Verschiedene Wirtschaftstheorien

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Ausschlaggebend sind folgende Unterschiede: Dort wo die KW (Klassische Wirtschaft), auch Liberalismus oder Neoliberalismus vollkommene Flexibiltät in den Preisen und Löhnen sieht, also derreguliert und uneingeschränkt sind, richtet sich Keyne danach, dass sie im Gegenteil ridige (nicht mit frigide zu verwechseln) und streng durchgesetzt werden. Bei Veränderungen kommt es zu großen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, worrauf wir dann wieder auf die KW kommen. Angebot, Nachfrage, Preis und Lohn halten sich immer die Waage, weil sie eben aus dem Markt, einem ausgegeglichene System hervorgehen. Man kann kurzum sagen, dass die Klassiker Marktoptimisten, die Keynianer Markpessimisten sind. Die Klassiker, sehen alles im Gleichgewicht. Eines kommt, das andere geht, das andere kommt wieder. Sie vertrauen den Markmechanismen.

Kurz: - Keyne: Wirtschaftswachsum wird durch Gesamtnachfrage der Verbraucher abhängig Die effektive Nachfrage ist ausschlaggebend für die Höhe des ANgebots. Angebot passt sich nachfrage an. Staatsintervention ist gegeben. Muss bei Rezension, Wirtschaft durch größere Staatsausgaben in Konjunkturprogramme ankurbeln.

Liberalismus: Jedes Angebot schafft sich selbst seine Nachfrage. Niemand bietet Güter an, wenn er nicht selbst welche braucht und nachfragt. Staat soll nicht in Marktgeschehen eingreifen ->privatwirtschaftliche Regelungsformen.

DIe Quantitästheorie ist lediglich eine Lehrmeinung,wobei Geldmenge und Preisniveau in Verbindung stehen. Mehr Geld heißt, Preiserhöhungen. Sie gehört zum Monetarismus. Und dieser gleicht demLiberalismus und unterscheidet sich von Keynismus in der Staatsrolle, und ist genauso angebotsorientiert.

Es gibt an jeder großen Uni eine wirtschaftswissenschaftliche Fakultät und die ist meist mit mehreren Professoren besetzt, die wieder Bücher schreiben, Theorien auskochen oder verändern, Doktorarbeiten vergeben, die an neuen Teilaspekten basteln und man kann froh sein, wenn man den Überblick über die wissenschaftlichen Meinungen in der Ökonomie behält.

Den Marxismus kann man nicht in die Reihe bürgerlicher Wirtschaftstheorien stellen, das wird ihm nicht gerecht. Er benötigt eine eigene Beurteilung.

Unter den bürgerlichen Theorien gibt es zwei Hauptkontrahenten: Theorien, die direktes staatliches Handeln über Fiskal- und Ausgabepolitik ins Zentrum rücken wie z.B. der Keynesianismus und seine Modifikationen. Dazu stehen Theorien in Kontrast, die ein Primat der Geldpolitik behaupten (z.B. Friedmann) und die Quantitätstheorie gehört in dieses Spektrum.

Auch im Moment geht ein Riss durch die Ökonomen. Die einen warnen vor der überbordenden Geldmengenvermehrung und wachsenden Schuldenbergen. Die anderen fordern sogar mehr davon. Dabei wird nicht immer mit offenen Karten gespielt, d.h. es wird verschwiegen, wer Nutznießer ist und wer dabei draufzahlt. Das Problem der Wirtschaftstheorien ist, dass ihre Handlungsempfehlungen nicht "neutral" sind. Irgendjemandem tun sie weh, anderen treiben sie die Hasen in den Stall.

Eines ist sicher: Wenn die Verschuldung so groß wird, dass niemand erwarten kann, dass große Teile davon je wieder zurückgezahlt werden können, gibt es irgendwo jemanden, der meint, ein Vermögen auf Basis von Forderungen zu haben, die aber längst nicht mehr gedeckt sind. Im Moment werden die Forderungstitel hin und hergeschoben und miese Forderungen mit Steuermitteln (oder Garantien darauf) und Enteignung von Sparern in gutes Geld "verwandelt". Da ist längst ein gewaltiger Diebstahl im Gange. Das zu erkennen, reichen Kenntnisse über ökonomische Grundbeziehungen.

Gehören mehr oder weniger zur Klassik, Quantitätstheorie ist in Bezug auf die Geldtheorie der Klassiker, Liberalismus ist eigentlich keine Theorie der Volkswirtschaft, gibt inzwischen auch die Postkeyneianer die die Theorien "mischen" . Aber eigentlich sind die Kategorien klassisch versus keyesianisch. Der Marxismus und die Planwirtschaft sind ja eigenltich keine Theorie . Marx hat eigentlich nie eine generelle Theorie aufgestellt , die russische Planwirtschaft basierte beispielweise auf der Struktur der preussischen Post ( kein Scherz).

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