Versicherungswechsel nach Parkrempler?

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3 Antworten

... solche Schäden werden doch immer geteilt, oder übersehe ich etwas? Lasse es einfach über die Versicherung laufen, denn dafür gibt es die doch. Und wenn abgezockt werden soll, hat meine Vers. auch kein Problem mit entsprechenden Kürzungen.

Es gibt wohl keinen Rabattschutz und somit kann und sollte die Leistung der Vers. zurückgekauft werden, das hört sich sinnvoll an.

Also zu erst einmal hast du keinerlei Recht einem Geschädigten vorzuschreiben wie er den eigenen Schaden zu reparieren hat.

Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder du zahlst deiner Versicherung den entstandenen Schaden zurück (ca. 500€ übrigens ist das billig, sei froh dass keine neue Stoßstange benötigt wird) und behältst deine SF-Jahre.

Wenn du hier allerdings wechselst, musst du bedenken, dass sich das über den Jahreswechsel hinwegziehen kann. Im Regelfall läuft das dann so ab, dass deine alte Versicherung die SF-Jahre korrigiert, diese Korrektur an die neue Versicherung weitergibt und diese muss dann ihren eigenen Beitragssatz korrigieren.

Du kannst allerdings den Schaden nicht zurückkaufen. Bedenke aber, dass deine Versicherung dann deine jetzigen SF-Jahre und einen Schaden weitergibt. Sprich, du wirst dann nach der Rückstufungstabelle deiner neuen Versicherung gestuft. Das kann unter Umständen negativ für dich sein.

Wenn ich geschädigt werden würde, würde ich übrigens immer die Abwicklung über die gegnerische Versicherung laufen lassen. Das Recht dazu habe ich.

Lass dir doch einfach von deiner aktuellen Versicherung berechnen, ob sich es überhaupt lohnt den Schaden selbst zu zahlen. Anhand von dem triffst du deine Entscheidung. Das ist mein Rat an dich.

Vielen Dank für die Ausführliche Antwort. Den Schaden werde ich wohl eh übernehmen und nicht meine Versicherung. Wollte dazu nur mal eine weitere Meinung haben.

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@Yg4hunnid0

Vor allem wenn du vermutest, dass der Geschädigte "auf deine Kosten" selbst verursachte Schäden beheben lässt, solltest du das machen. Deine KFZ-Haftpflichterversicherung zahlt nicht nur von dir verursachte Schäden, sie wehrt auch unberechtigte (oder zu hohe) Ansprüche ab.

Das Beste ist: Die Kosten das abzuwehren musst du nicht zurückzahlen, um deine SF-Jahre zurückzukaufen.

Bedenke: Du hast immer die Möglichkeit einen Schaden zurückzukaufen!

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Der Geschädigte muss sich nicht auf ein Sonderangebot einlassen. Er hat Anspruch darauf, so gestellt zu werden als ob es den Schaden nicht gegeben hätte.

Ein Versicherungswechsel nützt dir in dem Zusammenhang nichts. Den Schaden musst du selbstverständlich beim neuen Versicherer angeben.

Tust du das nicht, fällt dir das auf die Füße. Spätestens nach 2-3 Monaten wird der Versicherer das sowieso feststellen.

Dann bekommst du eine Kündigung wegen Falschaussage.

Das ist mir klar, ich soll doch nur meinen verursachten Schaden richten lassen. Das Problem hierbei ist, ich habe ein Angebot angefordert und das Unfallopfer hat diese Werkstatt auch aufgesucht. Die Reperatur ist aber jetzt um 360€ teurer weil er einen von ihm selbst verursachten Schäden auf der gegenüberliegenden Seite reparieren lassen will. Natürlich hab ich nicht vor die Versicherung anzulügen ich würde den Schaden wechseln und anschließend überlegen zu wechseln.

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@Yg4hunnid0

Wenn er einen anderen Schaden mit abwickeln will, kannst du das deiner Versicherung mitteilen. Diese wird ihm schon auf die Finger klopfen.

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