Verpackungen öffnen im Supermarkt?

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Öffnen der Verpackung verpflichtet NICHT zum Kauf, allerdings ist der Artikel nicht mehr zu verkaufen und deshalb kann der Ladenbesitzer Schadenersatz fordern. In diesem Fall wäre das der EINKAUFSPREIS des Artikels.

Bei anderen Dingen, die man öffnet, z. B. um sich etwas anzusehen (Elektrogerät, Kleidung...) muss man allenfalls Kosten übernehmen, die zur erneuten Verpackung nötig wären; darauf wird aber meistens verzichtet.

Gesetzestext habe ich dafür jetzt aber nicht ...

Endlich einer der es verstanden hat.

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so ist es richtig!

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@flirtheaven

Wieso einer??? Wir sind doch jetzt schon mindestens drei ;-)

Danke für's *chen

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@flirtheaven

stimmt - würde ich soooo gern mal wieder spielen (leider fehlt uns immer der sog. "dritte Mann") - ist jetzt aber nicht geschlechtspezifisch (ich bin auch nicht "einer", sondern "eine") :o)

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@julemicats

Der hier oft gezeigte Link wurde nur leider falsch verstanden.

Leute, da geht es um was anderes. Und zwar um das Schild an der Kasse, welches zu fälschlicher Mehrauslegung prädestiniert ist. Siehe den Text von eben dieser Seite:

"Ein Kunde findet im Regal eine bestimmte Ware nicht an ihrem gewohnten Platz vor. Er bemerkt, daß ein (...) noch nicht ausgepackter Karton genau an dieser Stelle vor dem Regal auf dem Boden steht, und daß der Karton gemäß seiner Beschriftung offenbar diese Ware enthält. Der Kunde reißt sodann (...) den Karton auf, der z.B. 100 Einheiten der Ware enthält, entnimmt dem Karton zwei Einheiten und legt sie in den Einkaufswagen. In diesem Augenblick kommt Verkaufspersonal hinzu und fordert unter Hinweis auf die in Rede stehende Klausel auf, die restlichen 98 in dem Karton befindlichen Einheiten der Ware ebenfalls abzunehmen und zu bezahlen."

Es geht um die großen Lagerkartons, nicht um einzelne Käsepackungen!

Hier ist vom Supermarkt die Rede!! Verderbliche Ware, Wurst zum Beispiel. Wenn du den Karton öffnest, ist der Artikel unverkäuflich geworden. Es geht nicht um einen Toaster, den man mal eben aus der Box nimmt...

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@Merostic

(Wobei ich auch ergänzen muss, er ist nicht wörtlich zum "Kauf der Ware" verpflichtet, muss diese aber bezahlen / Ersatz leisten...was ja irgendwie auf's selbe rauskommt, weil dann nehm ich den blöden Käse auch mit ;))

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@Merostic

Ich hab's gesehen - der Link von flirtheaven passt nicht so ganz zu der gestellten Frage (interessant fand ich ihn trotzdem).

Allerdings liegst Du dennoch mit Deiner Antwort, dass die Ware GEKAUFT werden müsse, nicht richtig. Es war jetzt so oft Thema in den Medien, dass Du sicher noch einen Link findest, der Dir bestätigt, was hier einige (und auch ich) hinsichtlich des Schadenersatzes geantwortet haben.

Und jetzt hör' auf, mit den Beinchen zu strampeln ;-)

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@julemicats

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur der Einkaufspreis ist - bei mutwilliger Zerstörung muss doch der entgangene Gewinn mit eingezerrt werden (also der Verkaufspreis).

Sonst kann ich ja bequem beim Einkaufen alle Packungen aufreißen...krieg dann zwar Ladenverbot, aber ich bezahl weniger.

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@Merostic

nein, der gewinn muss nicht mit beglichen werden, weil ja nicht sicher ist, dass das produkt verkauft würde. allerdings muss man mit einer anzeige wegen sachbeschädigung bzw. diebstahl rechnen. um dem zu entgehen, würde ich dann auch lieber das produkt kaufen. aber es gibt nichts, was jemanden zum kauf eines produktes verpflichtet. in dem urteil steht auch folgender satz "Aber auch wenn die Klausel nur den Kunden erfasse, der die Verpackung derart aufreiße, daß die Ware anschließend nicht mehr verkaufsfähig sei, werde der Kunde entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligt. Der Kunde wisse zwar, daß er bei einem Aufreißen der Verpackung zum Schadensersatz verpflichtet sei. Die Verpflichtung zum Kauf träfe ihn aber wegen der Abnahmepflicht gemäß § 433 Abs.2 BGB schwerer. Zudem könne das Aufreißen der Verpackung fahrlässig, eventuell sogar schuldlos erfolgen. Im übrigen werde das Schild mit der Klausel nicht schon beim Betreten des Geschäftslokals, sondern erst an der Kasse wahrgenommen." das entspricht ja genau dem gesagten!

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@flirtheaven

Merostic: jetzt isses aber wirklich genug...

Natürlich kann man den/die Artikel NICHT mitnehmen, wenn "nur" der Schaden ersetzt wird. Wenn man die Packungen MITNEHMEN will, kommt doch automatisch ein KAUF zustande und man muss dann natürlich den vollen Preis bezahlen!!!

Mensch, so schwer ist es doch nun wirklich nicht!

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@julemicats

Ist recht, hier haben scheinbar alle Jura studiert - ich sag einfach nichts mehr und freue mich wenn der Fragesteller vom Feldtest des Freundes berichtet.

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@Merostic

Falsch Ich meinte das schon so wie es oben beireits erklärt wurde.

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Ich weiss nicht wie manche immer wieder auf sowas kommen. Natürlich darft du das NICHT. Es gab mal ein Gesetz nach dem sogenannter "Mundraub" nicht strafbar war. Bezog sich auf Zustände nach dem zweiten Weltkrieg. Wenn man sich "vor Ort" nen Apfel geklaut und da auch gleich gefuttert hat, dann wars nicht strafbar.

es geht aber nicht um dürfen oder nicht.

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Auch dir kann Ich nur sagen, dass dies so natürlich nicht ist. Dumme Gesetze etc. gibt es überall. Den meisten hier empfehle Ich einen etwas andere Umgangsart mit ihren Mitmenschen.

SEHR UNFREUNDLICH!!!

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