Versicherung für Krankenkasse zurückzahlen?

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6 Antworten

Da fehlen aber einige Informationen.

Wie hoch war denn sein mtl. Brutto-Einkommen bei dem Arbeitgeber?

Wenn über 450 € und unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze, wäre er GKV- pflichtig und hätte einen Antrag bei einer Krankenkasse stellen - hat er dies getan?

Und außerdem hätte er dann eine Bestätigung von der GKV seiner PKV vorlegen müssen um diese kündigen zu können.

Nun wird er aber dafür schuldig gemacht und soll mehrere Tausend € nachzahlen für eine Zeit in der er weder versichert war

Doch versichert ist er noch bei der PKV, da er diese vermutlich nicht gekündigt hat.

Außerdem haben wir in Deutschland eine Kranken-Pflichtversicherung.

Ergänzend, hat er überhaupt sein Gewerbe abgemeldet?

Wenn ein Wechsel zur GKV wie auch immer zustande gekommen ist, kann diese afaik bis zu 48 Monatsbeiträge nachträglich einfordern.

Es handelt sich bei der GKV eben um eine Solidargemeinschaft, an der auch Dein Bruder partizipieren würde, wenn er jetzt krank würde. Er könnte sich auf Kosten dieser Solidargemeinschaft behandeln lassen, ohne je einen Cent beigesteuert zu haben.

Ansonsten trifft zu, was bereits von Apolon gesagt wurde

mit den mageren Angaben, kann man keine Antwort geben.

bis wann genau war er selbständig?

bis wann genau war er privat versichert?

ab wann genau war er beschäftigt angestellt?

wie hoch war und ist sein Bruttoverdienst in diesem Job gewesen?

wie alt war er zum Zeitpunkt der Aufgabe der Selbständigkeit?

die Krankenkasse kann nur mit den Infos und Angaben arbeiten, die sie von Arbeitgeber und dem Versicherten bekommt. wenn Angaben oder Infos falsch sind oder gar fehlen, kann man nur schwer einen Fehler unterstellen. ich glaube kaum, dass die Krankenkasse eine funktionierende Glaskugel besitzt.

Fehler sollte man nicht immer nur bei den anderen suchen, sondern ruhig auch mal bei sich selbst.

Er hat einen Arbeitgeber? Prima, dann ist die Sachlage vollumfänglich klar, sofern er sozialversicherungspflichtig arbeitet und unter der Bemessungsgrenze liegt.. Mit einem Minijob trübt sich die Klarheit jedoch auch sehr deutlich ein.

Also Butter bei die Fische: In welchem Beschäftigungsverhältnis steht dein Bruder?


Apolon 19.05.2017, 01:07

sofern er sozialversicherungspflichtig arbeitet und unter der Bemessungsgrenze liegt

Falsch.

Sein Einkommen muss über 450 € brutto liegen und unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze. 

Nur dann kann er in die GKV wechseln.

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Wenn die Krankenkasse wirklich Mist gebaut hat (was ja genaueres nicht erläutert wird) wird ein Gespräch am Telefon nichts bringen. Wenn es sich um mehrere Tausend Euro handelt. Das heißt der Anwalt kommt ins Spiel.Aber die wahrscheinlichkeit ist hoch, das er verlieren wird.

Aber wieso auch paar Tausend euro? versteh ich nicht so ganz

Apolon 19.05.2017, 01:08

Nach dem Text des TE, hat sein Bruder Mist gebaut.

Also wird ihm auch ein Anwalt nicht helfen können.

Er sollte schnellstens mit seinem Arbeitgeber und der PKV die Angelegenheit klären.

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Wo sind denn seine Beiträge vom Lohn gelandet?

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