Ein einmal übertragener VAG bleibt für IMMER vorhanden. Die derzeitige Wirtschaftliche Lage der Ex-Partner ist dabei unerheblich, da nur Ansprüche während der Ehezeit ausgeglichen werden. Ein Rückausgleich vom VAG kann nur stattfinden, wenn der EX-Partner verstirbt und nicht mehr als 3 Jahre lang Rente bezogen hat. Sobald dieser 37 Monate Rente erhalten hat, ist KEINERLEI Rückausgleich mehr möglich.

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Rentenanspruch der einmal abgetreten ist, ist für immer verloren. Aber..... Soweit mein rechtsempfinden reicht, ist der Zeitpunkt der Wirksamkeit des Scheidungsurteils auch für den versorgunsausgleich maßgeblich. Recht kann man sich nicht aussuchen wann es einem in den Kram passt, sondern ist Stichtag gebunden wann es in der dann gültigen Form wirksam ist.

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Kommentar von turnmami
06.11.2015, 09:36

Ausgesetzte VAG`s werden aber mit dem Recht entschieden, in dem sie wieder aufgenommen werden. Nicht mit dem Recht 12 Jahre zuvor.

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Kommentar von Dickie59
08.11.2015, 13:59

nicht ganz richtig, ich habe meinen VAG  11 Jahre nach der Scheidung (für 23 Jahre Ehe) neu prüfen lassen, da bei 3 Kindern (Kinder lebten dennoch bei mir) der ersten Ehe nachträglich Entgeltpunkte der Exfrau (Mütterrente) zugeschrieben worden waren und somit bekam ich von den  Entgeltpunkten für die Kinder innerhalb der Mütterrente die Hälfte zurück.

Ein weiterer Fall ist, wenn der Empfangene der Entgeltpunkte aus der Scheidung verstirbt, habe ich die Möglichkeit 3 Jahre lang die gesamten abgegebenen Entgeltpunkte zurückzubekommen, auf Antrag natürlich.

Beste Grüße

Dickie59

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