Versicherung lehnt Kündigung von Hausratvers. mehrfach ab

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Ich habe Bedenken, die in den Beiträgen geäußerte Rechtsauffassung zu teilen.

Die Kündigung in 2012 erfolgte zur Unzeit. Die Frage ist aber, ob eine Wiederholung der Kündigung zum Ablauf nach § 11, Abs. 2 VVG n.F. zwingend erforderlich war.

Das wird durch einen Teil der Rechtssprechung verneint (LG Düsseldorf VersR64,741; OLG Köln VersR74,762 u.a.). Die Gerichte und Teile der Lehre meinen, dass die Kündigung nach § 140BGB in eine Kündigung zum Ablauf umgedeutet werden muss.(so wohl auch LG Berlin in VersR2002,695).

Andere Gerichte lehnen die Meinung ab (AG Essen in VersR83,78 u.a.)

Viele Versicherer lehnen die Umdeutung ab und hoffen darauf, dass der rechtsunkundige Kunde das schluckt. Ich empfehle Ihnen, auf der Aufhebung des Vertrages zum Vertragsende 2012 zu bestehen. Verweisen Sie bitte auf die oben zitierte Rspr. und wenden Sie sich an den Ombudsmann für Versicherungen.

http://www.versicherungsombudsmann.de/home.html

user3096 30.01.2014, 01:23

Die Gerichte und Teile der Lehre meinen, dass die Kündigung nach § 140BGB in eine Kündigung zum Ablauf umgedeutet werden muss.

Ja dies habe ich auch schonmal gehört...

Nur wird hier in meinen Augen der Dummheit noch Vorschub geleistet. Heißt auch, dass man, wenn man zu faul ist etwas zu lernen und deshalb nichts weiß noch bevorzugt behandelt wird.

Echt lächerlich sowas und ein Schlag ins Gesicht für alle die bemüht waren etwas zu lernen und verstehen zu können!!!

0
Buerger41 31.01.2014, 10:58
@user3096

Ihre exorbitant ausgeprägte Selbstgerechtigkeit ist durch nichts zu überbieten.

0

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Du die Kündigung einfach nicht anständig formuliert hast. Wenn man das tut, dann hat man gekündigt, diese kann nicht abgelehnt werden und muss daher auch nicht wiederholt werden.

Ich schreibe bei allem Kündigungen " ich kündige zum nächstmöglichen Zeitpunkt" und ausserdem " Ich bitte um Bestätigung (nicht genehmigung) der Kündigung und des Ablaufszeitpunkts meines Vertrages". Von daher ergibt sich deine Problematik niemals.

Egal, wie lange es zum Kündigungszeitpunkt noch ist, zu früh kann man kaum kündigen. Und notfalls habe ich auch schon die Kündigung kurz vorher einfach zurück gezogen und alles war okay.

Wenn Du natürlich schreibst, Du kündigst sofort oder zum Ablauf des Monates ....., dann können sie natürllich ablehnen und dann hast Du ja auch wirklich noch nicht zum richtigen Zeitpunkt gekündigt. Warum hast du dann nach der ersten Ablehnung nicht gleich eine korrekte Kündigung nachgereicht nachdem sie geantwortet haben? Das ist mir nicht ganz klar. Habe auch schon 21 Monate vor Ablauf wirksam gekündigt.

Und das Einschreiben spare ich mir bei frühzeitiger Kündigung auch oft. Wenn noch genug Zeit ist, warte ich einfach auf die Bestätigung, die mir eigentlich immer innerhalb eines Monats zugeht und das ist ja für mich der Nachweis der Kündigung. Nur falls nichts kommt, mache ich noch ein Einschreiben, war aber bisher noch nie notwendigl

Von daher lerne richtig zu kündigen und Du hast solche Proleme nie wieder. Und dann können sie dich auch nicht so vorführen, wie dieses Mal. Schicke morgen eine neue korrekte Kündigung raus und gut ist es.

Ob die erste hier schon wirksam wäre, käme auf die genaue Formulierung an, die ich nicht kenne,

Nein, das muß nicht angenommen werden. Ich kenne auch keine Unternehmen, die sich darauf einlassen.

Kündigungen schreibt man am besten immer zum "nächstmöglichen Zeitpunkt".

Meine Frage ist nun einfach ob es nicht schon bei der ersten Kündigung hätte angenommen werden müssen?

Wenn. Du sie richtig formuliert hättest, dann schon. Das solltest du jetzt aber unbedingt beachten, sonst geht es wieder schief.

Die Fristlose Kündigung haben sie abgelehnt zu recht. Ihr habt vermutlich auch bei euren anderen Kündigungen versucht zu einem bestimmten Datum zu Kündigen. Auch schlecht.

Schickt JETZT eine Kündigung ab "zum nächstmöglichen fristgerechten Termin"

Landgraf24 27.01.2014, 15:53

Im März kommt die nächste Rechnung, theoretisch wäre auch möglich bei einer Erhöhung zu kündigen, richtig?

Diese darf bei Hausrat aber nicht durch Steigung der Preise/Lebenshaltung begründet sein soviel ich weiss...?

0

Hallo Landgraf24,

Du kannst jetzt natürlich den Vertrag schon kündigen, am besten in die Kündigung zum Ablauf schreiben und auch das Datum des Ablaufs dazuschreiben. Diesen findest Du in der Versicherungsschein meist sehr weit oben - Beginn und Ablauf -. Du kannst ruhig schon ein Jahr vor dem Ablauf kündigen, es darf halt nur mehr als ein Jahr nicht überschreiten.

Die Möglichkeit bei einer Beitragserhöhung zu kündigen würde auch funktionieren, wenn der Versicherer selbst Beitragserhöhungen z. B. aufgrund wirtschaftlicher Grundlagen oder zunehmender Schadenquoten durchführt. Im Falle einer dynamischen Anpassung, meist geregelt in den Bedingungen, ist eine vorzeitige Kündigung nicht möglich.

Ich habe das Gefühl, dass Dich das ziemlich ärgert, dass Deine Versicherung Dir anscheinend auch nicht entgegenkommt!?

Als Tipp kann ich Dir empfehlen, frage mal nach, welches bei Deiner jetzigen Versicherung die Mindestversicherungssumme ist? Dann lässt Du diese auf die Summe herabsetzen (dadurch sinkt der Beitrag) und ergänzt den Rest der Summe, bei Deiner neuen Versicherung. Dort gibst Du als Vorversicherung Deine jetzige Versicherung an und informierst den neuen Versicherer darüber. Wichtig ist, es darf halt keine Doppelversicherung entstehen!

Wusstest Du schon, dass es sogar Anbieter gibt, wenn dort eine Hausratversicherung abschließt, eine tägliche Kündigungsfrist existiert?

Mit besten Grüßen

Blaumec

Landgraf24 28.01.2014, 17:29

Danke für die ausführliche Meinung, werde es mit den Rechtssprechungen versuchen die meinen Sie können alles mit den Leuten machen.

0
Das hin und her geht mir ganz gewaltig auf die Nerven.

Tja selbst Schuld wenn ihr andauernd versäumt richtig zu kündigen

Ich kenne das normalerweise so, dass dann die Unternehmen schreiben sofort geht nicht, aber wir nehmen es auf Laufzeitende an...

Aha, du kennst das also... und wieso machst du das dann nicht gleich richtig?!!!

Finde die Vorgehensweise äusserst frech

was findest du frech? Zu meckern weil ihr absolut unfähig seit und euch das nicht eingesteht obwohl ihr es eigentlich wißt?

Also wirklich.

muss mich doch nicht 3 Jahre so vorführen lassen!?

Doch, dies mußt du... und wenn du wieder alles verpennst mein Lieber, dann können daraus locker auch 15 Jahre werden.

Amen

Landgraf24 28.01.2014, 17:29

Hier geht es darum meine Frage zu beantworten nicht mich an den Pranger zu stellen. Dass es blöd war zu spät zu kündigen ist klar!

1
user3096 30.01.2014, 01:25
@Landgraf24

Die Frage wurde beantwortet.

Die Frage lautete:

muss mich doch nicht 3 Jahre so vorführen lassen!?

Vergessen?

0

Was möchtest Du wissen?