Versäumnisbeschluss sofortige Beschwerde wie geht es weiter?

5 Antworten

Meines Wissens nach können die jetzt noch Gehörsrüge einlegen und wenn diese keinen Erfolg hat, Rechtsbeschwerde. Kann sich also noch ein bisschen ziehen.

Ich weiß aber auch nur sicher, dass das im Zivil- und Arbeitsrecht so ist. Ob das im Familienrecht auch so ist, kann ich dir nicht hundertprozentig sagen.

Das beste wäre eigentlich, wenn du deinen Anwalt anrufst oder ihm eine eMail schreibst und ihn fragst, was denn noch so in dem Verfahren passieren könnte, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Gegenseite noch weitere Rechtsmittel einlegt, usw.

ein anwalt arbeitet nicht mit wahrscheinlichkeiten, da er keine glaskugel hat. die frage wäre nicht die wahrscheinlichkeit, sondern ob der beschluss bis beschwerdeentscheidung eintrifft schon mal rechtskräftig wäre. denn vati will weniger zahlen und wird dafür trifftige gründe haben.

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@dielauraweber

Weder arbeiten Anwälte mit Glaskugeln, noch brauchst du deswegen zynisch werden.

Es ist aber so, dass Anwälte schlichtweg aus ihrer Erfahrung heraus Vermutungen abgeben können, wie möglicherweise die Gegenpartei reagieren wird, wenn z. B. die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht zugelassen wird.

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@AbbathFangirl

sie geben aber keine vermutungen ab, weil sie keine glaskugel haben. selbst mit noch so vielen erfahrungen kann es vor gericht und vor hoher see immer anders kommen als man denkt. sie sagen dir was möglich sein könnte, aber nicht was passieren wird.

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die beschwerde wird man auch abweisen. wenn deine ex nicht in der lage war zu verstehen was du beantragt hast, sollte sie verstanden haben  dass man bei einem unterhaltsverfahren immer einen anwalt hat und fristen einzuhalten hat. wenn sie das versäumt, dann muss sie damit leben das du bekommst was du beantragt hast - richtig?

sie bekommt keine wiedereinsetzung in den vorigen stand. dein anwalt, der richter und du ihr seit doch keine hampelmänner. es wird einen grund geben, warum du den antrag gestellt hast.

Gegen einen Versäumnisbeschluss kann man Beschwerde erheben, dann geht es mit dem Verfahren weiter. Die Kosten, die durch die Versäumnis eingetreten sind, muss auf jeden Fall die Gegenseite zahlen.

die beschwerde wird in der regel auch abgewiesen. da kommt kein weiteres verfahren.

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@dielauraweber

Unsinn. Nach dem EInspruch geht das Verfahren ganz normal weiter, so als hätte es den Versäumnisbeschluss nicht gegeben. Nur die Kosten des Versäumnisbeschlusses bleiben bestehen.

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@rasperling1

nein geht es nicht. für den versäumnisbeschluss gibts einen grund. der wird doch nicht aus spaß abgegeben.

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Unterhalt ohne Kindergeld?

Hallo zusammen,

ich bin im 2. Jahr meiner Ausbildung und werde bald 25 Jahre. Es ist bekannt, dass mit 25 das Kindergeld wegfällt. Unterhalt hingegen bekommt man aber bis zum Ende der Erstausbildung.

Wie verhält sich nun der Kindergeld-Wegfall auf die Höhe des Unterhaltes? Der Kindergeldanteil kann ja nun nicht mehr angerechnet werden, erhöht sich nun der Unterhalt? Und um welchen Anteil?

Schon mal vielen Dank für eure Hilfe!

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Wenn ich eine Erinnerung zurück nehme, ist dann auch mein Widerspruch hinfaellig?

Wie ich bereits in meiner letzten Frage geschrieben habe, habe ich eine sofortige Beschwerde ( vom Gericht in eine Erinnerung umgewandelt) im Rahmen einer Vorpfändung geschrieben.

Von lieben Mitgliedern in diesem Forum wurde mir geraten, diese nun zurück zunehmen.

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Wenn ich diese Erinnerung nun zurück nehme, hat das auch Auswirkungen auf den Widerruf gegen die Vorpfändung?

(Bei dem Bundesverband deutscher Inkasso-Unternehmen habe ich bereits 2mal Beschwerde gegen ihr Mitglied eingereicht.)

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Notfrist von 2 Wochen beim Familiengericht versäumt wegen Urlaub, was nun?

Hallo, ich hoffe mir kann jemand behilflich sein bei einer momentan kniffligen Situation.

Mitte August 2016 bekam ich einen Beschluss vom Familiengericht zugeschickt, dort ist aufgeführt, das ich binnen 4 Wochen Zeit habe Beschwerde einzulegen beim OLG.

Mitte September kam ich dann aus meinem Urlaub zurück und fand dann erst den Brief mit dem Beschluss vor. Ich reichte wie in der Belehrung aufgeführten 4 Wochen Frist, die Beschwerde beim Oberlandesgericht ein. Ich wusste das die 4 Wochen Frist falsch ist und es tatsächlich nur 2 Wochen sind.

Bei meiner Beschwerde beim Oberlandesgericht erwähnte ich, das ich im Urlaub war und deswegen die Frist nicht einhalten konnte,

Das Verfahren lief jetzt knapp 8 Monate und so wie das Verfahren lief, muss meine ehemalige Lebensgefährtin und Mutter meines Kindes, wegen fernbleiben der Umgänge ein hohes Ordnungsgeld zahlen.

Heute dann bekam ich Post vom OLG mit diesem Vermerk: ,,Der Senat weist darauf hin, dass ihre Beschwerde verspätet ist. Die in dem Beschluss aufgeführte Rechtsbelehrung ist zwar fehlerhaft, dies ändert jedoch nicht die gesetzliche zwingend vorgegebene Voraussetzung einer Beschwerde ab."

,,Nach jetzigem Stand muss ihre Beschwerde daher als unzulässig verworfen werden".

Und die Kosten des Verfahrens habe ich zu tragen!

Das ist doch ein Witz!?

Gibt es da irgendwelche rechtliche Grundlagen, womit das OLG damit nicht durchkommt und das Verfahren zulässig bleibt?

Ich war damals im Urlaub und konnte nicht antworten und zudem war die Belehrung fehlerhaft, wie das OLG es selbst zugibt.

Auch hätte des OLG mich gleich im September nach einreichen meiner Beschwerde darauf hinweisen können. Anstatt das ganze so zu verschleppen, damit ich am ende sogar hohe Anwaltskosten von der Gegenseite tragen muss.

Also gibt es irgendwelche Möglichkeiten für mich.?

Danke schon mal im voraus.

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Vollstreckungsbescheid während Abwesenheit (Krankenhausaufenthalt) erteilt, was nun?

Hallo allerseits,

Es gab eine Rechnung die ich einfach vergessen habe zu bezahlen. Wir sprechen über einen Rechnungsbetrag von 17 EUR.

Ich hatte eine Depression und musste deshalb auch ins Krankenhaus. Als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, habe ich in meinem Postfach die Mahnungen, Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid auch gefunden.

Meine Frage ist. Was soll könnte ich einlegen (Einspruch?), um eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu erreichen?

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Bitte um Eure Tipps, was hier am besten getan werden kann, damit ich wegen 17 EUR nicht gleich 74 zahlen muss.

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Also jemand hat gegen mich eine falsche Strafanzeige wegen Vergewaltigung gestellt. Dies war Ende 2015. Kurz darauf also einige Tage drauf, ging ich zu einem Anwalt, dieser beantragte sich sofort zum Pflichtverteidiger. Ich bin arbeitsunfähig und bekomme Alg2. Jetzt wurde das Verfahren im Juni 2017 eingestellt(da es keine Beweise kam und die Strafanzeige erfunden war). Und bis dahin hatte das Gericht den Antrag meines Anwalts als Pflichtverteidiger nicht bearbeitet. Erst danach und haben es abgelehnt,weil das Verfahren danm ja eingestellt war. Kann das sein,muss ich jetzt die Anwaltrechnung wirklich bezahlen(was ich nicht kann) ,nur weil das Gericht knapp 1,5 Jahre gebraucht hat und erst nach Einstellung des Verfahrens auf einmal den Antrag auf Pflichtverteidiger abgelehnt hat? Das ist doch ein Verfahrensfehler vom Gericht. Die Ablehnung kam sogar vom Oberlandesgericht, aber mir stand doch ein Pflichtverteidiger ja zu, nur haben die es ja verpasst zu bearbeiten und dann auf einmal nach Einstellung tun die es, wo es ja richtigerweiße abgelehnt wird. Jemand tipps, was ich tun kann?

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