Verrechnung von Schulden mit einem Erbe

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1 Antwort

Diese Erbsache ist allein schon von der gesetzlichen Erbfolge her nicht recht stimmig.

Stirbt die Oma, dann erben per Gesetz (wenn kein Testament vorhanden) deren Abkömmlinge. In diesem Fall zwei Töchter. Die eine der Töchter ist aber bereits verstorben, also geht ihr Anteil am Erbe - die Hälfte - an ihre Abkömmlinge weiter. Also an die verschwenderischen beiden Enkel, die den Erbteil ihrer Mutter zu je der Hälfte erben.

Die andere Tochter mit den drei Kindern kann keinesfalls zugungsten der fünf Enkel verzichten, sondern allenfalls ihren Erbteil ausschlagen und der beträgt ja nur die Hälfte. Sie kann also nicht zugunsten der fünf Enkel verzichten, sondern allenfalls zugunster ihrer drei Kinder.

Ob und inwieweit das geliehene Geld der anderen als Schenkung bzw. vorweggenommenes Erbe zu betrachten ist, kann ich so nicht sagen. Die beiden sollten einen Anwalt einschalten, falls das im Verhältnis zum Geldbetrag steht. Für eine erste grobe Beratung kann man einen oft recht günstigen Festbetrag vereinbaren.

Angaben ohne Garantie!! ;-) LG Bermutz

Hallo Bermutz!

Vielen Dank fuer die Antwort. so hatte ich mir das eigentlich auch gedacht, dass das wohl eher eine Variante ist. Inwieweit jetzt die "benachteiligten" Enkel sich ihr Recht einfordern, weiß ich leider. Nicht.

Dennoch vielen Dank.

LG Sascha

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