Verrücktes Meerschweinchen oder sogar Traumatisiert?

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5 Antworten

Für mich hört sich das eher danach an als wenn er super gierig ist und unbedingt sofort etwas zu fressen haben will. Sowas kann sich mit der Zeit legen oder aber es bleibt ein Lebenlang.

Habe selbst 2 Tiere aus sehr schlechten Verhältnissen (Ex-Besitzer sind umgezogen und haben die Tiere in einem Stall auf dem Balkon ohne Futter und Wasser zurück gelassen) zu mir geholt und da war es die erste Zeit auch so das die förmlich amok gelaufen sind wenn es futter gab. Dementsprechend haben die auch geschlungen und Futter was eig für ein paar stunden reichen sollte wurde in ein paar Minuten verputzt, weil sie einfach angst hatten nix mehr zu bekommen. Es hat hier gut 6 Monate gedauert bis sie verstanden haben das es immer Futter geben wird und sie langsam ruhiger wurden. Ganz ist das Verhalten noch nicht verschwunden aber deutlich besser ist es geworden (es wird nicht mehr geschlungen und nicht per total panisch auf und ab gerannt).

Ob es traumatisiert ist , weiß ich nicht . Quietschen, Knattern, Zähne wetzen Die Meerschweinchensprache umfasst eine Vielzahl von unterschiedlichen Lauten. Einige Töne lassen sich eindeutig einem bestimmten Gefühl zuordnen (z.B. das Pfeifen nach Futter). Manche Laute klingen jedoch sehr ähnlich und werden erst im Zusammenhang mit der Körpersprache eindeutig (z.B. Knattern - es kann drohend oder werbend sein). http://www.meerchenwelt.de/verhalten/sprache.html

Ich denke er war es einfach nicht gewöhnt genug Fressen zu bekommen und hat auch darum kämpfen zu müssen. Darum macht er so einen Terz.

Es kann sein das sich das mit der Zeit legt - wenn er erkennt das IMMER genug zu Fressen da ist. Kann aber auch sein das er das sein Leben lang bei behalten wird. Gerade wenn er vielleicht schon als Baby "Hunger" leiden musste

Wegen des Saufens solltest du ihn mal beim TA vorstellen -- er könnte Diabetes oder eine Schilddrüsenüberfunktion haben. Denn so viel ist schon für ein Meeri ungewöhnlich.

Es klingt hart, aber du kannst nicht alle Tiere retten. Auch die Natur hat nicht vorgesehen, dass alle Tiere überleben - die meisten sind als Beute für andere gedacht.

edfider 30.08.2014, 16:05

Da hast du zwar Recht - aber hat mit der Frage eigentlich nichts zu tun.

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Nee du ist klar, das Meerschweinchen ist traumatisiert und meine Filzläuse tanzen Tango.

Versuche bitte Tiere nicht zusehr zu vermenschlichen, sonst macht dein Reitpferd den Motorradführerschein.

Kampfkekschen 30.08.2014, 13:58

Tiere können sehr wohl traumatisiert sein, nimm als beispiel einen Hund aus Rumänien.

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Ursusmaritimus 30.08.2014, 14:03
@Kampfkekschen

Man sollte manche Begriffe (hier traumatisiert) den Menschen vorbehalten und nicht in der Tierwelt verwenden. Sonst werden Tiere zu Menschen und dann kannst du frei entscheiden ob der Mensch wichtiger ist oder das Tier.....

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wutzwutz 31.08.2014, 12:12
@Ursusmaritimus

Ich finde Deine Äußerungen hier unmöglich! Hältst Du Dich als Mensch für etwas Besseres? Diese Einstellung ist mittelalterlich. Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken!

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