Verpflichtet Reichtum etwas von seinem Geld abzugeben?

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11 Antworten

IN Form von Steuern: Ja. Aber das meinst du sicher nicht.

Ich finde, dass wenn man genug Geld hat, egal wie man dazu gekommen ist, dass man davon auch gerne was abgeben sollte/kann. Anderen Menschen geht es nicht so gut und diesen sollte man helfen.

Schließlich könnte man selbst auch mal in eine solche Situation kommen. Und wenn man einem Menschen was gutes tut, dann ist er irgendwann bereit auch etwas gutes zu tun.

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Kommentar von Sajonara
22.12.2010, 18:52

Gut erkannt und besonders traurig ist es, das viel Geld "verdient" wird, immer entweder in Ausbeutung durch Arbeit und Minder-Bezahlung wie durch Zinswucher den Menschen genommen wird, jenen die eigentlich ebenso Anspruch darauf hätten.

Wir leben daher in einer Raub- und Beutewirtschaft, deren Verliere als ARM bezeichnet werden, aber oft ganz einfach nur Opfer der herrschenden Raubritter sind, die jene in dieser Bezeichnung und dem angeblichen Mitgefühl darum noch zusätzlich verhöhnen.

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Habe gerade das Buch von Bernd Senf "Der Nebel ums Geld" vor mir liegen. Er hat in seinem Buch einen Bildzeitungsartikel vom 27.07.1990 aufgegriffen: Fräulein Quant(3 Milliarden) heiratete Herrn Klatten (4.600 brutto)Der gebürtige Hamburger hat die Probe bestanden und braucht nicht mehr für 4.600 Mark brutto im Monat zu arbeiten. Er hat schließlich in Nobelort Kitzbühel (Österreich) ein scheues Mädchen geheiratet, das alleine an Zinsen täglich über 650.000 Mark verdient. Jan hätte sich zwölf Jahre als Angestellter abplagen müssen, um die Tageseinnahme seiner Frau zu verdienen.

Soviel von hart arbeitenden Menschen bzw. von Erbschaftssteuer befreiten Unternehmerssprößlingen. Wie weit ist es eigentlich von Kitzbühel zur nächsten Off-shor-Oase?

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Kommentar von mehrDemokratie
19.12.2010, 23:39

Wenn die etwas von Ihrem hart verdienten Geld abgeben wollten, dann gäbe es in der "City of London" nicht die höchste Bankendichte der Welt.

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Angeblicher Reichtum ist immer einseitig und aufgebaut auf den (schwindenden) Ressourcen der anderen Menschen und der Welt, die uns umgibt. Alles darin gehört eigentlich allen Lebenwesne zu gleichen Teilen.

Reichtum gibt es nur, weil bewusst und gezielt auf der anderen Seite Armut damit erzeugt wird, Ressourcen geplündert, geraubt, verwertet werden, ohne den eigentlichen Beitzern davon genügend übrig zu lassen, diese Ressourcen faktisch geraubt werden, überall in der Welt von machtvollen, gewaltbereiten Interessen Vertretern der Herrschenden Mächte.

Den Menschen wird ihre Arbeitskraft für ein Bruchteil des Wertes dessen abgekauft und der daraus entstanden "Reichtum" verteilt sich auf wenige, die es schaffen, die Mehrheit der anderen Menschen effektiv zu unterdrücken und in Angst und Schrecken zu versetzen.

Ausbeutung, Zerstörung der Lebensbedingungen und sonstige Gewalt, sind die Folgen dieser Herrschaft des Reichtums, der den Untergang und die Verschlechterung der Lebens-bedürfnisse und Lebensbedingungen des Restes der Menscheit billigend zur Folge hat.

Amerika verbraucht mit 5% der Weltbevölkerung, 30% der vorhandenen Ressourcen (Erdöl, Mineralien, Rohstoffe, Nahrungsmittel, ..) Der Westen insgesamt (Europa und USA) mit 20% der Weltbevölkerung verbraucht allein 80% der vorhandenen Ressourcen und verteilt diese wie aktuel verstärkt zu sehen, noch nicht einmal gerecht unter seine eigenne Bevölkerungen, ..ezc.

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Kommentar von XFighter7
29.12.2010, 02:10

So ist es leider mit vielem ohne arm kein reich, ohne hässlich kein schön, ohne krieg kein frieden und ohne Teufel kein Gott. Das ließe sich noch endlos so fortsetzen.

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Hallo, neben den Zwangsabgaben (Steuern und dergleichen) ist keiner verpflichtet etwas abzugeben. Wer es dennoch macht, wird Wohltäter genannt. Gruß

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Nein. Aus gesellschaftlicher Sicht bedauerlich. Eine moralische, ethische oder was-auch-immer-Verpflichtung gibt es nicht. Abzugeben wäre der Gemeinschaft dienlich, jedoch nicht gut. Es wäre. Das ist alles.

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Nein, finde ich nicht, wenn jemand hart arbeitet und so zu Reichtum gekommen ist. Außerdem gibt er ja schon in Form von Steuern etwas ab.

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Kommentar von XFighter7
19.12.2010, 22:11

manche werden aber auch reich geboren, Paris Hilton z.B.

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Kommentar von Sajonara
22.12.2010, 18:56

@ viragos - wo aht jemand "hart" gearbeitet und ist dadurch zu "Reichtum " gekommen? Doch immer nur dort, wo andere (auch clever) ausgebeutet beraubt, beherrscht, eingeschüchtert und genötigt wurden und werden!

Eine dadruch Anti-Sozial gewordene Gesellschaft ist keine Gemeinschaft mehr, sondern ein brodelnder Haufen von Gegensätzen, Gewalt und Barbarei!

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ja da man seinen reichtum auf die nachfrage der menschen hin aufbaut

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Kommentar von viragos
19.12.2010, 22:05

Aha...

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Für mich wäre es selbstverständlich dort zu spenden wo ich es für richtig halte...

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Nein, aber ganz und gar schlecht wäre es gar nicht.

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ich denke nicht sonst gäbe es nciht soviel armut..

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Kommentar von XFighter7
21.12.2010, 02:01

häh?

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Laut Grundgesetz: Ja...

(Das nennt man im übrigen "Steuer")

Gruß Ragnar

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