Versicherung Ferienhaus

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1 Antwort

Ich habe möglicherweise nicht ganz verstanden, was du meinst. Ihr seid 4 Familien und teilt euch dementsprechend die Kosten für das Ferienhaus durch 4. Eine Familie springt aus irgendeinem (versicherten) Grund ab. Soll nun die Reiserücktrittsversicherung der abgesprungenen Familie für die Kosten ihres Viertels aufkommen? Das ginge m. E. grundsätzlich, wenn es tatsächlich ein versichertes Risiko war und aus einem Vertrag hervorgeht, dass auf die betreffende Familie das besagte Viertel der Reisekosten zukommt. Am leichtesten wäre das vermutlich, wenn es einen Hauptmieter des Ferienhauses gäbe, und die anderen Familien machen mit ihm jeweils Untermietverträge. Dann spielt nämlich die Frage, ob man nun noch hätte stornieren können und zu welchen Bedingungen (bei entsprechender Vertragsgestaltung) keine Rolle.

Wenn aber der Hauptmieter einen Rückzieher machen würde, wird es schwierig. Im Allgemeinen steht in den Ferienhausverträgen, dass keine Stornogebühren fällig werden, wenn ein anderer Mieter beigebracht wird. Das wäre in eurem Fall ja einfach, aber dann wären auch neue Verträge fällig etc.

Ich muss aber dazu sagen, dass dies kein juristisch fundierter Rat ist, sondern die Einschätzung eines mehr oder weniger gebildeten Laiens. Vielleicht können ja noch Reiseverkehrsjuristen meine Einschätzung verifizieren oder falsifizieren?

Viele Grüße, Toskana-Kalle

Hallo, ja, grundsätzlich richtig verstanden. Danke. Frage wäre, wenn Du richtig liegst mir der Vermutung: was müssen wir beachten, brauchen wir formale Untermietverträge, reicht die Dokumentation der Reiseplanung, in die wir einmal eine Teilnehmerliste aufnehmen etc. Wollen es nicht komplizierter machen als nötig ;-) Wenn der Hauptmieter ausfällt müsste m.E. Dasselbe gelten, denn auch dann fahren die anderen. Richtig?

Wäre klasse, wenn jemand die Vermutungen noch verifizieren könnte...

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