Verrät unsere Schrift dem zukünftigen Arbeitgeber Charaktermerkmale?

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11 Antworten

Handschriftdeutung gilt als Hilfswissenschaft. In Deutschland ist sie nur für Kriminologen Ausbildungsfach (z.B. Erkennen von Unterschriften). Die Handschrift ist kein stabiles Merkmal, sondern veränderlich über die Lebensspanne und (teilwsies) stimmungsabhängig. Man unterscheidet zwischen "Schrift im Raum", "Schriftdruck" und "Schriftform". Das von dir geschilderte Merkmal (Linksschrägheit genannt) deutet aber nicht auf einen willensschwachen Charakter hin, sondern auf Introvertiertheit. Es findet sich (vorausgesetzt, Rechtshänderin, sonst müsste das nochmal anders gedeutet werden) bei Menschen, die zurückhaltend und eher in sich gekehrt sind, auch gelegentlich zum Träumen neigen. Das könnte aber erst eine komplexe Anayse zeigen. Anell

Es gibt tatsächlich Menschen die glauben zu wissen (...) anhand des Schriftbildes Charaktermerkmale erkennen zu können: Graphologen. http://www.graphologies.de/

hab den test gemacht .... dh interessanter link

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Also ich arbeite in der Personalabteilung eines großen deutschen Unternehmens und kann dir sagen: Die Schrift interessiert keinen! Davon abgsehen: Eine Bewerbung sollte nicht mehr handschriftlich verfasst sein sondern am PC erstellt werden.

Das Problem ist nicht, inwieweit man aus der Handschrift tatsächlich Rückschlüsse auf den Charakter ziehen kann.

Das Problem ist, daß diese Leute DENKEN, man könne Rückschlüsse ziehen. (Genaugenommen ist das noch viel schlimmer.)

Kann man auch. Wenn man weiß, wie das richtig geht. Und nicht auf den Charakter, aber auf personelle Merkmale. Anell

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@Anell

Schon, aber DIE können das nicht.

Nichts ist schlimmer, als die in der Praxis in diesem Bereich betriebene Laiengraphologie: Handbuch der Schriftkunde gelesen und los geht's.

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Ja - das ist richtig. Ich habe meine Schrift deshalb verstellt. Letztendlich habe ich mich Selbständig gemacht. Bitte nicht ganz ernst nehmen - ist aber in der Nähe von ernst.

Im Fernsehen wollte mir mal ein Hobby-Psychologe erklären, dass man selbstmordgefährdet wäre, wenn man seine Unterschrift unterstreichen würde.

So etwas ist aus einem einzigen Merkmal nicht herauszulesen. Vermutlich hat der gemeint, die Person ist von ihren Gefühlen abgeschnitten. Ich halte dies und erst recht die Verknüpfung mit Suizidmöglichkeiten für extrem gewagt (und volksverdummend). Anell

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Kann jeder mal mit diesem kleinen Selbsttest nachprüfen:

http://www.graphologies.de/start.php

Ja, eine Schrift läßt viel auf Wesenszüge schließen, habe mal ein Buch darüber gelesen.

Dazu dann noch ein Kaffeesatzpröbchen abgeben.

au weia - was nun? - meine Schrift ist kerzengerade

ich halte das für Humbug

Manchmal seid ihr (sorry, dass ich das jetzt unter deine Antwort setze) arg schnell mit eurem (Ver-)Urteil, finde ich. Bringt das weiter? Anell

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@Anell

Ich bin mir sicher, dass heute andere Dinge bei einer Bewerbung zählen, als Schriftanalysen! - Zumal viele Firmen zur Bewerbung gar nichts handschriftliches mehr forden, außer Unterschrift

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ich habe normalerweise eine gerade, fast druckbuchstabenartige schrift.... wenn ich was schön schreiben will, kippe ich das blatt auf dem ich schreibe einfach an der rechten seite um ein paar grad nach oben ... poh .. derber trick .... und schon ist die schrift rechtslastig

Das merkt jeder Graphologe. A.

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