Versicherung zahlt nur 100€ Restwert nach unverschuldetem Unfall?

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14 Antworten

Wenn du unschuldig bist, kannst du dir sowieso einen Anwalt auf Kosten der gegenerischen Versicherungf nehmen, damit du das Maximum rausholen kannst.

Restwert bedeutet, die Versicherung überlässt dir das Auto mit Totalschaden und zieht dafür 100 Euronen vom Wiederbeschaffungswert ab.

Du kannst also das Geld nehmen (rund 1500,-), den Schrott verkaufen und von der Gesamtsumme ein neues Auto kaufen. Kannst du für den Schrott noch mehr als 100,- kassieren, hast du ein gutes Geschäft gemacht, denn das Geld darfst du behalten. Es werden trotzdem nur 100,- angerechnet.

Du kannst aber auch das Geld bar kassieren und den Schrott selber weiterfahren. Evtl. wäre zu überlegen, vom Schrottplatz eine neue Tür zu holen und einzubauen.


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Ist doch soweit in Ordnung, die bieten Dir 100,-€ Restwert für den Verkauf des noch fahrtüchtigen PKW an. Das heisst also dass sie den Wert des Autos jetzt, so mit diesem Unfall, auf 100,-€ veranschlagen. Der Gutachter wird auch den Wiederbeschaffungswert ermitteln, dazu sucht er nach angebotenen Autos die gut vergleichbar mit Deinem sind die in unverunfalltem Zustand sind, wahrscheinlich richtet der sich auch nach Deinem Kaufpreis wenn Du den erst kürzlich gekauft hast.

Du bekommst jetzt nicht lächerliche 100,-€ sondern den Betrag für den man ein solches Auto im Zustand vor dem Unfall kaufen könnte abzüglich diesen 100,-€ die das Auto ja jetzt noch wert ist. Du könntest auch den vollen Betrag ersetzt bekommen, müsstest dann aber auf das Angebot der Versicherung eingehen und denen das Auto geben.

Noch dazu erhälst Du von der Versicherung eine Pauschale für Ummelden, theoretisch könntest Du einen Anwalt einschalten der auch von der Versicherung bezahlt werden müsste aber die Versicherung sträubt sich ja nicht zu zahlen und dies wäre daher meines Erachtens unverhältnismässig.

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Der Restwert ist das, was die Kiste NACH dem Unfall noch wert ist. Der wird vom Wiederbeschaffungswert, der ebenfalls im Gutachten steht, abgezogen.

Beispiel:

Reparaturkosten 2800€

Wiederbeschaffungswert 1800€

Somit liegt ein wirtschaftlicher Totalschaden vor. Der Gutachter holt sich Restwertangebote ein und nimmt diesen Betrag in sein Gutachten auf. In deinem Fall 100€

Ausgezahlt wird der Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert, in deinem Fall also 1700€. Was du dann mit dem Auto machst, ist deiner Intelligenz überlassen. Aufbauen, kaputt weiterfahren, wenn es verkehrssicher ist, oder für 100, 200 oder 500€ verkaufen.

Außerdem steht dir Nutzungsausfallentschädigung oder ein Mietwagen für die Zeit der Wiederbeschaffung zu. Zusätzlich muss die gegnerische Versicherung die Ab- und Anmeldegebühren tragen sowie eine Auslagenpauschale von meist 20 bis 30€.

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Moin,

sei doch froh. Bei einem wirtschaftlichen Totalschaden - und ein solcher liegt auf jeden Fall vor, wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert übersteigen - wird nun mal auf Basis Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert reguliert.

Das Auto gehört Dir, Du kannst damit tun und lassen, was Du willst. Besorge Dir zur Not eine gebrauchte Tür, lass die einbauen und fahr weiter. Da dürfte vom Geld der Versicherung sogar noch was übrigbleiben.

Gruss

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Hallo Eduardo,

du hast wirklich nur die Hälfte des Gutachten gelesen! Hatte selbst im Nov. letzten Jahres einen Wildschadenunfall mit einem Astra G Edition 100 Bj. 1999 und der Wiederbeschaffungswert lag bei 1700 €, wobei der Restwert (Schrottwert wg. Totalschaden) auch 100 € betrug.

Sei froh, dass du nicht auch noch was bezahlen mußt für die Entwertung/Verschrottung! Du erhälst also den Wiederbeschaffungswert (z.B. 1750 €) abzgl. dem Restwert von 100 €, demnach wären 1650 € von der gegnerischen Versicherung fällig ;-)

Gruß siola55


Soll ich meine Versicherung von diesem Angebot in Kenntnis setzen? Einen Anwalt kontaktieren?

PS: Also deine Versicherung ist hier der falsche Ansprechpartner! Wenn überhaupt, dann einen Anwalt (Kosten werden von der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversich. übernommen) kontaktieren, um deine Vorstellung bei der gegnerischen Kfz-Haftpflicht vorzubringen.

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Da hast Du wohl nur einen Teil des Gutachtens gelesen.

Sie werden gesagt haben, was das Auto vor dem Unfall wert ist und den Wert nach dem Unfall geschätzt - nämlich 100 €. Die gegnerische Versicherung zahlt Dir dann die Differenz zwischen dem Vorher- und dem Nachher-Wert, weil die Dame mit ihrer Kaltverformung ja um diesen Differenzbetrag gemindert hast.

Du kannst den Wagen entweder behalten und reparieren, Dir eine schöne Skulptur draus schweißen oder ihn verkaufen...

Es kommt also viel mehr auf deren Schätzung des Vorher-Wertes an als auf die des Restwerts. Eigentlich kann Dir ein niedriger Restwert nur recht sein, weil dadurch der zu erstattende Wertverlust höher ist.

Insgesamt bestätigt das aber wieder mal meine Theorie, dass man lieber selbst einen Gutachter beauftragen sollte - oft kommt dabei etwas "Freundlicheres" für einen raus - und fast immer nehmen sich die selbst Beauftragten etwas mehr Zeit dafür, ihr Gutachten auch zu erklären.

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Warum hast du nicht selber einen unabhängigen Kfz-Sachverständigen deines Vertrauens mit der Erstattung des Gutachtens beauftragt? Das wäre dein Recht! Die gegnerische Versicherung hat kein grundsätzliches Besichtigungsrecht.

Man sollte niemals denjenigen, der den Schadenersatz zahlen muss auch die Höhe bestimmen lassen die erzahlt.

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Hey. Wenn die Reparaturkosten höher ausfallen als der Wiederbeschaffungswert des Autos dann hast du einen Anspruch auf den sogenannten Wiederbeschaffungsaufwand. Das heißt Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert.

Angenommen ein Peugot 206 BJ 2000 mit vergleichbarer Ausstattung und Laufleistung kostet 1500 €, dann müsstest Du hiervon die 100 € Restwert abziehen. Du hast demnach einen Anspruch auf 1400 €

Wenn ein Gutachter bei Dir war, dann gehe ich davon aus, dass er nur den Restwert ermittelt hat. Das heißt nicht, dass die Versicherung die nur die 100 € zahlt. Der Restwert ist vielmehr Grundlage für die Berehcnung deines Schadensersatzanspruchs (s.o.).

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Kommentar von siola55
17.06.2016, 19:23

Wenn ein Gutachter bei Dir war, dann gehe ich davon aus, dass er nur den Restwert ermittelt hat...

... sowie natürlich die kalkulierten Reparaturkosten, welche hier den Wiederbeschaffungswert wohl übersteigen dürften; ergo eben ein Totalschaden, da die Reparaturkosten über dem Wiederbeschaffungswert liegen und der "Schrottwert" des Autos demnach noch 100 € beträgt!

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Dein einziger Fehler war, den Gutachter der gegnerischen Versicherung zu akzeptieren, weil der parteiisch ist. ein unabhängiger Gutachter wäre besser gewesen.Die Entschädigung wird dennoch höher ausfallen und entspricht nicht dem Restwert.

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Kommentar von Alexander Schwarz
18.06.2016, 10:48

Wo ist bitte ein Gutachter parteiisch. Da würde das Gutachten bei Gericht sofort an Wert verlieren. Das würde eine Gutachter wohl kaum machen. Die gegnerische Versicherung spart an den Kosten des Gutachters. Aus diesem Grund möchten die immer ganz gern Gutachter aus den eigenen Verbindungen nehmen. Weiterhin sind die Preise und AW´s für den Gutachter bereits vorgegeben. Der kann somit keine andere Preise nehmen. Gutachter müssen bei wirtschaftlichen Totalschäden die Fahrzeuge in eine Restwertonline Börse  einstellen. Der Restwert wurde somit vom Markt bestimmt und nicht vom Gutachter.

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Der Restwert ist der Wert zwischen dem Gegenwert des Fahrzeugs und den Kosten der Reperatur.

Lies am besten noch mal in Ruhe das durch, da wird bestimmt eine Reperatur mit um die 1000€ sein und der Wiederbeschaffungswert wird 100€ drüber liegen.

Die Versicherung zahlt dir die 100€ und der Aufkäufer der Rest.

Versicherungen haben immer aufkäufer die solche Autos kaufen. Zu dem Preis den es im unreparierten Zustand darstellt. Das Auto wird dann intern sozusagen versteigert und die Preisdifferenz zwischen dem Aufkauf und dem Gegenwert zahlen sie dann.

Du kannst das annehmen oder nicht. Wenn du das annimmst wird das Fahrzeug in der Regel innerhalb einer Woche abgeholt und du bekommst bar von dem Aufkäufer ein großteil, den Rest gibts aufs Konto von der Versicherung.

Wenn du das nicht annimmst kannst du es reparieren lassen, falls aber bei der Reperatur mehr schaden bekannt wird mußt du das aus deiner eigenen Tasche zahlen, da die Versicherung immer nur den jetzigen Wert zahlt, also es wird im 150km Umkreis nach ähnlichen Modellen gesucht. Das ist dein Auto wert, mehr gibt es nicht.

Auch wenn sie nur in die Tür gefahren ist kann es sein dass ja noch mehr kaputt ist, was man jetzt nicht gesehen hat. Läßt du reparieren musst du damit rechnen das bei einem doch höheren Schaden die Versicherung nicht zahlt da die Reperatur höher ist als der Restwert.

Am besten ist es wenn du das nochmal ganz sorgfältig liest und dann am Montag mal bei der Versicherung anrufst und dir das erklären läßt.

Einen Anwalt kannst du einschalten aber in dem Fall ist es eigentlich klar und die Kosten von deinem Anwalt wirst du selbst tragen müssen ...

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Kommentar von siola55
17.06.2016, 19:35

Die Versicherung zahlt dir die 100€ und der Aufkäufer der Rest.

Leider falsch deine Teilantwort! Das Gegenteil ist der Fall:
Die gegnerische Versicherung bezahlt die Wiederbeschaffungs-kosten abzgl. dem Restwert (bei einem Totalschaden!) und der Aufkäufer die 100 € für den "Schrott"!

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Vielleicht solltest Du nochmals genauer lesen. Es kann sein, dass ein restwert von 100 € ermittelt wurde, aber die Reparaturkosten solltest Du ja auch bekommen, bzw. den Wert des Autos vor dem Unfall, ggf abzgl. des restwertes, wenn Du das Wrack behalten willst.

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Das nennt man wirtschaftlichen Totalschaden.

Wenn das ganze Auto nicht mehr Wert hat, als 100 € ist das auch der höchste Erstattungswert.

Dann bekommst du noch für ein paar Tage Nutzungsausfall, bis du dir ein gleiches Auto wieder beschaffen kannst.

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Kommentar von siola55
17.06.2016, 19:30

Wenn das ganze Auto nicht mehr Wert hat, als 100 € ist das auch der höchste Erstattungswert.

Die 100 € ist doch der "Schrottwert", welchen ein Händler als Restwert-Angebot der gegnerischen Versicherung geboten hat!

Nicht zu vergessen die Reparaturkosten! Da diese über den Wiederbeschaffungskosten liegen, gibt es natürlich als Ersatz von der gegnerischen Versicherung die Wiederbeschaffungskosten abzl. dem Schrottwert!

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Kommentar von machhehniker
18.06.2016, 07:04

Wie oft soll man es denn bei Hans noch anmahnen? ERST LESEN, DANN ANTWORTEN!!!!

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Wir haben auch mal was ähnliches gehabt! Da fühlten wir uns auch Ver...t, aber war auch rechtens! Fährt eine Frau bei uns auf der Hofauffahrt, 1 von zwei hochwertigen Laternen um! Waren richtig gute Dinger. Die Versicherung zahlt aber nur eine davon, aber optisch sieht es sche . aus, weil beide gleich sein müssen. Die Laterne gab es auch nicht mehr nach. Nun musten wir zwei billige kaufen, damit es optisch zueinander passt. Korrekt und Anständig wäre es gewesen, das die Versicherung 2 Laternen bezahlt. Nun haben wir 2 billige Laternen auf dem Hof, die durch das dünnere Guseisen, schon billiger und unschöner anmuten, als die alten. Man kann also sagen, es soll nach der Regulierung alles wieder so sein wie vorher, jedoch ist bei uns nicht der Fall gewesen. Da fährt uns jemand was kaputt, und wir haben den Schaden dadurch. Bananenrepublik Deutschland! Andererseits kannst noch froh sein, das die Frau nicht einfach weggefahren ist, machen auch viele! Man liest es immer wieder in der Zeitung!

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Kommentar von NochWasFrei
17.06.2016, 19:34

Wir haben auch mal was ähnliches gehabt!

Wüsste nicht wo hier auch nur annähernd Ähnlichkeit mit dem Fall besteht...

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Kommentar von machhehniker
18.06.2016, 07:07

....und Was an dieser Geschichte ist nun ähnlich mit der hier gestellten Frage?

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Interessante Frage! Mein Versicherungsmakler hätte mir die Frage beantwortet und mich dazu noch weiter beraten! Vielleicht solltest du den Schaden zum Anlass nehmen und dir einen Versicherungsmakler suchen, der dich beraten kann. Das kostet da genauso viel wie hier.

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