Versandhaus will eine überhöhte Summe von mir was tun?

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7 Antworten

Vorweg: Bei einer Rücklastschrift befindest du dich automatisch in Verzug. Bedeutet: Die Verzugsfolgen sind von dir zu bezahlen.

Allerdings: Nur das, was tatsächlich als Schaden entsteht und was angemessen ist. Typischerweise ist das bei großen Konzernen: Neben den 17,90€ noch maximal 5€ für die Rücklastschrift und ggf. maximal 2,50€ für Briefporto u.ä.

Zinsen ebenfalls, wobei die sich nur bei wenigen Cents bewegen dürften.

Direkt an das Versandunternehmen überweisen mit Verwendungszweck "Nur HF + Zinsen + Rücklastschrift + Briefporto".

Dem Inkasso würde ich schreiben "Ich weise die Forderung mangels Vorlage einer Vollmacht vollumfänglich zurück."

Ggf. betteln die noch etwas, was man aber gut ignorieren kann.

Die Begründung, warum Inkassokosten in vielen Fällen nicht durchsetzbar sind, liegen in der Vertragsstruktur des Inkassos. Im großen Massengeschäft garantieren die Inkassos, stets kostenlos zu arbeiten. Allerdings: Wenn der Versandhändler nie etwas ans Inkasso bezahlt, dann entsteht nie ein Schaden und dann gibt es auch nichts, was von dir bezahlt werden müsste.

Es gibt aber noch viele andere Gründe. So betreiben manche Versandhändler ihre eigenen Inkassos. Dabei ist sogar ausdrücklich gesetzlich verboten, Inkassogebühren zu fordern. Beispiel sind die vielen Otto-Versandhändler (Otto selbst, Schwab und wie die alle heißen). Die betreiben ihr eigenes Inkasso (EOS, Frankfurter Inkasso...)

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Sehr verwirrend geschrieben. Kaum ein Satzbau zu finden.

Wenn ich es richtig deute, hast du einen Artikel bestellt aber nicht bezahlt, da du nicht "flüssig" warst.

Das Versandhaus hat versucht das Geld für die Ware per Lastschrift ein zu ziehen, was aber fehlgeschlagen ist, da dein Konto nicht gedeckt war.

Danach hat das Unternehmen zur Geldeintreibung ein Inkassounternehmen beauftragt. Die Gebühren sind sehr variabel.

Da hilft dir dann nur noch beim Versandhaus an zu rufen und die Sache zu klären.

Ansonsten musst du alles betzahlen

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mepeisen 13.09.2016, 14:33

Inkassokosten sind in vielen Fällen bei geschäftserfahrenen Gläubigern nicht durchsetzbar.

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Du hast die Bestellung storniert?

Kannst du mal den zeitlichen Ablauf darlegen? Wann hast du bestellt, wann storniert, wann wurde versucht abzubuchen?

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Is doch dein Bier wenn du Zeug bestellst und nicht zuhause bist um dich um deine Angelegenheiten zu kümmern.

Die Rechnung wirste wohl oder übel bezahlen müssen, und zwar bald da die Forderung immer höher werden wird.

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franneck1989 13.09.2016, 14:37

Die Rechnung wirste wohl oder übel bezahlen müssen

Ja, stimmt. Aber die Inkassogebühren sind mindestens mal in der Höhe nicht durchsetzbar

und zwar bald da die Forderung immer höher werden wird.

Fordern kann man viel...

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Uberweis gerundet 30 euro direkt an versandhaus. 

Zweckgebunden (nur hf 17.90 plus 12.10 verzugskosten) 

Dann noch mal posten wenn das Inkassobüro wieder schreibt

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wenn man es nicht zahlen kann bestellt man nichts. Das ist jetzt dein Bier, hoffentlich bist du beim nächsten mal schlauer.

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DerBalkaner 13.09.2016, 13:39

Lesen kannst du doch oder? 

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Anwalt einschalten lohnt sich hier. Hast du denn vor der Inkassoforderung noch eine Mahnung erhalten?

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Dog79 13.09.2016, 13:32

Wozu zum Anwalt rennen? Wenn die Abbuchung nicht erfolgen konnte wird das Geld eingetrieben, einfache logik.

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Typhus 13.09.2016, 13:38
@Dog79

Bitte lies die komplette Frage. Solltest du dann immernoch Hilfe brauchen schreib nochmal.

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