Verschwindet das Borderline-Syndrom von selber? Und wie kann man damit umgehen

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Borderline gehört zu den wenigen Störungen die sich tatsächlich rauswachsen. Der Höhepunkt der Erkrankung ist Normalerweise im 27igsten Lebensjahr erreicht und viele können ab ihrem 30 Lebensjahr ein recht Normales Leben führen. Die Linderung insbesondere bei einer medikamentellen Behandlung soll allerdings recht hoch sein, diese Medikamente bekommst du allerdings nur in enger Absprache mit einem Psychater da Wechselwirkungen mit Drogen/Alkohol auftreten könnten. Auch wenn es teilweise schwer zu glauben ist, auch dieses Kreuz kann man tragen versuche viel Sport zu machen und stimme dein Leben weitmöglichst mit der Störung ab indem du zB. Nahestehenden Personen von deiner Störung berichtest damit diese dein Verhalten einschätzen können und sich nicht ständig auf den Schlips getreten fühlen.

Ich möchte nur etwas ergänzen: KaraKedi schreibt, dass eine Therapie es bei ihr nur schlimmer gemacht hat. Nun fehlen mir dabei natürlich Details (was für eine Therapie, wie lange, inwiefern schlimmer?). Aber Grundsätzlich würde raten es durchaus noch einmal mit einer Therapie zu probieren. Je nachdem, warum die erste Therapie scheiterte kann man entweder die gleiche Therapieform nur vielleicht in einerm anderen Klinikum bzw. bei einem anderen Therapeuten oder eine gänzlich andere Therapieform ausprobieren.

Ich weiß nicht wie alt du bist, aber wenn du noch jugendlich bist, würde ich davon abraten "abzuwarten bis es sich verwächst". Denn leider sind es gerade die Jahre bis 30 in denen viele Weichen im Leben gestellt werden und Betroffene von BL sich dabei wirklich viel verbauen können durch "ich warte ab".

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@Mireilles

Ich bin 18 Jahre alt. Bei mir wurde die Krankheit mit 13 diagnostiziert. Erst wurde ADHS vermutet, ich habe schon Probleme damit Freunde zu finden und mich anzupassen, musste zu zahlreichen Psychologen und Ärzten. Natürlich sprach sich das dann auch in meinem Umfeld herum und ich wurde gemobbt. Ich wurde Quasi ,,abhängig'' von diesen ,,Helfern'' Brachte auch ger nichts mehr auf die Reihe. Die Gesprächstherapien brachten mir wenig, denn ich hoffte auf Rat. Stattdessen wurde nur immer das Gesagte wiederholt. ich war bei acht Psychotherapeuten in dem Zeitraum von 3 Jahren. Das war ein Erlebnis, welches ich keinem wünschen möchte.

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@KaraKedi

Ich würde dir empfehlen erneut für eine gründliche Diagnostik in eine Klinik zu gehen. Borderline mit 13 zu diagnostizieren ist schon sehr unseriös, ADHS wegen Problemen Freunde zu finden finde ist auch etwas, nunja, ungenau.

Nun ist das alles ein paar Jahre her. Ich würde dir wirklich empfehlen, während eines stationären Aufenthalts eine gründliche Diagnostik vornehmen zu lassen.

Die hohe Abbruchrate bei deinen Therapien passt zwar in das Bild eines Borderliners, aber dennoch ist das ja kein ausschlaggebendes Kriterium.

Nur wenn du eine aktuelle, gesicherte Diagnose hast, lassen sich geeignete Therapieformen finden, die, vorausgesetzt du brichst nicht ab und arbeitest mit, dann auch gute Chancen haben eine positive Wirkung zu entfalten.

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@KaraKedi

Hi KaraKedi, welcher Schwachkopf von Therapeut war denn das??Mit 13 ADHS oder Borderline Diagnostizieren?? Das es ADHS Patienten gibt,die schwierigkeiten haben sich an gewisse Umstände anzupassen,ja ok...aber Probleme zu haben Freuden zu finden hat doch mit ADHS nix zu tun. Das Problem an diesen beiden Störungen ist ja schon,das die Symtome sich sehr stark ähnlich sind,was die Diagnose ansich schon erschwert,aber sorry, mit 13 Jahren?

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@Schumi2000

Das kam mir damals auch schon sehr spanisch vor. Ich meine, da war ich in der Pubertät. Meine Bruder ist Psychologe er hat das was die Therapeuten sagten nur noch bestätigt.

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@KaraKedi

Naja, die Meinung eines unabhängigen Dritten kann nicht schaden. Dein Bruder hat das Problem (und das müsste er wissen), dass er seiner Schwester gegenüber nicht so objektiv sein kann wie einem fremden Patienten gegenüber. Und persönliche Nähe trübt leider auch das geschulte Auge.

Soll jetzt nicht heißen, dass er Unrecht hat. Ich würde es halt einfach nur noch mal bei einer gründlichen Diagnostik untersuchen lassen. Auch um wirklich mal alles zu erfassen, bei Borderline gibts ja leider häufig sehr viele Begleiterkrankungen.

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  1. ist es wirklich eine bs, 2. von alleine geht es nicht weg, 3. wie geht man mit betroffenen um - normal, geht man mit ihnen um, 4. therapie macht es besser und nicht schlechter, allerdings während der therapie, kann es dem betroffenen mal schlechter gehen, da viele dinge zur sprache kommen - das bs gehört auf alle fälle in ärztliche hände!!

Das stimmt leider nur bedingt. Ca. 1/3 aller Patienten fühlen sich nach einer Psychotherapie schlechter als vorher.

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Ne, wie soll das gehen? Man kann anhand einer Therapie lernen besser mit den Syntomen umzugehen. Was allerdings von "Experten" behauptet wird ist, das die Gesamte Symtomatik mit ca 40 LJ milder werden sollen. Möchte aber auch noch hinzufügen, das man Borderline nicht immer als was Lebensgefährliches hinstellen muss...da kenne ich weitaus schlimmere Krankheiten an die man erkranken kann.

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