Versicherungskaufmann lohnt es sich bei der DVAG?

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6 Antworten


Kann man dort wirklich was verdienen, das man davon leben kann?

Man kann, aber am Anfang wird das nicht der Fall sein, zumindest nicht, wenn du dir deinen Bestand selbst aufbauen musst.

Manchen Leuten liegt die vertriebliche Tretmühle, anderen nicht.


oder muss man sich erstmal n Heftigen Kundenstamm aufbauen, das man erst einigermaßen davon leben kann? man hört ja so einiges...

Ohne jetzt die Vergütungen der DVAG im Detail zu kennen brauchst du etwa 150 durchschnittliche Bestandskunden MINIMUM um von der Bestandspflegevergütung "leben" zu können.

Dazu kämen Abschlussvergütungen im Leben- und Krankenbereich (Obwohl ich und meine Kollegen im Büro nicht die allerbersten Freunde der Central sind).

Die DVAG vertreibt auch nur Produkte der Aachen Münchener und Generali bzw. der angebundenen Unternehmen (u.a. Central Krankenversicherung).

Ein Vertrieb ohne Zugriff auf einen Maklerpool halte ich aber heutzutage für nicht mehr zeitgemäß.

Auch muss man heute neben Versicherungen m.M.n. noch ein bisschen was anderes auf der Palette haben.

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Um Gottes Willen, lass nur die Finger davon. Mit der DVAG wirst Du wenn überhaupt nur kurzfristig was verdienen. Ist wie ein Strohfreuer, dann ist der Pleitegeier angesagt. Die DVAG lebt davon Quereinsteiger zu überzeugen Finanzberater zu werden. Du bist dann sozusagen Selbständig und vermittelst Finanzprodukte und Versicherungen ohne großartig Kenntinisse davon zu haben. Die Schulungen vermitteln Dir die notwendigen euforischen Fähigkeiten jemanden zum Kauf solcher Produkte zu überreden, vom verkaufen will ich erst gar nicht sprechen, denn Verkäufer kennen die Produkte in und auswendig, das kannst Du nicht. Du wirst zu beginn als so ne art Vertrauensmann eingestellt und Vermittelst neue Kunden, die meist deine näheren Bekannte und Freunde sind an einem Kundenberater, der Dein Ausbilder ist. Du wirst zu Beginn öfters zuschauen und irgendwann mal selbst alles machen. Eine fundierte Ausbildung wie beim Bankkaufmann oder Versicherungskaufmann bekommst Du nicht. Es liegt an Dir und Deinem Ausbilder inwieweit Du Produktkenntnisse bekommst. Zu Beginn verkaufst Du nicht über fundamentale Fakten sondern nur durch Schlagwörter die überzeugend klingen. Toll ist das nicht. Meist sind die ersten Kunden, die Freunde und Bekannte sind auch recht schnell abgegrast, dann liegt es an dir neue Kunden zu finden und von da an verabschieden sich die meisten wieder und sind dann arbeitslos, weil Kaltaquise verboten ist. Der Ausbilder sucht sich dann ein neues Opfer, das er ausbildet und grast dann die neuen Bekannten und Freunde des neuen Vertrauensmanns ab. Somit hat er ein gutes Verdienst und Du bleibst auf der Strecke. Also Finger weg von dem Verein. Damit tust Du Dir nichts gutes an. 

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Kommentar von Gravour
26.10.2016, 19:12

okay danke, so habe ich das noch garnicht gesehen..

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Einen Quereinsteiger in den Versicherungsbereich gibt es nicht mehr, wurde vor einigen Jahren geändert.

Bedeutet, du musst eine zusätzliche Ausbildung Kaufmann für Versicherungen und Finanzen machen.

Anschließend eine Prüfung vor der Industrie und Handelskammer ablegen.

Wenn du diese bestehst, wirst du im Vermittler-Register eingetragen, musst ein Gewerbe anmelden, eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung abschließen und dann darfst du auf Kundensuche gehen.

Du erhältst Provisionen, die du allerdings bei Storno in der Zeit von 3 - 10 Jahren (entsprechend des Produktes und der bestehenden Zeit) an den Versicherer zurück zahlen musst.

Erst wenn du mal ca. 1.000 Kunden hast, kannst du von der Bestandsprovision + Abschlussprovision einiger maßen gut leben.

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... jetzt hat mir ein guter Freund ein Angebot gemacht, das ich dort meine
Umschulung machen kann oder als Quereinsteiger mit Einarbeitung so
arbeiten kann...

Hierbei meint dein guter Freund eine Qualifizierung zum Versich.fachmann um Versicherungen vermitteln zu können - dauert max. bis 1 Jahr!

Was du meinst mit Versich.kaufmann ist ein Ausbildungsberuf mit mind. 3 Jahren Ausbildungsdauer und nennt sich richtigerweise

Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen.

Näheres findest du in der azubi-welt.de

Gruß siola55

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Kommentar von Apolon
27.10.2016, 00:12

Hierbei meint dein guter Freund eine Qualifizierung zum Versich.fachmann um Versicherungen vermitteln zu können - dauert max. bis 1 Jahr!

Diese Möglichkeit gibt es seit einigen Jahren nicht mehr.

Ausnahme, wenn er eine Ausbildung zum Bankkaufmann hat, oder ein Studium zum Versicherungsfachwirt.

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Tu Dir einen Gefallen: Lass es. Struckturvertriebe verheizen unerfahrene junge Leute so wie Dich. es gibt Fälle da haben Menschen wie Du Monate gearbeitet, erst Geld verdient und dann weder Freunde noch Bekannte mehr gehabt, dafür aber Schulden und und und...

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"Hallo also zu mir ich bin Fachkraft für Lagerlogistik aber mit einem
Erweiterten Realschulabschluss Sekundarstufe 1 2er Schnitt."

Und was bringt Dich zu dem Schluss dass Du damit für einen Job in der Versicherungsbranche geeignet bist ?

"jetzt hat mir ein guter Freund ein Angebot gemacht, das ich dort
meine Umschulung machen kann oder als Quereinsteiger mit Einarbeitung so
arbeiten kann..."

Schon mal kein "guter" Feund, denn er will nur an Dir mitverdienen (Prinzip eines Strukturvertriebes). Google das einfach mal, dann wirst Du hoffentlich erkennen das sowas moralisch bedenklich und langfristig problematisch ist.

Also, Finger weg !

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