Verpasse ich mein Leben? & Zukunftsängste...

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9 Antworten

Du musst auch nicht so enden. Du hast doch selbst in der Hand, wie dein Leben verläuft. Vielleicht nicht komplett, aber einen großen Teil entscheidest du ganz alleine. Wer zwingt dich, nach der Schule eine Ausbildung zu machen, auf die du keine Lust hast? Wer zwingt dich, dich nach Feierabend zu langweilen oder einsam alt zu werden? Ob du eine Familie oder Verantwortung willst, siehst du, wenn es so weit ist, du bist 15, wer will da schon Familie und Verantwortung? Mach dir nicht so einen Kopf. Was mir noch auffällt: Du schreibst "ich brauche das irgendwie, um mich zu fühlen, als sei ich etwas wert." Du BIST etwas wert, und nein, das ist keine Lüge. Du bist genauso viel wert wie deine Bekannten und Freunde, und du kannst dir sicher sein, dass die auch alle ihre Probleme und Schattenseiten haben. Sei ein bisschen nachsichtiger mit dir selbst, anstatt dir schon im voraus ein misslungenes Leben vorzuwerfen. Das macht dich nur fertig und hat nichts mit der Realität zu tun. Es ist reine Phantasie, vergiss das nicht. Gute Nacht!

Danke sehr für deine verständnisvolle Antwort. Irgendwie macht mir das wieder Erwarten tatsächlich Mut. ;)

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Ich bin ein paar Jahre älter als du und studiere gerade. Ich bin ziemlich isoliert gewesen in der Schule und ich hab mich einsam gefühlt und es hat weh getan. Du solltest dein Selbstwertgefühl nicht von anderen Leuten abhängig machen. Ich fange langsam an Bindungen aufzubauen und es ist schwierig und ich weiß das es ein langer Weg ist und ich fühle mich jetzt noch oft einsam, aber ich habe ein paar Leute gefunden, die ich sehr mag. Immer wenn sie mich ein bisschen mehr akzeptieren, freue ich mich :-) Mit der Familie irrst du dich vielleicht. Ich möchte irgendwann eine Familie haben, aber ich hatte leider nur eine Beziehung in meinem Leben. Für die Zukunft wünsch ich mir eine Freundin und wenn ich einen Beruf habe, dann möchte ich auch Kinder. :-) Naja, das war ein bisschen was aus meinem Leben.

Dankeschön für diesen "Erfahrungsbericht".
Naja, es is leichter gesagt als getan, seinen Selbstwert nicht von anderen abhängig zu machen. Ich empfinde es auch als sehr problematisch, aber wenn ich so nachdenke... Ich würde untergehen, wenn ich überhaupt gar keine Freunde mehr hätte, die mit mir reden und mir das Gefühl geben, relevant zu sein. Ich fürchte, das werde ich nicht so einfach ablegen können.
Ich hatte bereits den Gedanken, mich mal in Therapie zu begeben, wegen gelegentlichen Panikattacken und SVV, allerdings weiß ich nicht, wie ich das angehen soll. Außerdem wird es sich mit Schule überlagern und das pack' ich nicht.

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@hoffnungslos435

Du solltest mit deinen Eltern darüber reden. Das habe ich nie getan, aber vielleicht hätten sie mich besser verstanden. Je länger man sowas herauszögert, desto schwieriger fällt es einem. Gibt's bei euch an der Schule Lehrer, die du vertrauenswürdig findest? Ab und an hat's mir geholfen mit einem Lehrer zu sprechen. SVV und Panikattacken solltest du Ernst nehmen. Was ist mit der Nummer gegen Kummer? Das wollte ich probieren, hatte mich aber nie getraut.

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Du stehst hiermit vor einem der größten Problem der Mensch: Den Sinn des Lebens zu finden. Und da das eigentlich unmöglich ist hilft es nur sich einen eigenen Sinn zu suchen und diesen zu akzeptieren.

Da du lebst (das schließe ich daraus das du diese Fragen stellen konntest :-) ), solltest du dir mal die Frage stellen warum. Es scheint doch einen Grund zu geben. Und genau das ist es worauf du dich konzentrieren solltest und was dich durch's Leben führt. Ob das nun Familie, Freunde, ein Hobby oder was auch immer ist ist letztendlich egal, du musst nur etwas finden was dich antreibt.

Und eine Sache ist auch klar, du bist noch ziemlich jung, wahrscheinlich wirst du in 20 Jahren mit deinen Kindern auf'm Sofa hocken und darüber nachdenken wie du dich damals geirrt hast.

Nungut, man weiß ja nie, wie sich die Meinung noch ändert, ich finde es auch vage, in meinem Alter zu behaupten, man wolle keine Kinder. Aber ich glaube, die Wahrscheinlichkeit, dass der von dir beschriebene Fall eintritt, liegt doch etwas unter der Wahrscheinlichkeit, dass es ausgeht, wie ich es mir denke. ;)

Ich selbst verstehe mich als Künstlerin. Jemand, der schafft, kreativ ist und Phantasie besitzt und vor allem die Welt differenziert und über feines Empfinden aufnimmt. Jemand, der seine Gefühle lebt und die Schönheit der Welt nicht zu verstehen, aber dennoch wahrzunehmen vermag. Dabei ist es egal, ob die Kunst sich auf Malerei, Schreiberei oder Musik oder etwas anderes bezieht.
Allerdings neige ich gerade durch diese Denkeise dazu, mich zu isolieren, mich in meinen Träumen, in meiner Welt zu verlieren.
Genau das ist das Problem. Ich fühle mich nicht vollkommen, weil ich, trotz der Tatsache, dass die von mir erdachte Welt wunderschön ist, weiß, dass diese nicht existiert. Irgendwo bleibt deshalb immer ein Loch, das nur der Kontakt mit realen Menschen ausfüllen kann. Ich habe trotz dem unschönen Ausgang meiner letzten Beziehung erlebt, dass Träume doch wahr werden können, ich habe meinen Ex wirklich abgöttisch geliebt. Seit diesem Erlebnis ist der Drang, aus meiner Traumwelt herauszukommen, noch intensiver. Und ich habe mein Ziel verloren.
Es kann nicht mein Ziel sein, mich immer weiter abzukapseln und schließlich im tiefsten Herzen unglücklich zu sterben.
Aber nur durch Menschen will ich nicht meinen Antrieb bekommen. Ich will mich nicht hineinsteigern. Ich will unabhängig bleiben.
Was ist also mein Antrieb? Ich weiß es einfach nicht. Ich komme mir so verloren, ahnungslos und alleine vor, es ist schrecklich.

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@hoffnungslos435

Ich hab mich mit 15 auch immer allein gefühlt, hab aber leider dann vergessen, dass es Menschen um mich gab, die mich über alles liebten.Nur ich war nicht in der Lage mit ihnen über meine Gefühle zu sprechen und als es dann fast zu spät war, habe ich sie erst wieder wahrgenommen.

Männer kommen und gehen, mach deine Welt nicht davon abhängig, wie sehr du jemandem liebst, sondern wie sehr du geliebt wirst!

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@mcmode

Schöner Satz, aber leichter gesagt, als getan...
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass mich jemand liebt, so komisch es klingt. Natürlich gibt es das meine Freunde und Familie, aber ich komme nicht umhin, zu denken, sie empfänden nicht so viel für mich wie ich für sie. Für sie gibt es immer jemanden, der weitaus wichtiger ist als ich.

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@mcmode

Ich hoffe, dass du Recht hast.
Dankeschön, jetzt habe ich immerhin einen klitzekleinen Funken Hoffnung. :)

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@hoffnungslos435

Tja, als denkender Mensch hat man's im Leben einfach immer etwas schwerer.

Aber was du wirklich tun kannst, ist dass du quasi mal als eine Art Axiom deinen eignen Wert als unermesslich annimmst. Wir Menschen haben ganz oft das Gefühl dass wir uns beweißen müssen, dass wir es uns verdienen müssen geliebt zu werden.

Ich würde dir Empfehlen deine Einstellung etwas zu ändern, von "warum sollte mich den jemand lieben?" zu "Ich bin es wert geliebt zu werden!". Man darf auch mal etwas überheblich denken, wir Menschen sind alles etwas ganz besonderes, jeder einzelne und somit hat jeder Mensch auch Liebe verdient.

Und jetzt wo dir klar ist wie toll du bist, ist natürlich auch klar das dein einziger Lebensantrieb nicht von anderen Menschen herkommen kann, sondern dass du auch einen ganz eigenen hast.

Es ist kein Fehler dass die Liebe von und zu anderen Menschen einen großen Stellenwert in unserem Leben hat. Und natürlich macht man sich auch Gedanken was den wäre wenn diese Liebe einmal enden würde. Der einzige Lebenssinn darf also nicht in der Liebe zu anderen Menschen bestehen, auch wenn das natürlich eine schöne Sache ist die im Leben gerne einen hohen Stellenwert haben darf.

Die Liebe zu dir, also deinem Charakter, deiner Persönlichkeit ist es die dich am Leben hält. Nur wenn du dich selbst akzeptierst und gerne hast kannst du ein wirklich schönes Leben führen.

So und um nun auch wieder irgendwie auf deine Frage zurück zu kommen [ :-) ] ich will hiermit sagen, geh unter Leute und hab Spass, das ist eine gute Sache. Aber mach das nicht um das Gefühl zu haben etwas Wert zu sein. Den du bist unermesslich wertvoll.

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@manu18

Tja, als denkender Mensch hat man's im Leben einfach immer etwas schwerer.

Ich habe mal so etwas ähnliches im Zusammenhang mit flirten gelesen. Das Phänomen nennt sich dort: analytische Lähmung.

Aber was du wirklich tun kannst, ist dass du quasi mal als eine Art Axiom deinen eignen Wert als unermesslich annimmst.

Das erinnert an einen Dirac-Impuls.

Wir Menschen haben ganz oft das Gefühl dass wir uns beweißen müssen, dass wir es uns verdienen müssen geliebt zu werden.

Das kenne ich leider... und das kann ich auch sehr nachvollziehen.

Ich würde dir Empfehlen deine Einstellung etwas zu ändern, von "warum sollte mich den jemand lieben?" zu "Ich bin es wert geliebt zu werden!".

Das ist ein echt toller Tipp, den du, hoffnungslos435, annehmen solltest. Ich weiß, das es schwer ist, aber was ist schon einfach im Leben?

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@hoffnungslos435

Was ist also mein Antrieb? Ich weiß es einfach nicht. Ich komme mir so verloren, ahnungslos und alleine vor, es ist schrecklich.

Du wirst das erkennen, was du Antrieb nennst, wenn du es spürst. Wenn du etwas ganz toll findest und dafür kämpfen kannst!

Genau das ist das Problem. Ich fühle mich nicht vollkommen, weil ich, trotz der Tatsache, dass die von mir erdachte Welt wunderschön ist, weiß, dass diese nicht existiert.

Und sie existiert doch :-). Das meiste gibt es doch nur in unseren Köpfen. Nur deswegen funktioniert sowas wie Marketing. Ich überzeichne das mal, wenn ich sage, dass Marketing nichts anderes macht als Welten zu erschaffen, die nicht existieren. Du siehst ja, dass es funktioniert. Ich bin sogar der Meinung das die Welt, so wie wir sie sehen nicht exisitiert. Jeder Mensch hat irgendetwas im Kopf, was nicht existiert. Es ist aber trotzdem da, also existiert es doch irgendwie.

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Hallo hoffnungslos 435, du klingst wie ein ganz normaler 15-jähriger Teenager! Könnte aus meinem Tagebuch von "damals" sein.Man möchte alles sein, nur nicht, wie alle anderen. Probier dich aus, schau was dich interessiert und versuch diesen Weg konsequent zu gehen. Für Zigaretten, Alkohol und Männer hast du später noch Zeit! Ich bin jetzt 34 und bereue es teilweise, mich,um den selben Problemen zu entgehen, auf Menschen eingelassen zu haben, nur um nicht allein zu sein. Finde deinen Weg, auch wenn es mühsam wird!

Ausprobieren, hm... Wie denn, wenn ich so isoliert bin? :(

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@hoffnungslos435

Leider kommen die Menschen nicht auf dich zu! Wenn du mit hängenden Mundwinkeln irgendwo in der Ecke sitzt, möchte niemand was von dir. Vergiss die Abwehrstellung und geh auf Leute zu, jedenfalls auf die die dir symphatisch sind.

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@mcmode

Das stimmt leider... Die Katze beißt sich da sozusagen in den Schwanz. Wie kann man seine Traurigkeit ablegen, wenn man das Gefühl hat, dass jeder um einen herum glücklich ist und Freunde hat und man als einziger da sitzt und das macht, was man halt macht? Es ist nicht einfach. Es ist aber auch klar, dass niemand einen Trauerkloß als Freund haben will. Also machen die Leute einen Bogen um dich. Das macht dich wiederum traurig und so geht das weiter. Du musst erstmal den anderen zeigen, dass du was wert bist und das geht nur, wenn du dich selber lieb hast. Du musst dich lieb haben, egal was die anderen tun oder nicht tun. Dann kannst du auf andere zugehen und kannst nur gewinnen. Wenn du dich nicht selber lieb hast, dann verlierst du wieder an Selbstwertgefühl.

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omg - sei mir nich böse aber du machst dich da verrückt um ungelegte eier -

wenn du zb besorgt bist dass du später ma nen job machst in dem du "versauerst" dann fang halt jetzt an dir zu überlegen was dir wirklich als job gefallen könnte und arbeite drauf hin -

und bloss weil du jetzt nich geeignet für lange beziehungen und verantwortung bist - heisst das nich dass du das vlt in 5 jahren ganz anders siehst

wer weiss - vieleicht ist dir bis dahin schon der prinz auf dem wundervollen schwarzen rappen in seiner glänzend schwarzen rüstung über die füsse gefallen....

grossartig lenken und bestimmen kann man eh nicht was so aus einem wird - weil mans einfach nich vorher wissen kann

meine ellies haben mich in deinem alter auch "unter verschluss" gehalten - und ich brauchte mich dafür nich ein einziges mal abschiessen ^^

habs überlebt - hab nen tollen partner seid fast 10 jahren ( ohne trauschein) - färb mir die haare pink wenn mir nach is - hab seid 20 jahren nen job als altenpflegerin ( hätte mit 15 nich im ansatz gedacht dass das was für mich sein könnte ) -

naja will sagen - mein leben is ok für mich - und als ich 15 war hatte ich keinen schimmer dass es so werden würde :)

mach dir also nicht mehr gedanken als unvermeidbar über "was verpassen" "olle einsame schrulle" werden etc - kommt eh wies soll -und meisstens ises ganz ok

ps : ich weiss ich hab gut reden

  • in deinem alter war ich ähnlich drauf ...

hab alles was mich betraf in frage gestellt - wenn ich so drüber nachdenke hatte ich sogar ziemlich heftige selbstzweifel - vieleicht noch schlimmer und ausgeprägter als das was du da gerade ausgebreitet hast..

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mach dir also nicht mehr gedanken als unvermeidbar über "was verpassen" "olle einsame schrulle" werden etc - kommt eh wies soll -und meisstens ises ganz ok
Und wenn es nicht ok ist?

Ich überlege jetzt bereits in der Tat, welchen Beruf ich ergreifen könnte... Aber die meisten, die mir wirklich entsprechen, sind schlecht bezahlt und eher als Nebenberufe zu wählen... Ich weiß, man sagt immer, man sollte einen Beruf annehmen, der einem Spaß macht und gefällt und nicht nach dem Geld geht. Das ist ja auch richtig, aber ich kann nicht denken, es wird eh alles schön, weil ich ja so viel Spaß in meinem Beruf habe und das Geld wächst auf Bäumen und ich brauche mir 0 Sorgen zu machen... Ich weiß es von meinen Eltern, wie schwer es ist, durchzukommen... Nur leider sind die besser bezahlten Berufe absolut nichts für mich...

Einrseits hast du ja Recht und eigentlich bin ich auch der Meinung, man sollte sich nicht über alles den Kopf zerbechen und lieber das Leben genießen, aber man muss es ja auch mal in die Hand nehmen... Das absolut Schlimmste für mich ist es, keine Kontrolle darüber zu haben. Ich will mein Leben selbst in die Hand nehmen und nicht darauf warten, dass mir alles gsagt wird oder in den Schoß fällt, weil es nur Zufall ist, stattdessen mache ich lieber das Beste daraus. Und dafür sind diese Gedanken doch unentbehrlich, oder nicht?

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@hoffnungslos435

...ich lese heraus dass Geld für dich einen hohen stellenwert hat - nun frage ich dich

was ist wichtiger viel geld haben und unzufrieden sein - oder weniger haben und dafür zufrieden sein?

es liegt doch auch an dir und deinen ansprüchen wann du genug hast .

ich erinner mich noch an meine erste wohnung - 30 m² und ne total schlecht geschnittene schlauchförmige küche. ich hatte nichmamehr ein bett aber ne alte grosse ledercoutch - auf dem ding hab ich monate lang in meiner küche geschlafen. meine geilste und grossartigste anschaffung war ne 30€ kaffeemaschiene und ne 100€ waschmaschiene auf die man sich draufsetzen musste wenn sie schleuderte weil sie sonst wegen der kaputten lager durch die küche wenderte...

klingt vieleicht fürchterlich - aber ich hatte ne richtig gute zeit :)

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@ReaLee

Eigentlich bin ich überhaupt kein materialistischer Mensch, aber wir haben es gerade furchtbar schwer, ich wurde früher oft gemobbt, weil ich Kleidung von KIK getragen habe. Ich habe zwar immer über solchen Dingen gestanden und halte es auch heute noch für charakterlos, mit tollen Marken zu prahlen, aber nichtsdestotrotz tut sowas sehr weh.
Ich will das ganze nicht nochmal durchmachen, dass ich jeden Cent noch dreimal umdrehen muss.

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@hoffnungslos435

bei dir wars "kik" -ich hab halt die klamotten von fremden und den nachbarskindern aufgetragen

war auch nich besser. ( auch nich was das gemobbe in der schule anging )

naja ich geb zu - ich schwimme nicht im geld - ( eher im gegenteil )

und muss mir auch sehr genau überlegen was zuerst gekauft wird , bzw was sein muss und was dann vieleicht noch sein kann...

und nein bei mir war auch nicht immer alles eitel sonnenschein - aber wenn ich nun so die 25 jahre zurück schaue die uns beide trennen kann ich wirklich sagen

ich bin zufrieden mit dem was in der zeit aus mir geworden ist - auch wenn nicht alles schön war was mich zu dem gemacht hat was ich heute bin.

Auch wenn du's mir jetzt vieleicht nicht glaubst - und dich an deinen zweifeln und ängsten festbeisst - es ist sehr wahrscheinlich dass du mit 40 ganz ähnlich denken wirst wie ich jetzt :)

behalte deinen pessimismuss ruhig bei aber werd nicht hoffnungslos und ängstlich -

dann werden dich sicherlich einige erfreuliche überraschungen erwarten

selbstverständlich wird es auch nackenschläge geben - die gehören dazu

aber letztlich gehts doch immer irgendwie weiter ( vorallem wenn man nicht ganz dämlich ist und sich zu helfen weiss - und du vermittelst nicht den eindruck eines vollprostens :) )

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@hoffnungslos435

Nur leider sind die besser bezahlten Berufe absolut nichts für mich...

Schon wieder die analytische Lähmung :D. Ich sprech dir mal einfach die Kompetenz ab, dass zu beurteilen. Ich bin an die Uni und habe mir mein Fach ausgesucht und es läuft ganz anders als ich es mir gedacht habe. Vielleicht stimmt das nicht so ganz und es ist auch einer der besser bezahlten Jobs für dich gedacht :-) ?

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Geh einfach raus ins Leben und sei offen für neues, alles ander ergibt sich dann von selbst.

Und mach dir nicht so einen Kopf, das bekommt einem nicht immer.

wow, ich denke du bist ziemlich Intelligent.

Das mit dem Isolieren ist wirklich nicht gut. Wenn man sich isoliert, denkt man zuviel nach. Und nachdenken ist nicht immer gesund.

Nimm deine Beine in die Hand, tret dir in den Hintern und geh auf die Straße!

Es gibt soviele Dinge, die das Leben so lebenswert machen, sieh nicht immer nur die negativen Seiten!

Klar gehts einem auch mal schei-s-se, aber nach einem langen Tief kommt auch irgendwann wieder ein Hoch.

Das mit dem Isolieren ist wirklich nicht gut. Wenn man sich isoliert, denkt man zuviel nach. Und nachdenken ist nicht immer gesund.

Da kann ich nur unterschreiben.
Allerdings ist es schwer, einfach mal seine vier Buchstaben zu bewegen... Ich habe eigentlich gar keinen Ansatz, was ich machen soll, um rauszukommen, irgendwie... Ich frage mich, wie ich das damals eigentlich gemacht habe...
Du hast allerdings auch Recht mit dem letzten Satz. Nur irgendwie neigt man in seiner Einsamkeit desöfteren dazu, den Teufel in der Form an die Wand zu malen...

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@hoffnungslos435

hm, meld dich doch in einem Sportverein an, Sport ist ne gute Medizin und du kommst unter Leute. Am besten ein Mannschaftssport. Tischtennis, Fußball oder sonst irgendwas.

Neben mir in der Schule saß früher ein Mädchen an das ich eben sofort denken musste als ich deinen Text gelesen habe. Sie hat mir während dem Unterricht immer beiläufig geschildert, wie ihr Leben so abläuft.

Sie hat sich auch völlig isoliert und das hat der absolut nicht gut getan. Ich habe sie seit Jahren nicht gesehen. Sie wollte immer ein Punk sein, ich vermute, dass ist sie nun auch geworden. Tolle Zukunft.

Sei froh dass du wenigstens Pläne für deine Zukunft hast. Ich kann verstehen dass du das ziemlich ermüdend findest wenn man Tag für Tag arbeiten muss um dann abends nach Hause zu kommen um sich zu langweilen.

Ich lebe momentan auch alleine, aber das Leben ist doch schön. Man bekommt für seine Arbeit ja auch Geld (alternativ kann man sich das Geld auch beim Arbeitsamt holen, für die, die scharf drauf sind). Und von dem Geld kann man sich sein Leben ja auch schön gestalten - essen gehen, Party machen, shopping, etc.

Wo kommst du denn her wenn ich fragen darf?

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Pubertät ;) warte paar Jahre, hab keine Angst und geniß das Leben

gez. Bernd

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@Seymore

Du hast gut Reden. Ich versuche es, scheitere dabei aber leider im Moment kläglich.

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GENAUSO FÜHL ICH MICH AUCH UND ICH DENKE AUCH SO!

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