Versicherung als Student privat oder gesetzlich?

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7 Antworten

Hallo,

nach Ende der kostenlosen Familienversicherung über die gesetzliche Krankenkasse der Eltern kann man 3 Monate zwischen GKV und PKV entscheiden.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__8.html -> Absatz 1 Nr. 5

Diese Befreiung hat verschiedene Auswirkungen:

• auch bei einer Heirat kann man als Student nicht kostenlos über den Ehegatten versichert werden

• als Halbwaise bleibt man weiter in der PKV

• bei Wegfall der Beihilfe (oder des PKV-Tarifs für Studenten) bleibt man weiter in der PKV

• Wenn man nach Ende des Studiums arbeitslos ist, sich selbständig macht oder Beamter wird, bleibt man weiter in der PKV (ggf. lebenslang)

Bei den Leistungen der PKV sollte man auch besonders auf Reha/Kuren, Hilfsmittel, Hebammenhilfe, Haushaltshilfe, häusliche Krankenpflege und Psychotherapie (z.B. Folgen von Prüfungsstress) achten.

In der PKV sind immer pro Person Beiträge zu zahlen (auch für Neugeborene).

Vor einer Entscheidung sollte man sich sehr genau von Experten der GKV und Experten der PKV ausführlich beraten lassen.

Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung!

Gruß

RHW

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Kommentar von RHWWW
14.09.2012, 19:01

Danke für den Stern!

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Privat oder gesetzlich – Was lohnt sich für mich?

Für Studenten werden in beiden Fällen spezielle Tarife angeboten.

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist der Beitrag bei allen Anbietern gleich. Die verbilligten Sondertarife für Studenten der gesetzlichen Krankenkassen enden jedoch mit der Vollendung des 30. Lebensjahres (kann sich verlängern z.B. durch Kindesgeburt, längere Erkrankungen, geleistetem Zivil-/Wehrdienst) oder dem 14. Fachsemester. Danach steigt der Beitrag deutlich.

Die privaten Krankenkassen bieten unterschiedliche Tarife für Studenten an und unterscheiden bei der Beitragshöhe zwischen männlichen und weiblichen Studenten. Die vergünstigten Tarife werden länger als bei der gesetzlichen Krankenversicherung gewährt. Das Leistungsniveau ist höher und unterscheidet sich je nach Tarif und Krankenkasse wiederum stark.

Für männliche Studenten bis zum 30. Lebensjahr kann sich eine private Krankenversicherung lohnen. Die Beiträge sind zwar kaum geringer, aber die angebotenen Leistungen besser. Für Studentinnen sind die Beiträge der privaten Krankenversicherung jedoch deutlich höher, sodass sich eine private Krankenversicherung meist nicht lohnt.

Für männliche Studenten ab dem 30. Lebensjahr lohnt sich eine private Krankenversicherung fast immer. Die Beiträge sind deutlich geringer als die der freiwilligen Studentenversicherung der gesetzlichen Kassen und das bei zugleich besseren Leistungen. Für Studentinnen sind die Beiträge von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen ungefähr gleich hoch. Aufgrund der Leistungen kann sich eine private Krankenversicherung dennoch lohnen.

Ein Vorteil der gesetzlichen Krankenversicherung ist zudem die Möglichkeit Ehepartner und Kinder dort beitragsfrei mitzuversichern.

Ein Nachteil hingegen: Falls das eigene Einkommen über 365 bzw. 400 Euro liegt, wird es in der gesetzlichen Krankenkasse meist beitragspflichtig (es müssen zusätzliche Beiträge aus dem Arbeitsentgelt entrichtet werden).

Quelle: http://www.blogstudent.de/2011/01/04/krankenversicherung-fur-studenten-privat-oder-gesetzlich/

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Wenn du in der Lage bist,immer in Vorkasse zu treten,dann versichere dich privat. In jungen Jahren ist das teilweise sogar billiger und die Leistungen sind unglaublich ausgeprägter als bei gesetzlichen Kassen.

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Einfach die Preise erfragen und vergleichen! Vergiss nicht, früh genug aus der privaten KV auszusteigen!

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Hi phil991,

Frage: wieviel verdienst du in diesem Studium? Denn einfach so privat versichern geht nicht :) Also grundsätzlich bist du als dualer Student versicherungspflichtig, außer dein Einkommen liegt jährlich über 50850€ (wenn ja, dann sag mir wo...da will ich dann auch hin ;)). Somit stellt sich die Frage ob PKV oder GKV gar nicht, da du nur GKVversichert werden kannst.

Als normaler Student (rein Uni) sieht es anders aus: wenn jemand bisher über seine Eltern in der PKV familienversichert war, dann kann er sich befreien lassen (so wird es bei deiner Nachhilfelehrerin gewesen sein) und bleibt PKV. Sonst gilt auch hier, dass man grundsätzlich als Student versicherungspflichtig wird und Beiträge zahlen muss, wobei hier die Familienversicherung in der GKV Vorrang vor einer Pflichtversicherung als Student hat.#

Falls du noch mehr wissen willst, dann kannst du gerne schreiben. Grüße

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du musst ja für die private OBERHALB der Pflichtgrenze vom einkommen sein.

dir bleibt ja so oder so nur gesetzlich übrig.

ich wüsste nicht, dass studenten (alleine, nicht familienversichert) in die private KK kommen.

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Kommentar von LoKoRoKo
29.08.2012, 13:51

Dachte schon bin der einzige der das klarstellt, danke^_^

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Gkv (gesetzlich) in die private kommst du nur mit einem bestimmten jahresbrutto oder Selbständigkeit.

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Kommentar von Apfelkind1986
29.08.2012, 13:52

Falsch.Wer noch nicht Angestellt war, der ist nicht verpflichtet,sich gesetzlich zu versichern. Studenten können sich in der Regel privat versichern.

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