Versicherungsverhältnis bei Kündigung zur Mitte des Monats?

2 Antworten

nachgehender Leistungsanspruch bei der Krankenkasse besteht für maximal 4 Wochen, sofern nach diesen 4 Wochen direkt ein neuer Pflichtversicherungstatbestand erfolgt (ALG1, ALG2, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung).

schließt nach 4 Wochen nichts dergleichen an, gibt es auch keinen nachgehenden Leistungsanspruch. man muss sofort, ab Tag nach Ende des Beschäftigungsverhältnisses die Beiträge selbst entrichten. und das musst du, auch wenn du zwei Monate reist, da du in Deutschland deinen Wohnsitz hast.

Ach so. Das heißt, wenn zum Ende meiner Beschäftigung weiß, dass ich innerhalb der nächsten 4 Wochen keine neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung anfangen werde, dann muss ich sofort ab dem ersten Tag nach der Beschäftigung die Beiträge zahlen?

Der nachgehende Leistungsanspruch ist also sozusagen nur als Übergang zwischen zwei Anstellungen gedacht, richtig?

Muss ich dann nur den anteilsmäßigen Beitrag für den Monat leisten, also ca. die Hälfte?

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@SmokeyBud

ja richtig. du zahlst für Juni dann nur die anteiligen Tage. und ab Juli dann den vollen Monatsbeitrag. der liegt, wenn man keine Einkünfte hat und z.B. von Ersparten lebt bei ca. 170 Euro.

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Du bist noch maximal 4 Wochen nach Ende des Arbeitsverhältnisses versichert.

..., wenn sich bis dahin ein weiteres Arbeitsverhältnis oder sonstige Pflichtversicherung anschließt (§ 19 SGB V).

Ist die Lücke länger oder es tritt keine Versicherungspflicht ein, gilt § 188 Abs. 4 SGB V.

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