Verschlüsselungs Algorithmus?

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6 Antworten

1.)

Wenn du deine ganz eigene Verschlüsselung erstellen willst, dann entwickle einen ganz eigenen, persönlichen Algorithmus mit dem du Pseudozufallszahlen generieren kannst, den sonnst niemand kennt.

2.)

Anschließend entwickelst du noch einen zweiten Algorithmus, den auch nur du kennst, mit dem du Buchstaben und Zeichen in Zahlen umwandelst.

3.)

Nun manipulierst du diese Zahlen indem du sie mit den Pseudozufallszahlen in irgend einer Weise überlagerst, verschiebst oder mathematisch veränderst und du erhältst neue Zahlen.

4.)

Diese neuen Zahlen wandelst du wieder in Buchstaben um.

5.)

Zum Entschlüsseln musst du den zu 3.) umgekehrten Rechenweg anwenden.

Ich habe aktuell zum programmieren keine Zeit, sonst hätte ich dir an einem kleinen Beispielprogramm in BASIC oder so vielleicht gezeigt, wie ich das meine.

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Schau dir das Prinzip einer Feistel-Chiffre an, denk dir irgendeine Rundenfunktion f aus und programmiere damit das Feistel-Netzwerk. Dies ist erstens nicht so schwierig und zweitens hast du damit schonmal einen schönen Einstieg in die Welt der symmetrischen Verschlüsselung.
p.s. Mit einer recht komplizierten Rundenfunktion f und entsprechend vielen Runden lässt sich deine eigene Feistelchiffre übrigens sehr sicher machen, es wird allerdings massiv die Effizienz leiden, jedenfalls im Vergleich zu den professionellen Chiffren wie AES zum Beispiel.

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Encryption/decryption die einigermaßen sicher ist, erfordert hinreichend lange Rechenzeiten wenn "Brut Force " angewandt wird. Die Algorithmen sind zu kompliziert, als dass man sie hier sinnvoll zusammenfassen könnte. Wenn dich as Thema ernsthaft interessiert, dann fange am besten mit einem Buch an. Ich fand von Simon Singh "The Code-Book" sehr gut. Auch, wenn du das Projekt danach fallen lässt, weißt du wenigstens gut genug Bescheid, um darüber zu reden, zB warum und wie das Caesar-Dings so leicht zu knacken ist. 

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Kommentar von RIDDICC
20.07.2017, 16:09

kannst du das mit der „langen Rechenzeit“ beweisen?

Nö, oda? :)

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das einzige sichere Verfahren ist One Time Pad...
https://en.wikipedia.org/wiki/One-time_pad

da man dabei aber massenhaft echte Zufallszahlen braucht, sicher austauschen muss und geheim halten muss, ist es etwas unpraktisch... außerdem mag der Staat gern mithören... :)

alle anderen Verfahren haben das Problem, dass kein Beweis für ihre Sicherheit existiert, und dass sie teilweise sogar erweislich unsicher sind... LOL

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Beginne mit sehr einfachen Verschlüsselungen. Dabei würde es schon reichen, wenn jeder Buchstabe durch einen bestimmten String ersetzt wird oder dass jeder Buchstabe um den im Alphabet nächsten Buchstaben ersetzt wird.
Sicher ist das natürlich nicht, weil aufgrund der häufigen Benutzung eines Buchstabens (bzw. seinem Stringersatz) sich der Buchstabe ermitteln lässt (so wird ein "e" halt sehr oft benutzt und ein "y"  eher weniger).

Für die Programmierung deines Algorithmus brauchst du kein html, html ist keine Programmiersprache. Kannst aber natürlich später deine Visualisierung darüber laufen lassen.

Bsp. Wie ich das für deine erste Verschlüsselung meine:

Wort: Hauch

H = g28b
a = %kh7
u = 1&kh
c = z5j#
h = €j4h

Ergebnis: g28b%kh71&khz5j#€j4h

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Kommentar von exxonvaldez
18.07.2017, 12:29

Nach welcher Logik legst du fest, wie H jeweils codiert wird?

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Kommentar von abbrechen
18.07.2017, 14:25

Aus dem Stehgreif heraus hätte ich mit jeder Verschlüsselung einen key erstellt, der den Buchstabenersatz definiert und auch die Parameter festlegt.
Um zu verhindern, dass aneinandergereihte verschlüsselte Buchstaben beim Entschlüsseln mit dem key falsch interpretiert werden, weil z.B. Teile zweier Buchstaben wie ein neuer aussehen, könnte man die Anfänge und Enden der Buchstaben kennzeichnen oder beim generieren des keys die erstellten Buchstabenersätze solange miteinander vergleichen und notfalls neu generieren, bis jede Buchstabenkombination aus ihren Einzelteilen keinen ungewollten dritten Buchstaben hervor bringt.

Ist natürlich eine reine Gedankenspielerei. Man müsste es ausprobieren, um zu sehen, ob es klappt.

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Dir ist aber klar, dass es weltweit nur eine  handvoll Leute gibt, die sichere Verschlüsselungsalgorithmen schreiben können?

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Kommentar von RIDDICC
18.07.2017, 06:48

LOL

du meinst: von denen es „die“ „Regierung“ sagt, dass die „sicher“ „sind“...

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Kommentar von kreisfoermig
18.07.2017, 07:37

@RIDICC:
es gibt ein Verfahren, um mindestens das Lauschen unmöglich zu machen, nämlich eine Quantumverschlüsselung. Sobald man dem Signal lauscht, wird die Transmission wegen des Beobachtens vollkommen zerstört. Außer man dann die ganze Zeit lauscht, können Bob & Alice sicher miteinander kommunizieren.

Probleme bleiben natürlich auf beiden Enden der Kommunikation: wenn man vor dem Senden oder nach dem Empfang an die Geheimbotschaft herankommen kann, dann ist es ja vollkommen egal, was man macht. Die Angst um solche Hintertüre ist m. E. rechtfertigt. Apple, Dropbox, etc. trotz Medienberichte, tun das wahscheinlich bereits mindestens halbwegs oder werden gezwungen, das zu tun, oder werden so oder so infiltriert von den Geheimdiensten, und so manipuliert.

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