Verschlüsselung - wird jedes Zeichen ersetzt?

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3 Antworten

Nein, das wäre fatal, da man dann von der Länge des verschlüsselten Textes auf die exakte Länge des nicht-verschlüsselten Textes schließen könnte.

  1. Es wird generell ein Padding dazu gerechnet, um die verschlüsselte Datei größer zu machen als die unverschlüsselte Datei.
  2. Es werden Metainformationen für die Details der Verschlüsselung angehangen.
Traueniemandem 30.08.2013, 13:40

Und was heißt das nun für mich als fortgeschrittenen Anwender? Also vorallem "Padding". Dass die Mail verschachtelt wird, war mir zwar bekannt, aber dass diese größer gemacht wird, wusste ich nicht.

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florianscholz 10.09.2013, 16:34
@Traueniemandem

Der verschlüsselte Text wird auf eine bestimmte Länge gebracht, dass man nicht auf die ursprüngliche Länge rückschliessen kann.

Und Padding heißt einfach, dass der Text künstlich länger gemacht wird, als er ist

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Hmm gute Frage. Ich bin mir da zwar nicht zu 100% sicher aber ich würde sagen. Nein, dem ist nicht so. Man könnte dann ja aufgrund der "Größe" der Nachricht ziemlich genau sagen wie groß der Inhalt ist. Es ist bestimmt so das mehr Inhalt auch größere verschlüsselte Nachrichten produziert aber ganz so einfach ist die Sache bestimmt nicht!

Jungs, sagt mal, warum lest Ihr nicht einfach mal in der Wikipedia oder auch auf spezialisierten Seiten, wie Verschlüsselung funktioniert?

Oder betrachtet Ihr das als ne Art Volkssport, mal eben so ins Blaue hinein drauf los zu phantasieren?

Diese Zahlenspielereien mit den Bitmengen hat schon vor Euch jemand ins Lächerliche gezogen (OK: ER meinte es ernst mit seinen Phantastereien, lächerlich ist es nur für jeden, der sich tatsächlich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt): "Kryptochef" nennt er sich. Macht mal ne Google-Suche (ich will Euch den Spaß nicht nehmen...)!

Traueniemandem 07.09.2013, 21:01

Ich habe den Wikipediaartikel gelesen, aber sorecht verstanden habe ich das nicht.

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WhiteGandalf 07.09.2013, 22:30
@Traueniemandem

Naja, zugegeben: Vom Haupt-Artikel der Wikipedia "Veschlüsselung" bis zu den technischen Detail-Artikeln, namentlich über "Symmetrisches Kryptosystem" zu "Feistelchiffre" einerseits und über "Public-Key-Verschlüsselungsverfahren" zu "RSA-Verfahren" andererseits ist es ein langer Weg.

OK: Ich nehme meine Kritik zurück. Für jemanden, der noch nicht weiß, wo es hingehen soll, ist die Übersicht schwer zu finden und zu behalten.

Dann stellen wir einfach mal fest: Jedes praktisch angewandte Verschlüsselungsverfahren übersetzt die Klardaten immer 1:1 in verschlüsselte Daten. Die zu verschlüsselnden Daten werden blockweise verarbeitet. Falls die Klardaten mal einen Block nur teilweise ausfüllen würden, werden sie auf ganze Blockgröße aufgefüllt (das ist das "Padding", von dem in einer anderen Antwort geschrieben wurde). Außerdem werden in allen praktisch angewandten Verfahren aus Gründen der Härtung gegen Angriffe die Klardaten um einen Block Zufallsdaten erweitert.

Es wäre technisch nachteilig, die verschlüsselten Daten gegenüber den Klardaten zu expandieren: Das Zeug muß ja auch irgendwie übertragen und gespeichert werden. Verboten wäre es nicht, aber machen tut es keiner.

Zwingend mindestens notwendig ist nicht mehr als eine umkehrbar eindeutige 1:1-Abbildung von Klartext auf Ciphertext und wieder zurück.

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