Versicherungsaußendienst

7 Antworten

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Mir fehlen noch ein paar Informationen.

Welche Tätigkeit führst Du zur Zeit aus ? und wie alt bist Du ?

Traust Du dir zu, dir deine Kunden selbst zu suchen ?

Bist Du bereit mindestens 60 Stunden die Woche zu arbeiten ?

Und dies auch Abends bis ca. 22:00 Uhr ?

Auch Samstags und Sonntags ?

Im Außendienst richtet sich das Einkommen nach den abgeschlossenen Versicherungsverträgen. - Wobei man allerdings auch mit einem Storno belastet wird, wenn diese Verträge in den ersten 5 Jahren gekündigt werden.

Das Grundgehalt/Fixum (in den ersten Jahren) muss man mtl. selbst ins Verdienen bringen.

Also mit anderen Worten, es kommt immer auf den Versicherungsvermittler selbst an - was er kann - und ob er seine Kunden von seiner Tätigkeit überzeugen kann.

Außerdem sollte man auch davon ausgehen, dass man von seinem Verdienst pro Jahr ca. 20.000 - 30.000 € an Werbekosten, Büromaterial, Geschäftsräume, Fahrtkosten, Spesen, Auto, Internet, Porto, Versicherungen  usw. einsetzen muss, das man natürlich auch erst verdienen muss.

Wenn noch weitere Fragen bestehen - einfach melden.

Gruß A.

Ich bin 37 Jahre und gelernter Bankkaufmann. Der Kundenkontakt ist mir nichts Neues. In den letzten Jahren hat sich mein Berufsbild zum Verkäufer gewandelt. Mittlerweile haben wir Tagesvorgaben. Diese Veränderung ist auch gleichzeitig der Auslöser dafür gewesen, dass ich mich dazu entschieden habe, mich neu zu orientieren und verwandte Berufe zu betrachten.

Die Stornohaftungszeit ist mir bekannt. Doch wie genau berechnet man den Abgang?

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@nestur111

Trotzdem hast du als Banker deine 14 Gehälter im Jahr sicher. Als freier Versicherungsvermittler entfällt die Lohnfortzahlung und der bezahlte Urlaub. Um das auszugleichen, brauchst du mindestens das Doppelte deines Jahresgehalts.

In deinem Metier in der Bank bist du wenigstens (hoffentlich) ein Fachmann.

Ein Wechsel in die Assekuranz sollte also mehr als gründlich überlegt sein.

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@DerHans

Das doppelte meines jetzigen Einkommens? Das wäre ein Traum, doch dies halte ich für nicht für realistisch. Mit dem gleichen Gehalt wäre ich sehr zufrieden.

Ich habe mich bereits mit meinem Versicherungsvermittler darüber unterhalten. Er betreut meine Familie und mich schon seit etlichen Jahren und genießt mein Vertrauen. Er ist der Meinung, dass ich mir diese Idee sehr gut überlegen sollte. Er würde heute nicht mehr in die Versicherungsbranche einsteigen.

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@nestur111

Er würde heute nicht mehr in die Versicherungsbranche einsteigen.

Das muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich würde auch heute wieder in den Versicherungsaußendienst wechseln. Es ist doch was schönes, selbst über seine Tätigkeit, Arbeitszeit und Freizeit entscheiden zu können. Man hat keinen großen Zampano der einem sagt was man tun muss. Wichtig ist, dass man diese Tätigkeit als Agenturinhaber, bzw. Makler ( also immer selbständig) macht.

Antworten welche Provisionen man erhält, bzw. wie die Stornohaftung berechnet wird, kann immer nur der Versicherer mitteilen, denn dies ist unterschiedlich.

Aber DerHans hat schon recht, man sollte zumindest mit einer Einkommensverbesserung von mindestens 40 % rechnen.

In Zahlen ausgedrückt - ein mtl. Brutto-Einkommen von mindestens 7.500 €, denn die Ausgaben eines Selbständigen sind bedeutend höher, als die eines Angestellten. (Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Büromiete, Werbematerial, Auto, Versicherungen, Porto, Büromaterial, Mitarbeiter usw.).

Und gerade zu Beginn dieser Tätigkeit, muss man sehr viel investieren, wie z.B. auch Inserate in der Tageszeitung schalten usw.

Wenn man mal Fuß gefasst hat, so in 10 Jahren, kommen dann die Kunden von alleine.

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Hier wurde sehr viel richtiges geschrieben. Ihc glaube auch das Du als "Finanzierungsspezi" in einem Büro Zukunft hast wo der Bedarf da ist. Das Du, Schritt für schritt auch in den Vertrien der Versicherungen reinkommst ist logisch, deshalb: Prüfe neben allen anderen Aspekten auch für welche art der Versicherung Du dich entscheidest. Es macht einen himmelweiten Unterschied ob es sich um eine Agentur (für einen oder mehrere Anbieter) oder Versicherungsmakler handelt. Das Konzept und die Beratung stehen da auf unterschiedlichen Füßen. Sollte es eine Agentur sein, so prüfe welcher Versicherer es ist. Wie gut am Markt positioniert, wie gut die Tarife? Oft werden von unrentablen Versicherern  die Leute zum Vertrieb gelockt, "ausgesaugt" und dann fallen gelassen. A&M, Ergo, Nürnberger z.B. wären für mich ein "No-Go" als Anfänger.

Kommt drauf an. Ohne Kundenstamm als Provisionsvertreter komplett bei 0 zu beginnen wird sich nicht mehr rentieren. Die Bestimmungen werden immer schärfer (zB Stornohaftungszeit) und die Versicherungen wälzen generell alle Risiken auf die Berater ab. Ohne einen ausreichend großen Kundenstamm musst Du vorallem LVs, BU oder KVs an den Mann bringen um zu überleben und dann 5-10 Jahre hoffen, dass die Kunden nichts stornieren weil Du sonst ordentlich nachzahlen musst. Du bist dann kein Berater, sondern ein Verkäufer. (und für den Fall dass es um einen Strukturvertrieb geht, lass bloß die Finger davon). Die Zukunft heißt Honorarberatung, aber für einen kompletten Neueinstieg musst Du dafür genügend solvente Kunden finden, die Deine Dienstleistung auch in Anspruch nehmen. Machbar, aber es ist ein Kampf, weil gerade diese Kunden viel Wert auf Erfahrung legen. Mit einem festen (und guten) Kundenstamm sieht die Sache etwas anders aus. Dann kannst Du je nach Größe des Stamms schonmal von den laufenden Provisionen leben und musst nicht auf biegen und brechen verkaufen um zu überleben. Aber auch hier gilt es den Kundenstamm vorher eingehend zu prüfen. Allgemein zu den Verdiensten. Ein guter Berater kann überdurchschnittlich verdienen, die Mehrheit der Versicherungsleute krebst aber dauerhaft im unteren Bereich rum. Dabei sollte man immer beachten, dass in kaum einer anderen Branche so viele Blender unterwegs sind. Wenn man ihnen glaubt, verdienen die alle Unsummen, die Wahrheit ist aber wie gesagt eine andere. Es gibt aber dennoch ganz interessante Tätigkeiten in diesem Bereich. Die arbeiten aber eher gegen Versicherungen und helfen den Verbrauchern damit wirklich.

 Es gibt aber dennoch ganz interessante Tätigkeiten in diesem Bereich. Die arbeiten aber eher gegen Versicherungen und helfen den Verbrauchern damit wirklich

Mich würde es mal interessieren, welche Tätigkeit Du hier meinst.

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Z.b. Hilfe bei Rückabwicklung von unrentablen LVs, Hilfe bei PKV Kostensenkung (204VVG) usw. Es gibt so viele Dinge bei denen Verbraucher kaum aufgeklärt werden weil es weder Provision gibt, noch Vorteile für Banken und Versicherungen...

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@Samy795

Nur ist dies dann keine Tätigkeit für einen Versicherungskaufmann, sondern für einen Rechtsanwalt, evt. noch für einen Versicherungsberater.

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@Samy795

Letztlich lebst du aber trotzdem von der Provision. oder du musst als geprüfter "Versicherungsberater" gegen Honorar arbeiten.

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Deswegen schreib ich ja "Tätigkeiten im Bereich Versicherung" und nicht Tätigkeit als Versicherungskaufmann.

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Wie erkenne ich einen Strukturvertrieb?   Im Internet schießt irgendwie jeder gegen jeden.

Einen Kundenstamm würde ich bekommen. Ich würde in eine Agentur einsteigen und vorhandene Kunden betreuen. Mein Schwerpunkt würde im Bereich der Baufinanzierung liegen.  

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@nestur111

In einem Team eine bestimmte Sachkompetenz einzubringen ist schon in Ordnung. Der Agenturinhaber wird sich ja auch etwas davon versprechen, wenn er dich zur Mitarbeit auffordert.

In der Agentur fällt ja auch viel Arbeit an, die dich als Einzelkämpfer nur von der Arbeit abhalten würde.

Ein größerer KFZ-Bestand z.B. verursacht 80 % der Kosten und bringt nur 20 % Provision.

Trotzdem kann man sich nicht leisten, diese Kunden nicht zu bedienen. Das ist eigentlich die einzige Sparte, für die ein Kunde unaufgefordert den Laden betritt. 

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