Versicherung will Geld nach Reparatur zurück

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4 Antworten

Okay....das sind jetzt verschiedene Dinge, die du durcheinander bringst.

Es gab einen Wasserschaden in deiner Wohnung. Dein Schaden wurde von deiner Hausratversicherung bezahlt.

Jedoch ist auch dem Hauseigentümer ein Schaden am Gebäude entstanden. Diesen Schaden musst du dem Hauseigentümer natürlich aufgrund §823 BGB Schadensersatzpflicht ersetzen.

Wenn du eine Privathaftpflichtversicherung mit eingeschlossenem Mietsachschaden hast, dann übernimmt deine Haftpflichtversicherung den Schaden. Dazu musst du den Schaden aber erst mal deiner Haftpflichtversicherung melden. Bis dahin musst du tatsächlich den Schaden ersetzen.

Jetzt könnte es sein, dass der Fehler an der Verarbeitung der Waschmaschine liegt. Dann müsste der Hersteller den Schaden am Gebäude ersetzen. Ob das der Fall ist, prüft wieder deine Haftpflichtversicherung, nachdem du den Schaden dort gemeldet hast.

gut erklärt. DH.

Was allerdings gar nicht zur Sprache kam, war diese versäumte Frist. Leider weiß ich nicht genug, um zu sagen, ob er hätte die Frist einhalten müssen (irgendwer sollte doch in 2 Monaten den Briefkasten leeren und nachschauen) oder ob das ein Fall ist, in dem man durch Nachweis der Abwesenheit die Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand des Verfahrens beantragen kann, damit man Chancen hat, sich dazu zu äußern.

Auf der anderen Seite: wer in einem laufenden Versicherungsverfahren mal eben 8 Wochen wegfährt und sich komplett abschottet... sorry !

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Diesen Schaden musst du dem Hauseigentümer natürlich aufgrund §823 BGB Schadensersatzpflicht ersetzen.

Das kannst Du ja nicht bedingungslos voraussetzen. Allein die Tatsache, dass man selbst eine Waschmaschine in Betrieb genommen hat, verpflichtet ja noch nicht zum Schadenersatz. Hier gibt es keine Gefährdungshaftung, sondern wir bewegen uns immer noch im Rahmen der Verschuldenshaftung. Und da ist der Anspruchsteller (die WGV) natürlich in der Nachweispflicht.

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Wenn die Waschmaschine im Mietvertrag steht und Teil der gemieteten Wohnung ist, dürftest du dir keine Sorgen machen müssen. Deswegen nehmen z.B. viele Vermieter bei einer Einbauküche die Spülmaschine aus dem Eigentum des Vermieters heraus und "schenken" oder verkaufen sie in einer gesonderten Vereinbarung an den Mieter. Wenn dein Vermieter ebenso clever war, dann hilft dir nur deine Privathaftpflichtversicherung (mit Einschluss Mietsachschäden). Diese solltest du so oder so unverzüglich informieren. Die würden z.B. auch (anders als die Hausratversicherung) bei unberechtigten Forderungen diese abwehren.

Von wem wurde sie dir voll funktionsfähig übergeben und wie? Vertraglich festgelegt?? Wenn nicht wirds schwierig! Hast du Zeugen, die beweisen können, dass dir die korrekte Funktionsweise versichert worden ist? Was wollte die WGV wortwörtlich! ?

Erst mal die Ausgangssituation halbwegs nachvollziehbar beschreiben.

Was heißt "verdonnert" - verurteilt oder hat die WGV einen Mahnbescheid beantragt?

Kann mir kaum vorstellen, dass sie innerhalb von zwei Monaten Abwesenheit einen Prozess mit Versäumnisurteil durchgezogen haben...

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