Gibt es Verse in der Bibel, die zu Hass, Gewalt und Mord gegen ungläubige aufrufen?

23 Antworten

In der Bibel gibt es für Christen keinen einzigen Aufruf zur Gewalt! Wichtig ist, dass man die Bibel im Kontext auslegt und überlegt, an welche Empfänger die jeweiligen Verse gerichtet sind und in welchem historischen Zusammenhang sie stehen.

Wenn z. B. im Alten Testament das Volk Israel das Land Kanaan einnehmen soll, hat das überhaupt nichts damit zu tun, dass Christen ebenso handeln sollen, da dies dem Kontext und der Textaussage völlig widersprechen würde.

Jesus hat die Nächsten- und sogar die Feindesliebe gelehrt. Von ihm stammt die goldene Regel: "Alles nun, was ihr wollt, daß die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso; denn dies ist das Gesetz und die Propheten" (Matthäus 7,12).

Beispielhaft ein paar weitere Bibelverse aus dem Neuen Testament, die aufzeigen, wie sich Christen verhalten sollen:

"Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst." Philipper 2,3

"Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist´s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." Römer 12,17.18.21

"Freut euch mit dem Fröhlichen und weint mit den Weinenden." Römer 12,15

"So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut; ertragt einander und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen hat; gleichwie Christus euch vergeben hat, so auch ihr. Über dies alles aber zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist." Kolosser 3,12-14

"Im übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgend eine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht." Philipper 4,8

"Prüft aber alles, und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt." 1. Thessalonicher 5, 21.22

"Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist. " Jakobus 1,19-20

"Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit." Galater 5,22-23

"Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn!" Epheser 3,26

"Jesus Christus spricht: Selig sind, die Friedens stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen." Matthäus 5,9

"Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt. " 1. Petrus 3,9

"Wenn möglich, soweit es in eurer Macht steht: Haltet Frieden mit allen Menschen!" Römer 12,18

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Wer des HERRN Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Ob Fremdling oder Einheimischer, wer den Namen lästert, soll sterben. (3. Mose 24; 16)


Wenn in deiner Mitte, in einem der Stadtbereiche, die der Herr, dein  Gott, dir gibt, ein Mann - oder auch eine Frau - lebt, der tut, was in den Augen des Herrn, deines Gottes, böse ist, und sich über seinen Bund hinwegsetzt, wenn er hingeht, anderen Göttern dient und sich vor ihnen niederwirft - und zwar vor der Sonne, dem Mond oder dem ganzen Himmelsheer, was ich verboten habe - wenn dir das gemeldet wird, wenn du den Fall anhängig machst, genaue Ermittlungen anstellst und es sich zeigt: Ja, es ist wahr, der Tatbestand steht fest, dieser Gräuel ist in Israel geschehen!, dann sollst du diesen Mann oder diese Frau, die den Frevel begangen haben, den Mann oder die Frau, zu einem deiner Stadttore führen und steinigen und sie sollen sterben.
 (5. Mose 17 ; 2-5)

Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Entweder lügst du, oder du weißt es nicht besser. Lies mal die Bibel, es gibt viele Stellen, die zu Gewalt und Intoleranz aufrufen.

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@TroIIinger

Du solltest dich besser über das Christentum informieren. Das ist das alte Testament. Die sog. mosaischen Gesetze (Moses) galten für das damalige Judentum. Die steinigen heute aber auch niemanden mehr. Im Christentum wurden diese gleich aufgehoben, sonst würden die ja auch heute noch kein Schweinefleisch essen, ihre männlichen Kinder beschneiden usw. 

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@Klaraaha

Du solltest dich besser über das Christentum informieren. Das alte Testament wurde nie für ungültig erklärt. Außerdem handelt es sich um den selben Gott. Dass Christen sich nicht mehr an die Regeln ihres Gottes halten, finde ich grundsätzlich begrüßenswert, denn es sind schlechte Regeln von einem schlechten Gott.

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56
@TroIIinger

Das Du hier Gott beleidigst ist Dir schon klar?

Christen halten sich sehr wohl an die Regeln von Gott.

.....Dein Problem ist nur, dass Du die Bibel nicht kapiert hast.

Im Alten Testament stehen Darstellungen aus der Thora und dem Tanach. Das Alte Testament dokumentiert somit das Judentum.

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38
@1988Ritter

Das Du hier Gott beleidigst ist Dir schon klar?

Man kann diesen Gott nicht beleidigen, denn er existiert höchstwahrscheinlich nicht. und selbst wenn, dann hätte er nichts dagegen.

Christen halten sich sehr wohl an die Regeln von Gott.

Nur nicht an die, die ihnen nicht gefallen.

.....Dein Problem ist nur, dass Du die Bibel nicht kapiert hast.

Woher willst du das wissen?

Im Alten Testament stehen Darstellungen aus der Thora und dem Tanach. Das Alte Testament dokumentiert somit das Judentum.

Es ist der selbe Gott

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16
@TroIIinger

Es mag der selbe Gott sein, aber dieser Gott hat Jesus geschickt um die Regeln, nach denen die menschen leben zu vervollkommnen und zu modernisieren, denn seine Botschaft ist eine gegen Gewalt, was dem Lebensstil der Juden nicht entsprach.
Dass du die Bibel nicht verstanden hast zeigt sich in darin, dass du das nicht weißt.

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46
@TroIIinger

Genau deshalb habe ich geschrieben, dass die Bibel im richtigen Kontext ausgelegt werden muss. Bei allen Bibelversen muss man immer überlegen, wer angesprochen ist, was für wen gilt und wie der historisch-grammatische Kontext ist.

Wenn man einfach Bibelstellen herauspickt und z. B. für Christen anwendet, wird man automatisch zu Fehlinterpretationen gelangen. Die genannten Beispiele wurden in einer bestimmten historischen Situation dem Volk Israel und nicht den Christen gegeben. Überhaupt ist es sehr wichtig, beim Bibellesen zwischen dem Volk Israel und der christlichen Gemeinde zu unterscheiden, da man ansonsten viele Dinge nicht verstehen wird.

Deshalb führt die sogenannte Ersatztheologie (Substitutionstheologie), die behauptet, dass Israel durch die Gemeinde ersetzt wurde, zu viel Verwirrung und Problemen. Das mal als Tipp für alle, die die Bibel wirklich verstehen wollen.

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Ich sage mal so: Ich bin nicht religiös, aber ich kann mit den Versen der Bibel, insbesondere mit den Texten des N T. sehr viel einfacher in "friedlicher Koexistenz" leben, wie mit den Versen des Korans, wo mir nicht einmal eine Art von "Waffenstillstand" gelingt.

Insbesondere, weil ich es einfacher finde, die Texte der Bibel (im NT) metaphorisch auszulegen, so dass insbesondere die höllischen Drohungen ihren Schrecken weitgehend verlieren.

Beim Koran ist dass mit viel Mühe vielleicht auch möglich (siehe Khorchide), aber wie ich finde sehr viel komplizierter und es wirkt weniger glaubwürdig.

Wer des HERRN Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Ob Fremdling oder Einheimischer, wer den Namen lästert, soll sterben. (3. Mose 24; 16)


Wenn in deiner Mitte, in einem der Stadtbereiche, die der Herr, dein Gott, dir gibt, ein Mann - oder auch eine Frau - lebt, der tut, was in den Augen des Herrn, deines Gottes, böse ist, und sich über seinen Bund hinwegsetzt, wenn er hingeht, anderen Göttern dient und sich vor ihnen niederwirft - und zwar vor der Sonne, dem Mond oder dem ganzen Himmelsheer, was ich verboten habe - wenn dir das gemeldet wird, wenn du den Fall anhängig machst, genaue Ermittlungen anstellst und es sich zeigt: Ja, es ist wahr, der Tatbestand steht fest, dieser Gräuel ist in Israel geschehen!, dann sollst du diesen Mann oder diese Frau, die den Frevel begangen haben, den Mann oder die Frau, zu einem deiner Stadttore führen und steinigen und sie sollen sterben. (5. Mose 17 ; 2-5)

In der Bibel gibt es noch viel mehr Gewalt, Hass und Intoleranz gegen Ungläubige und Andersgläubige. Ich könnte lange zitieren, immerhin ist der Schmöker voll davon.

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Ja....voll im Alten Testament...und...leer im Neuen Testament.

Was Du behauptest ist für Christen nicht relevant.

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38
@1988Ritter

Im alten und neuen Testament ist es der selbe Gott. Der hat das alte Testament nie für ungültig erklärt.

Für Christen ist also nicht relevant, was ihr Gott will? Interessant.

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56
@TroIIinger

Hast Du die Bibel schonmal gelesen ?

Das einzige was von Gott geschrieben ist, dass sind die 10 Gebote!

Alles andere wurde von Menschen geschrieben, aus menschlicher Sicht und Darstellung der jeweiligen Zeit.

Du liegst mit Deinen Behauptungen komplett daneben.

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38
@1988Ritter

Hast Du die Bibel schonmal gelesen ?

Ja.

Das einzige was von Gott geschrieben ist, dass sind die 10 Gebote!

Das Problem dabei ist, dass die Originale nicht erhalten sind.

Alles andere wurde von Menschen geschrieben, aus menschlicher Sicht und Darstellung der jeweiligen Zeit.

Du meinst also, dass die Bibel aus christlicher Sicht nicht den Willen eines Gottes repräsentiert? Alles nur Geschichten, erfunden von Menschen? Keine Schöpfung? Kein Messias? Alles nur Geschichten?

Du liegst mit Deinen Behauptungen komplett daneben.

Interessant. Dann nenne doch mal die Stelle, an der das alte Testament für ungültig erklärt wird.

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42

die Bibel sind eine ansamlung von geschichten wie es sich damals zugetragen hat daher aus der dritten Person geschrieben. zudem du hast nur ein teil zitiert:

15 und sage zu den Israeliten: Wer seinem Gott flucht, der soll seine Schuld tragen. 16 Wer des HERRN Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Ob Fremdling oder Einheimischer, wer den Namen lästert, soll sterben.

es ist also einzig und alleine eine anweisung an die DAMALIGEN Israeliten.

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38
@wickedsick05

die Bibel sind eine ansamlung von geschichten wie es sich damals zugetragen hat

Es gibt keinerlei belege dafür, dass es sich so zugetragen hat.

es ist also einzig und alleine eine anweisung an die DAMALIGEN Israeliten.

Dieser Gott war der Gott der Israeliten, außer ihnen glaubte ja niemand an ihn, Christen gab es ja noch nicht.

Zudem wäre es doch merkwürdig, würde dieser Gott nicht für alle seine Gläubigen die gleichen Regeln aufstellen. Selbst wenn es so wäre, bliebe noch reichlich Grausamkeit und Intoleranz übrig.

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42
@TroIIinger

Es gibt keinerlei belege dafür, dass es sich so zugetragen hat.

daher schrieb ich ja "GESCHICHTEN". Auch Harry Potter sind Geschichten die man glauben kann oder nicht. Ich glaube weder die eine noch die andere Geschichte. Aber es ist nun mal Fakt dass die Bibel in der dritten Person geschrieben wurde und nicht wie der Koran als Befehlsbuch. Lies mal den Koran und die Bibel das wird das erste sein was dir auffällt. Der Koran befiehlt dir (daher findest du immer über den Suren "Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.") die Bibel schreibt nur aus der draufsicht und befiehlt NICHTS.

Dieser Gott war der Gott der Israeliten, außer ihnen glaubte ja niemand an ihn, Christen gab es ja noch nicht.

richtig daher zählen die "Befehle" an die Isrealiten auch NUR für die Israeliten...

Zudem wäre es doch merkwürdig, würde dieser Gott nicht für alle seine Gläubigen die gleichen Regeln aufstellen.

nicht unbedingt auch andere Geschichten ändern sich...Zeiten ändern sich. Im ersten Testament hat Gott sein Volk aus der Sklaverei befreit da können andere Regeln herrschen als wenn es sich in freiheit befindet. Für mich ist schon alleine die existenz eines Gottes "merkwürdig" (milde ausgedrückt) und negiert den rest aber wenn man das mal ausblendet kommt man zu dem schluss dass die Bibel ebene nur Geschichten sind und kein von Gott gesandtes Buch daher auch in der dritten Person...und somit keine Befehle an den Leser beinhaltet.

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38
@wickedsick05

daher schrieb ich ja "GESCHICHTEN".

Du hast auch geschrieben "wie es sich damals zugetragen hat".

die Bibel schreibt nur aus der draufsicht und befiehlt NICHTS.

Christen halten sie aber für einen Ausdruck des Willens eines Gottes.

Im ersten Testament hat Gott sein Volk aus der Sklaverei befreit

Erst nachdem er sich in Ägypten ausgetobt und etwas getötet hatte.

Die Bibel enthält komischerweise Regeln zur Haltung von Sklaven. Sklaverei scheint für diesen Gott nichts Schlimmes zu sein.

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