Versorgungsausgleich ein Leben lang?

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5 Antworten

Dqas ist vollkommen in Ordnung.

Heiraten ist eben teuer.

Bei einem normalen Gehaltsempfänger wäre der Versorgungsausgleich mit Stichtag der Scheidungsklage durchgeführt worden. Das Rentenkonto würde dann DIREKT um den Betrag reduziert, und dem Versorgungsberechtigten gutgeschrieben.

Die dritte Frau deines Bekannten hätte das wissern können, und hat die bewusst in Kauf genommen.

Mit dem Versorgungsausgleich wurde einmal der Rentenanteil, der sich auf die vergangene Ehezeit bezieht, auf das Konto des geschiedenen Ehepartners uebertragen. Es wird nichts monatlich gezahlt und der versorgungsausgleich hat nichts mit dem zu tun, was die geschiedenen Ehepartner nach der Scheidung machen.

Nur wenn derjenige, der Geld bekommen hat, stirbt und uerzer als drei Jahre Rente bezogen hat, kann man beantragen, dass der Versorgungsausgleich ausgesetzt wird.

DerHans 13.07.2011, 12:40

Hier handelt es sich um einen Beamten. Der hat kein rentenkonto. Da wird der Ausgleich monatlich gemacht. Das ist auch vollkommen korrekt.

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So sind die Regeln, solange seiner Rente "läuft" solange ist dieser Ausgleich zu entrichten.

Du kannst ja auch nicht sagen, ich zahle heute keine Miete mehr, weil der Vertrag aus anno dazumal ist.

Das ist leider so, seine jetzige Frau zahlt nach seinem Tod von der Witwenrente. Ich muss für meinen Ex auch zahlen , wenn es denn mal soweit ist aber er braucht keinen Unterhalt für die Kinder zu zahlen. Ungerecht !!

DerHans 13.07.2011, 12:42

Was heißt hier leider? Die während der Ehe angesammelten Rentenanwartschaften werden addiert und durch zwei geteilt. Was ist daran ungerecht?

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nein seine jetzige Frau muß nichts zahlen. Sie bekommt nur von seiner rente entsprechend weniger.... das ist normal und vollkommen ok!

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