Versicherungsscheck mit Schmerzensgeld - trete ich bei Annahme spätere Forderungen ab?

3 Antworten

Ich würde Dir empfehlen, Anwaltlichen Rat einzuholen. Es kommt auch auf die Versicherungsgesellschaft selbst an, manche zahlen gut, andere wieder schlecht. Wenn Du was unterschreiben sollst, lies es genau durch und verweigere die Unterschrift erstmal, bis Du Dich mit einem Anwalt besprochen hast. Ich weiß von einem Fall in meiner Verwandschaft, bei dem sich jemand den Arm so sehr verletzt hat, das er ihn nicht mehr richtig bewegen konnte und ein Dauerschaden zurück blieb. Derjenige hat 27.000,-- € bekommen. Die wenigen Euros für einen Anwalt würde ich vorsichtshalber ausgeben, also warte mit der Einlösung des Schecks.

Solange Du keine Abfindungserklärung unterschrieben hast, kannst Du auch weiterhin Forderungen stellen.

ja, mit einlösung des schecks ist die sache für die versicherung erledigt.

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Nein. das ist nicht korrekt!!! Die Einlösung des Schecks ist kein Verzicht auf weitergehende Forderungen. Vorschlag daher: Scheck einlösen und gleichzeitig kurzes Schreiben an Versicherer, dann man sich wegen evtl. Spätfolgen weitere Ansprüche vorbehält. Dieses Schreiben per Einwurfeinschreiben absenden.

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Kostenvoranschlag von Versicherung massiv gekürzt, was tun?

Hallo Leute,

vor kurzem ist mir jemand in meinen Ford (Baujahr 2001) gefahren. Der Schaden war mäßig hoch und ich habe mir einen Kostenvoranschlag im Autohaus Ford besorgt. Dieser Betrag beläuft sich auf 1505,49€ Brutto (1265,12€ Netto). Da der Schaden an der Stoßstange zwar sichtbar ist, jedoch nicht zwingend repariert werden muss, hatte ich eine fiktive Abrechnung in Erwägung gezogen (Auto soll nicht repariert werden).

Jetzt bekam ich einen Brief von der "Continentale AG". Zunächst einmal wurde die Mehrwertsteuer abgezogen, was bei einer fiktiven Abrechnung ja auch korrekt ist, da diese Kosten ja nicht anfallen. Allerdings heisst es nun: 1265,12€ Netto und dann weiter: "Abzüge gemäß Prüfbericht: 468,89€". Wodurch mir letztendlich (mit 25€ Nebenkosten) noch 821,21€ Entschädigung zustehen würde.

Begründet wird das u.a. mit einer "kostengünstigeren und mindestens gleichwertigen Referenzwerkstatt".

Weiterhin heisst es: "Folgende Ersatzpositionen (Halter Stossfänger V) ist anhand der Bilder nicht nachvollziehbar: Ersatzteile - 204,82 EUR

Die Erneuerung (Stossfänger V) ist anhand der Bilder nicht nachvollziehbar. Hier ist eine fachgerechte Instandsetzung möglich. Entsprechende Instandsetzungs- und Lackierzeiten wurden berücksichtigt: Ersatzteile - 421,20 EUR Arbeitslohn - +15 AW = +157,13 EUR"

Mir wurde also letztlich fast 50% gekürzt und das möchte ich nicht akzeptieren! Kennt sich jemand damit gut aus und kann mir sagen welche Schritte ich als nächstes einleiten sollte?

Vielen Dank, Mendo353

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Unfall bei Kaufland

Hallo zusammen, meine Mutter hatte vor 4 Monaten einen Unfall im Kaufland, sie ist dort über einen Paletten Hubwagen gefallen, der nicht bündig neben einem Kühlregal abgestellt wurde. Die Versicherung von Kaufland hat alles abgebügelt mit der Begründung, dass man beim Einkaufen mit Gefahren zu rechnen hat. da meine Mutter aber (selbst nach einer OP) immer noch Schmerzen hat (Muskelabriss, Knochenabsplitterung an Schulter) und täglich starke Schmerzmittel nimmt und zur Krankengymnastik muss, kein Auto fahren kann und insgesamt behindert ist, habe ich Kaufland direkt nochmal angeschrieben. Es kam auch jemand mit einem Blumenstrauß vorbei und mit dem Versprechen die Sache nochmal aufzurollen. Es kam aber lediglich ein Schreiben, indem ihr 500 € angeboten wird mit dem Verzicht auf jegliche weitere Forderungen - auch bei Spätfolgen. Leider hat meine Mutter keinen Rechtschutz und als Rentnerin muss jeder Cent gespart werden. Was würdet ihr tun? 500 € nehmen und gut sein lassen? Klagen hat wohl wenig sinn, es gab vor ca. 2 Jahren einen ähnlichen Fall in Brandenburg glaub ich, da hat eine Frau vor Gericht gegen einen Supermarkt verloren. Es ist so ärgerlich, die Packerin hat ihren Fehler eingestanden und meiner Mutter geht es echt schlecht – aber die Versicherung zahlt nicht! Vielen Dank fürs lesen! LG Kerstin

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Fahrlässige KV wegen Verkehrsunfall + Probezeit. Rechtsanwalt nötig?

Hallo, neulich hatte mein Freund einen selbstverschuldeten Verkehrsunfall- er ist bei grüner Ampel nach links abgebogen, ohne auf den Geradeausverkehr zu achten, der da ja noch Vorfahrt hat (da kein Linkspfeil in Ampel). Als Folge entstanden zwei Autos mit Totalschaden (Versicherung hat zumindest beim eigenen bereits gezahlt) und ein verletzter Unfallgegner (war 3-4 Tage im Krankenhaus). Dieser will keine Strafanzeige machen, sofern seine Versicherung für den Arbeitsausfall aufkommt (noch nicht sicher, sieht aber danach aus).

Neulich kam dann ein Anhörungsbogen wegen fahrlässiger KV, haben ihn nur mit Personalien bestückt zurückgeschickt.

Mein Freund ist noch in der verlängerten Probezeit, da er mal zu schnell war und deshalb zur Nachschulung musste. Hat neulich jetzt noch einen B-Verstoß wegen Überladung bekommen, von der Probezeit wegen droht aber nur bei einem weiteren Punkt der nächste Schritt (ich glaube freiwillige MPU wäre das).

Haben jetzt mal einem Anwalt angerufen, der meinte, Akteneinsicht und Beratung und so würden schonmal mindestens 300€ kosten... Lohnt sich das überhaupt? Denn mit einem momentanen Teilzeitgehalt von 450€ würden Strafen in Tagessätzen ja nicht sonderlich hoch ausfallen? Oder muss er bei Verfolgung des Verfahrens mit Führerscheinentzugs rechnen (wegen der Probezeit)?

LG

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Unverschuldeter Verkehrsunfall ohne Zeugen. Unfallgegner hat Zeugen

Hallo zusammen, meine Frau hatte mittlerweile schon vor ca.4 Wochen einen Verkehrsunfall. Sie ist auf einer Vorfahrtsstraße geradeaus gefahren. An einer Kreuzung ist von rechts ein Opel ungebremst durch die Kreuzung gebrettert obwohl er dort die Vorfahrt gewähren muss. Meine Frau konnte nicht mehr ausweichen und ist im seitlich reingefahren. Das Auto des Unfallgegners hat hierbei eine fast 90 Grad Drehung gemacht. Total unter Panik hat meine Frau mich angerufen und da der Unfallort nicht weit weg war, bin ich hingerannt. (Allgemein unsere erste solche Situation) Ich bin vor der Polizei angekommen! Nun für uns war sie Sachlage eigentlich geklärt, da viele "Zuschauer" uns bestätigt haben, dass der Unfallgegner Schuld hat. Soweit ok...nun habe ich gestern einen Brief von der Stadt bekommen mit der Aufforderung, dass ich mich als Zeuge melden soll. Erst da habe ich realisiert, dass die Polizei mich als Zeugen aufgeschrieben hat, obwohl ich den Unfall gar nicht gesehen habe. Somit haben wir nun eigentlich keinen Unfallzeugen. Der Unfallgegner hat natürlich einen Beifahrer gehabt der nun als Zeuge fungiert. Somit wächst natürlich der Stress, dass die gegnerische Versicherung uns eine Teilschuld anlasten möchte. Bei solchen klaren Verhältnissen, besteht die Möglichkeit das diese damit durchkommt? Ich habe vom Unfallort Fotos mit dem Handy gemacht. Dabei habe ich genau geachtet das man die Beschilderung sieht. Können diese das entscheidende Beweismittel sein? Wir regeln diese Angelegenheit über einen Anwalt jedoch ist dieser sehr schwer zu bekommen (Telefonisch) und die Panik wächst! Vielen Dank für eure Antworten Gruß Philipp

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Verkehrsunfall fahrlässige kö?

hatte am 28.06.17 Autounfall gehabt ohne personschaden also habe niemanden verletzt meine heck ist ausgebrochen die Straßen waren nass bin gegen Laterne reingefahren und Habe heute Brief bekommen wegen fahrlässiger Körperverletzung. Warum ist doch niemand verletzt?? übernimmt die Versicherung die kosten Sachschaden die ich verursacht habe?? Polizei war vor Ort.

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Fahrradunfall, wer muss bezahlen?

Mein 15 Jähriger Sohn hatte einen Fahrradunfall. Er ist bei strömendem Regen auf dem gegenüberliegenden Fußweg gefahren (Gegenverkehr) Ein Auto kam aus der Ausfahrt ohne langsam vorzufahren und mein Sohn ist gegen ihn gefahren. Wer muss Bezahlen? Und was zählt die Versicherung.

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