Versicherungschutz beim Reiten

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4 Antworten

Hallo Dreadline!

Zunächst ist dein Kind 5 Jahre alt und damit "Deliktunfähig". Verursacht es einen Schaden, hat der Geschädigte keinen Anspruch auf Ersatz. Egal ob beim Reiten oder im Alltag... Haftpflichtversicherungen entschädigen nur bei einem "Gesetzlichen Haftpflichtanspruch" und der ist gegen deliktunfähige Kinder nicht gegeben.

Das bedeutet zweierlei: Entweder es ist Dir persönlich wichtig, daß Geschädigte auch entschädigt werden, dann ist das eine freiwillige Leistung. Diese muss wiederum entweder in deiner eigenen, privaten Haftpflichtversicherung auch explizit vereinbart sein oder beim Reiten in der Haftpflichtv. des Reitstalls (unwahrscheinlich).

Oder es ist Dir egal, ob jemand auf dem Schaden sitzen bleibt.... (Moralisch nicht ok). Mein Tipp: Frage deine private Haftpflichtv., ob das "Reiten fremder Pferde" und ob dein Kind mitversichert ist und in welcher Höhe (Meistens max. 10.000.-€).

Wenn jetzt deinem Kind etwas geschieht (Sturz, Tritt vom Pferd, etc.), dann sollte es eine gute Unfallversicherung haben, die a) eine hohe Gleidertaxe hat, b) Innere Organe mitversichert und c) Kosten wie "Kosmetische OP", Bergungs- und Rettungskosten, "Behinderungsbedingte Kosten" mit hohen Summen übernehmen. Empfehlenswert ist eine "Unfallrente", die lebenslang zahlt. Kein Schönes Thema, aber meine Tochter reitet und leider passieren auf den Reiterhöfen immer wieder unschöne Sachen.

Die besten Bedingungen haben z.B. die InterRisk, Haftpflichtkasse Darmstadt, AIG. Bitte nicht online abschließen, sondern persönlich beraten lassen!

Unfallversicherung ist ein muss und vielleicht noch eine Krankenversicherung-Zusatz

Bei der ARAG sind alle Knochenbrücher versichert und die KVs sind auch Preisleistungssieger , besonder bei Kidnern :)

Hallo,

du solltest eine Privathaftpflichtversicherung haben (die solltest du allerdings unabhängig davon haben, ob dein Kind reitet oder nicht!).

Unfallversicherung ist nicht schlecht, aber bei Unfällen im Rahmen von Reitunterricht haftet der Betrieb.

Um alles andere muss sich die Reitschule/der Reitlehrer kümmern, das braucht dich im Grunde nicht interessieren.

Schulpferde müssen extra versichert sein und Reitlehrer auch. Sind sie das nicht, haften sie bei Schäden mit ihrem Privatvermögen. Aber so dumm ist kein Stallbesitzer ;).

LG

Monorose 25.09.2013, 14:18

Eine Private Unfallversicherung leistet meistens aber mehr und ist ausgenommen vom Reitunterricht eine sehr gute und wichtige Versicherung.

Kinder sind nur in der Schule, im Kindergarten Versichert und auf den direkten Wegen gesetzlich Versichert ... am rest des Tages ca. 3/4 des Tages haben sie keinen Versicherungsschutz ...

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Gartenzwerg94 25.09.2013, 14:21
@Monorose

Daher schrieb ich auch, dass die nicht schlecht ist.

Aber das sind nun mal alles zusätzliche Kosten, die in diesem Fall nicht zwingend erforderlich sind. Wir kennen den Geldbeutel der Fragestellerin ja nicht.

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Du solltest dir auf alle Fälle die Haftpflicht zeigen lassen und bei deiner Haftpflichtversicherung nachfragen ob du eine Forderungsausfallklausel hast!

http://www.wgv.de/portal/de/portal/versicherung/haftpflicht/privathaftpflichtversicherung/tarife.html

Finde ich OPTIMAL! ;-)

<3

Dreadline 25.09.2013, 14:10

Was ist eine Forderungsausfallklausel?

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boytoy19 25.09.2013, 14:20
@Dreadline

Wenn dein "Gegner" keine Versicherung hat, zahlt deine!

Sehr praktisch! :-)

<3

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