versicherungen der feuerwehr

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Die private Unfallversicherung leistet im Schadensfall unabhängig davon, ob andere, gesetzliche Versicherungen wie z.B. die Feuerwehrunfallkasse etwas zahlen. Sie gilt weltweit, 24 Stunden am Tag und sowohl bei privaten als auch bei beruflichen oder anderen Unfällen. Bei der privaten Unfallversicherung sind die Leistungsvoraussetzungen allerdings anders gestaltet, hier wird im Wesentlichen auf bleibende Körperschäden als Unfallfolge abgestellt. Darüberhinaus können noch Leistungen wie z.B. ein Unfallkrankenhaustagegeld zum Tragen kommen - je nachdem, wie der Vertrag ausgestaltet ist. Ganz wichtig: Einen Schaden unverzüglich dem Versicherer melden! Auch wenn sich erst später z.B. ein bleibender Schaden herausstellen sollte, können dann Leistungen eingefordert werden.

Bei einem Dienstunfall wird die Private ohnehin freundlich abwinken. Abgesehen davon wäre schon der Versuch, beide Versicherungen in Anspruch zu nehmen, strafbar.

Zur Klarstellung: Dienstunfälle bei den öffentlichen Feuerwehren (sowie z.B. bei den Hilfsorganisationen) sind über die Gemeinde-Unfallversicherungen (GUV) abgedeckt. Diese Versicherungen beinhalten jedoch bereits einen Großteil der Leistungen einer privaten Unfallversicherung. Eine doppelte Inanspruchnahme dieser Leistungen bei der GUV und der Privaten wäre also definitiv nicht rechtens!

0
Nächste interessante Frage

Freiwillige Feuerwehr Sonderrechte

Was möchtest Du wissen?