Versicherung möchte Rückerstattung widerrufen. Greift § 818 (3) BGB?

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5 Antworten

Wenn du das Geld zu Unrecht bekommen hast, durftest du das natürlich nicht einfach ausgeben. Wenn die Forderung zu Recht besteht wird auch kein Versicherer auf den Betrag verzichten.

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... die Versicherung hat erstattet ein nicht vorhandenes Guthaben und dies kam allein dadurch zu stande, weil der Kunde nicht gezahlt hat.

Für mich besteht der Verdacht auf Betrug und das ist ein Fall für den Staatsanwalt.

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Kommentar von Nemo94
01.02.2017, 22:08

Das ist Blödsinn. Dafür dass die Versicherung das nicht vorhandene Guthaben erstattet, kann ich nichts. Zahlen musste ich der Versicherung auch nichts, da ihnen für das Jahr 2017 kein Jahresbeitrag mehr zusteht. Schließlich wurde der Vertrag zum 31.12.2016 gekündigt. Dafür dass sie von meiner alten, nicht mehr gültigen Bankverbindung abbuchen will, obwohl ihr die neue bekannt ist, kann ich nun auch nichts. Da kein Vertrag mehr fortbesteht, konnte ich nicht mal damit rechnen, dass die Versicherung eine Abbuchung durchführen würde =)

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Mal was zum Nachdenken.

Angenommen dir würde der Fehler passieren und du gibst mir 700 bar, die ich ausgebe, du hast aber auch einen Dauerauftrag und überweist mir die 700 nochmal. Die einen 700 hab ich schon ausgegeben. Willst du dann nicht die zu viel gezahlten 700 von mir zurück? 

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Kommentar von Nemo94
01.02.2017, 18:11

Das ist so nicht vergleichbar, da ich nichts doppelt bekommen habe. Sieh es mal so:

Ich teile der schriftlich mit, dass ich meine Schulden in Höhe von 700€ bei dir begleichen werde. In einem Monat melde ich mich bei dir und will die 700€ zurück. Meine Begründung ist, dass ich eigentlich gar keine Schulden bei dir hatte und mich getäuscht habe. Würdest du dich nicht wundern, weshalb ich keinen Überblick über meine Finanzen habe?

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Und in welcher Form sollst du nun "nicht mehr bereichert" sein? Weil du das Geld ausgegeben hast? Nein, das ist selbstverständlich kein Grund. 

Lediglich eine Mahngebühr würde ich mich an deiner Stelle weigern zu zahlen. Schließlich lag der Fehler nicht bei dir. 

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Kommentar von schleudermaxe
01.02.2017, 21:33

... aber die Versicherung wollte den geschuldeten Beitrag abbuchen und bekam kein Geld. Hammerhart vom Kunden, den würde ich auch auf den Topf setzen.

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Kommentar von CraZyBarbie1
02.02.2017, 06:42

Für die Erstattung hat das Konto noch existiert, und außerdem liegt in der Pflicht des Kunden die richtige Bankverbindung mit zu teilen! Jede Spekulation hier ist eh sinnlos, denn zahlen muss er so oder so und zwar mit Mahngebühren, da er es aber nicht einsieht werden noch weitere Kosten dazu kommen 😉

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Versuch macht kluch.

In diesem Fall könnte das ein kostspieliger Versuch werden.

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