Verschriebene Medikamente nehmen oder nicht?

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7 Antworten

Der Patient bist immer noch du!!!!

Der Psychotherapeut ist dazu da dir den Weg bzw. Wege aus einer seelischen Lebenskrise zu zeigen. Laufen musst aber DU diesen Weg (den, den du für richtig hälst) selber. Wenn du ohne Medikamente therapiert werden möchtest, dann sage es dem Psychotherapeuten auch so, das ist dein gutes Recht als Patient, der auch eine Meinungsfreiheit hat. Ich würde da nicht groß anfangen zu flunkern bzgl. der Medikamenteneinnahme.

Wie wird er reagieren?

Das kommt auf den Psychotherapeuten drauf an. Akzeptieren wird und muss er es auf jeden Fall, er kann dich ja nicht dazu zwingen. Es kann sein, das er dich fragt, warum du die Einnahme ablehnst etc. Kannst dann auch offen und ehrlich deine Meinung dazu kundtun, da brauchst du dich nicht zu sorgen.

Ich selber befand mich letztes Jahr über 10 Wochen in stationärer Psychotherapie, wegen einer seelischen Krise und wurde auch vollkommen ohne Medikamente therapiert, wo ich auch froh drum bin. Mein Psychotherapeut sagte mal während eines Einzelgesprächs zu mir: "Es ist wichtig den Menschen zu therapieren und nicht die Krankheit." Und da muss ich ihm auch zustimmen, denn die Medikamente lindern ja allenfalls die Symptome einer seelichen Erkrankung bekämpfen aber nicht die Ursache. Wobei manche Medikamente wahrscheinlich in schweren depressiven Fällen eine Therapie erst möglich machen. Aber da ist jeder Patient unterschiedlich.

Denn: Du kannst 1000 Patienten mit der selben Diagnose vor dir sitzen haben und bei keinem gleicht sich das Krankheitsbild und die Lebensgeschichte

Alles Gute!!!!

lg, jakkily

Also wenn du die Medikamente nicht nimmst, würde ich ihn auf jeden Fall darüber informieren und nochmal über deine Gründe sprechen, warum du die nicht nimmst.

Jetzt geh mal davon aus, dass du dem Arzt erzählst, du nimmst die Medikamente. Aber er merkt, dass du dich immer noch nicht besser fühlst. Was wird wohl passieren? Du bekommst neue Medikamente. Vielleicht sogar stärkere.

Oder er merkt, dass du die Medikamente nicht nimmst obwohl du behauptest die Medikamente zu nehmen. Wie soll er dich dann weiter behandeln können? Er weiß ja nicht, was du machst oder nicht. Vielleicht schickt er dich dann zum Kollegen oder will dich in ein Krankenhaus schicken.

Du solltest in jedem Falle die Wahrheit sagen, denn nur so kann der Therapeut darüber urteilen, ob angesichts Deines Zustands eine medikamentöse Behandlung angezeigt ist.

Wenn das so ist, bestünde nach deiner Argumentation auch erst recht kein Grund, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Irgandwas hakt bei deiner Argumentation.

Hallo thomasnatter,

es ist wirklich Dein gutes Recht Psychopharmaka wie Trittico (auch andere) abzulehnen, es ist Dein Körper und es ist auch Deine Entscheidung!

Ich persönlich finde Deine skepsis gegenüber Psychopharmaka gut, denn viel zu oft werden auch zu schnell diese verschrieben!

Sage dies ruhig Deinem Psychotherapeuten, Du kannst ja auch Deine Bedenken und Deine Gründe nennen (das hilft ihm auch Dich zu verstehen).

Wie gesagt, es ist Dein Körper und ist auch Deine Entscheidung, was Du nimmst und was Du nicht nimmst.

Ja, habe aber bedenken, dass er mich dann wieder gesund schreibt. so nach dem motto "so schlimm kann es dann ja nicht sein"?

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@thomasnatter

Falls Du solche Bedenken hast, dass er Dich dann nicht mehr krank schreibt,.... dann solltest Du Dir Deiner Gründe (Gründe, die gegen Medikamente sind) wirklich bewusst sein und diese auch sagen können!

Ich habe, wie gesagt auch Bedenken uns sagte das so (habe mir nämlich die Nebenwirkungen aufgeschrieben):

Bei Kindern und Jugendlichen, die an einer Depression oder an anderen psychiatrischen Beschwerden leiden, wurden während der Behandlungen Antidepressiva häufiger Verhaltensänderungen festgestellt darunter ein erhöhtes Risiko an Suizidgedanken, Selbstverletzungen und Suizid beobachtet.

Es muss beachtet werden, dass Patienten unter 25 Jahren ein erhöhtes Risiko an Nebenwirkungen wie Suizidgedanken oder -verhalten aufweisen, wenn sie Arzneimittel gegen Depressionen einnehmen.

Das sind sehr nachvollziehbare Gründe und mein Psychiater hat das auch verstanden!

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da die nach 1 woche eh noch nicht wirken, ists egal. du solltest ihm aber schon sagen, dass du sie nicht nehmen willst, damit er nach alternativen möglichkeiten sucht.. DU WILLST DOCH GESUND WERDEN.. ODER NICHT???

schade ists auch um die medikamente, die kk-beiträge steigen auch wg. leuten wie dir, die teure medis bekommen, sie aber nicht nehmen.. --> geld zum fenster rausgeschmissen!!

frag ihn zuerst,ob du dich positiv verändert hättest. sagt er "ja",kannst du ihm sagen,dass du keine tabletten genommen hast,oder du sagst es nicht.

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