Verrechung von Einkommenssteuer mit Umsatzsteuerschulden?

2 Antworten

Ich bin kein Experte aber nach meiner Auffassung solltet ihr doch getrennt veranlagt gewesen sein, muss aber nicht. Also kann das FA nur dein Einkommen berechnen und die des Ehemanns getrennt davon. Ward ihr gemeinsam Veranlagt dann geht nach meiner Meinung alles in einen Topf und das FA berechnet euch gemeinsam, wenn was übrig bleibt dann bekommt ihr es auch. 

aber nach meiner Auffassung solltet ihr doch getrennt veranlagt gewesen sein

Warum sollte das so sein?

dann geht nach meiner Meinung alles in einen Topf und das FA berechnet euch gemeinsam, wenn was übrig bleibt dann bekommt ihr es auch.

In der Frage geht es um Umsatzsteuerrückstände der Ehefrau und darum, ob das Finanzamt diese mit dem Einkommensteuerguthaben der Eheleute verrechnen darf.

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Das Finanzamt darf nur den auf die Ehefrau entfallenden Teil der Einkommensteuererstattung mit ihren Umsatzsteuerrückständen verrechnen.


Hmmm.... spielt da der Steuerfreibetrag von Einkommen auch eine Rolle. Durch die Steuerklasse 3 hat ja alleine der Mann den Steuerfreibetrag ausnutzen können. Die Frau ja nicht, da in dem Sinne kein Einkommen vorlag. Wird nun aber sozusagen wieder der Einkommenssteuerfreibetrag geteilt bezüglich dem auf die Frau entfallenen Anteil der Einkommenssteuerrückerstattung? Ich kapier es einfach nicht :-(

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@Oomlott

Der Erstattungsbetrag wird aufgeteilt. Mit der Steuerklasse hat das nichts zu tun.

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@PatrickLassan

Ok, als Beispiel:

Es gibt 2.000€ Rückerstattung.

Davon entfallen durch Werbungskosten des Mannes und dem Freibetrag der Eheleute sagen wir 1.500€

500€ entfallen auf die Frau durch das Minus der Geschäftsaufgabe etc.

Also dürfte dass FA 500€ einbehalten?

Oder wird auch noch der Freibetrag halbiert und dieser einbehalten? Bzw. hat der Mann dann nur den Freibetrag zur Verfügung den er als alleinstehender hätte???

Ich denke wir kommen der Sache schon näher ;-)

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Gruß&Dank für hilfreiche Antworten.

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