Versicherungsnehmer einer PRIVATEN Krankenversicherung auch für Kosten volljähriger Kinder aufkommen

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4 Antworten

Hallo,

da ich davon ausgehe, dass Du keine eigenen Einkünfte hast, sollte doch dein Vater deine Arztrechnungen auch selbst zahlen.

Aber ok, dies muss man wohl so akzeptieren.

Tatsache ist, dass man nur in der Apotheke die Zahlung vorstrecken muss.

Arztrechnungen muss man meist erst spätestens nach 4 Wochen gezahlt haben und in dieser Zeit bekommt man von der Beihilfe wie auch von der PKV die versicherten Kosten erstattet.

Daher vermute ich, dass dein Vater die Rechnungen nicht rechtzeitig einreicht, sondern evt. längere Zeit zuHause liegen lässt.

Für einen Krankenhausaufenthalt, hat jede versicherte Person, also auch Du, eine Versichertenkarte wo z.B. draufsteht - mitversichert Chefarztbehandlung im 2-Bett-Zimmer.

Diese muss im Krankenhaus bei der Aufnahme vorgelegt werden. Dann rechnet das Krankenhaus die normalen Pflegekosten direkt mit der Krankenversicherung ab. Über den anteiligen Beihilfeanspruch muss dann dein Vater bei seiner Beihilfestelle einen Vorschuss beantragen.

Für die weiteren Chefarzt-rechnungen hast Du dann auch wieder max. 4 Wochen Zeit um den Betrag zu überweisen.

Ohne jetzt das Beihilferecht noch den Krankenversicherer und die Tarife zu kennen, kann ich nicht sagen, welche Leistungen abgedeckt sind, bzw. welche Leistung selbst gezahlt werden müssen.

Aus der privaten Krankenversicherung kommst Du erst raus, wenn Du eine Arbeitsstelle findest wo Du mehr als 450 € im Monat verdienst, denn dann würdest Du in der GKV pflichtversichert werden.

Wenn noch Fragen bestehen einfach melden!

Gruß

Eine Arbeit ist gerade leider unvorstellbar. Daher dann wohl gerade auch die gesetzliche Krankenversicherung..

Ja das funktioniert leider nicht besonders gut. Manchmal dauert es 8 Wochen bis ich Geld bekomme. Und bei regelmäßigen Rechnungen (wegen der Krankheit) komme ich schwierig klar, ich versuche alle Rechnungen bis zum Ende hinaus zu zögern und wenn das nicht reicht über all anzurufen und noch mehr Zeit zu bekommen. Kein schönes Gefühl. Zudem kann ich nicht zuordnen für was mein Vater gerade Geld überweisen hat (von der Beihilfe und Krankenversicherung. Und es werden nicht alle Rechnungen komplett übernommen, ich weiß nicht, wielange ich das noch zahlen kann. Macht es Sinn, mal einen Anwalt aufzusuchen?

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@lasula

Habe noch vergessen zu erwähnen, eine Krankenkassenkarte habe ich nicht. Die muss mein Vater dann wohl haben.. Und leider hat er einer direkten Abrechnung der Klinik/Krankenhaus mit der Krankenkasse widersprochen..

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@lasula

Die Mitgliedskarte der PKV gilt nur für die stationäre Behandlung, also im Krankenhaus.

Auf die direkte Abrechnung zwischen Krankenhaus und PKV kann ein Versicherungsnehmer nicht widersprechen.

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Ich war in einer ähnlichen Situation (pv/Beihilfe). Die Kosten die nicht erstattet werden musst du selbst tragen. Wie du da rauskommst weiß ich nicht. Lass dich am besten mal beraten von einer GKV.

Vielen Dank

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Hallo,

besteht offiziell noch der Schülerstatus?

Was ist danach geplant: Ausbildung? Studium? Bezahltes Praktikum?

Ist die Mutter in einer gesetzlichen oder einen privaten Krankenversicherung versichert?

Welcher Elternteil hat die höheren Einkünfte?

Sind die Eltern miteinander verheiratet?

Gruß

RHW

Naja, dass ist nicht so einfach. Ich bin seit fast einem Jahr krank geschrieben, musste die 12. Klasse im März abbrechen und mir erstmal Hilfe suchen.

Was geplant ist, weiß ich auch noch nicht, es ist ein auf und ab und deshalb muss ich mich jetzt erstmal wieder stabilisieren. Das dauert leider bei den ganzen Umständen.

Meine Mutter ist ebenfalls privat versichert.

Mein Vater hat ein höheres Einkommen.

Nein, meine Eltern sind seit 14 Jahren geschieden.

Ich hoffe, dass diese Informationen weiter helfen.

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@lasula

Hallo,

ein Wechsel in eine gesetzliche Krankenkasse ist nur möglich, wenn Krankenversicherungspflicht eintritt (§ 5 SGB V, wenn keine der Ausnahmen nach § 6 und § 7 SGB V zutrifft). Denkbar sind aktuell:

  • betriebliche Berufsausbildung

  • Beginn eines Studiums

  • Aufnahme einer Beschäftigung mit mehr als 450 Euro brutto

Wenn Kosten weder von der Beihilfe noch der PKV getragen werden, besteht m. E. ein Anspruch auf Erstattung gegenüber den Eltern. Ich bin aber im Familien- bzw. Unterhaltsrecht kein Experte.

Ggf. mit der aktuellen PKV Kontakt aufnehmen und über einen Wechsel in einen eigenen Tarif beraten lassen. Das Interesse der Versicherung dürfte aber aufgrund der gesundheitlichen und finanziellen Lage eher gering sein. Ggf. hier weitere Tipps einholen: patientenberatung.de

Vor Behandlungen mit dem Leistungserbringer die aktuelle Lage erklären und längere Zahlungsfristen vereinbaren.

Krankenhäuser rechnen auf Wunsch des Patienten teilweise direkt mit der Versicherung ab. Dafür benötigt man aber die Unterschrift des Versicherungsnehmers (= Vaters). Manche Privatversicherungen stellen speziell für die Vorlage im Krankenhaus einfache Karten aus (nicht zu verwechseln mit der Gesundheitskarte der gesetzlichen Krankenkassen).

Noch Fragen offen?

Gruß

RHW

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Kannst dich freiwillig gesetzlich versichern. Ca 150 Euro im Monat. bezahlen musst du

Vielen Dank

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