Verpflegungsmehraufwendungen, wieviel kann man gelten machen?

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2 Antworten

Bei Verpflegungsmehraufwendungen ist § 9 Abs. 4a EStG maßgebend. Bei Bedarf hier nachlesen: http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__9.html

Danach kann er 12 € für jeden Kalendertag geltend machen an dem er mehr als 8 Stunden von seiner Wohnung und ersten Tätigkeitstätte abwesend ist.

Für An- und Abreise kann er in deinem Beispiel keine 12 € geltend machen, weil er nicht außerhalb seiner Wohnung übernachtet. Weiterhin können bei Übernachtung NICHT neben den 12 € für den An- und Abreisetag auch die 12 € für 8 Stunden Abwesenheit geltend gemacht werden.

Beispiel: Der Arbeitnehmer ist nimmt am 26.06 seine Tätigkeit an der Baustelle auf und beginnt um 15 Uhr. Diesen und den nächsten Tag übernachtet er außerhalb seiner Wohnung. Am dritten Tag ist er bereits um 7 Uhr wieder zu Hause. Okay das Beispiel ist fern jeder Realität macht aber im Folgenden die Berechnung deutlich:

Anreisetag (mit Übernachtung) = 12 €

Anreisetag (Abwesenheit mehr als 8 Stunden) = 0 € da für den Anreisetag schon die 12 € mit Übernachtung geltend gemacht werden.

2. Tag (Abwesenheit 24 Stunden) = 24 €

Abreisetag (Übernachtung am vorhergehenden Tag) = 12 €

Insgesamt also 48 €

Somit ist deine Rechnung richtig.

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Kommentar von Helmuthk
29.06.2017, 09:33

Vollkommen daneben.

der Frager schreibt ausdrücklich, dass Übernachtungen nicht stattfanden.

Außerdem würden Reisetage mit Übernachtung auf jeden Fall zu einer Abwesenheit von 24 Stunden führen, und dann bwegen wir uns in einer ganz anderen Reisekostengruppe.

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Wieso An- und Abreise?

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, fährt Herr X doch wohl jeden Tag nach Hause (keine Übernachtungen!).

Was soll dann am Anreisetag und am Abreisetag anders sein?

Nebenbei: An- und Abreisetage gibt es begrifflich nur, wenn zwischendurch Übernachtungen stattfinden.

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