Versäumt bei der Krankenkasse anzumelden?

5 Antworten

Wenn du dich in Ausbildung befindest, z.B. als Student, hast du Anspruch auf Familienversicherung, aber dazu muss ein Antrag gestellt werden.

Wenn du dies nachholst, wird deine Versicherung rückwirkend umgestellt.

Besteht kein Anspruch auf Familienversicherung, bist du automatisch freiwillig versichert und musst Beiträge zahlen. In dem Fall solltest du ALG 2 beantragen, solange du keine Arbeit findest.

Zu Recht, mit Ende der Beschäftigung hat er dich abgemeldet. Deine Versicherung bestand fort, weil du dich nicht gekümmert hast.

Wenn du unter 23 bist/warst, dann hattest du Anspruch auf die kostenfreie Familienversicherung bei deinen gesetzlich versicherten Eltern.Aber auch das teilt man seiner bisherigen Krankenkasse mit.

Wenn über 23 erhebt die Krankenkasse zu Recht Beiträge denn sogenannte "stellenlose Jugendliche" sind nur bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres kostenfrei mitzuverischern.

Also = unter 23 melde dich bei der Kasse deiner Eltern, lass dir eine Mitgliedsbescheinigung geben, reich die an deine Kasse weiter

Über 23 = zahl deine Beiträge!

Du musst der Kasse die wirksame Familienversicherung NACHWEISEN. Dann wird die unzulässige Doppelversicherung aufgehoben.

Familenversicherte verdient zuviel... Was ist die Konsequenz?

Hallo zusammen,

Ich sitze aufgrund eines Fehlers bei der Umstellung von einem Finanzamt zum anderen erst jetzt an der Steuuererklärung für 2010.

Meine Frau ist bei mir familienversichert und (wie ich) selbständig. Ich dachte bisher, sie hätte im Jahr 2010 unter der erlaubten 365 Euro verdient. Nun aber sagt mir ein Bekannter, dass das Arbeitszimmer, dass ich für sie in der Steuererklärung (Sie ist Architektin) einberechnet habe, wohl aufgrund unserer Wohnsituation (Zwei Zimmer-Wohnug, 69m2, Arbeitszimmer 20m2) niemals anerkennen wird.

Wenn dem so wäre hätte ich knapp 1200 Euro weniger Ausgaben für sie, sprich: Ihr Einkommen würde auf ca. 450 Euro pro Monat steigen. Dadurch wäre sie natürlich nicht mehr familienversicherungsberechtig.

Nun meine Frage: Was sind die Konsequenzen? Rückzahlungen? Wenn ja, ab wann? Und BIS wann?

Im darauffolgenden Jahr hat sie nichts mehr verdient, weil wir ein Kind bekommen haben, und auch in diesem Jahr wird sie nichts mehr verdienen.

Mir schwant nur, dass die Krankenkasse sehr wohl rückwirkend Beiträge fordern kann (Also sie nicht mehr bei der Familienversicherung, sondern selber versichern ab 2010), aber wahrscheinlich nicht rückwirkend (d.h. ab 2011, wo sie ja nichts mehr verdient hat) wieder zurück in die Familienversicherung einbringen kann.

Heisst dass, dass ich im Prinzip für sie zwei Jahre (2010 und 2011) monatlich 130 Euro nachzahlen muss? Oder wie funktioniert das? Wäre eine ziemliche Katastrophe für uns.

Ich hoffe, ich habe die Frage nicht zu kompliziert gestellt und bin dankbar für jede Antwort.

Gruss und Danke

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