Versorgungsausgleich bei Scheidung gerecht?

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2 Antworten

Beim Versorgungsausgleich geht es um die Ansprüche, die während der Ehezeit erworben wurden. Dabei ist es vollkomen unerheblich, ob es sich um Renten- oder Pensionsansprüche handelt. Beide sind in €-Beträgen errechenbar. Diese beiden Ansprüche werden addiert und durch zwei geteilt. Wenn das dazu führt, dass auch eine EM-rente gemindert wird, ist das eben so. Das trifft einen "Normalo" aber genau son wie einen Beamten.

Was soll daran ungerecht sen?

wolle51 21.10.2012, 13:09

Ungerecht ist, wenn die Ex Jahre später als der Versorgungspflichte in Rente kommt. Dann steht doch beim besten Willen die zugesprochene Rente an die Ex dem Unterhaltspflichtigem so lange zu, bis Sie die Rente erhält.

Das sind alles so die kleinen sozialen Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen an den "kleinen Leuten"

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Searcher59 21.10.2012, 19:44

Lieber Hans,

kann es sein, dass alleine das Wort "Beamter" bei Dir Brechreiz oder sowas auslöst? Ungerecht daran ist z.B. genau das, was "wolle51" in seiner Antwort anspricht. Die Anmerkung "dann ist das eben so" kann ich z.B. nicht mehr hören. Denn das ist die Standardantwort von Leuten, die keine andere Meinung zu lassen. Meine Erfahrung! Trifft möglicherweise auf Dich nicht zu.

Ich halte diese Neuregelung seit 2009 für völlig ungerecht, wie viele andere Dinge auch. Ein Rechtsanwalt brachte es auf den Punkt: Man könnte es "eine kalte Enteignung" nennen. Mit dieser Neuregelung werden die Pensionskassen und Rentenkassen wieder aufgefüllt.

Dass es einen Rentenversicherten genauso trifft, wie einen Beamten erwähnte ich ja bereits in der Frage. Auch Deine Unterscheidung "Normalo" zu Beamte finde ich nicht angemessen! Sorry

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natürlich nicht immer.... mein ex hat z.b. von 12 jahren ehe 10 jahre zu hause auf der couch gesessen und ich krieg dafür 300 eur rente abgezogen, da bin ich stinksauer drüber. Ist ja nichtmal so, dass er inder zeit mal den haushalt gemacht hätte....nee...

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