Vermögenswirksame Leistungen bei Banksparplan?

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7 Antworten

Natürlich macht ein Fondssparplan Sinn.

Die Grenze liegt bei Fondsanlagen bei 20.000,- € zVE und wenn du einen Index-Fonds auf einen entsprechenden Index wählst, sollte dieser 5-7% Bruttorenditezuwachs verzeichnen.

Klammerst du also die Förderung aus, bleibt renditetechnisch ohnehin keine Alternative.

Was für eine Guthabenentwicklung erwartest du dir für einen Banksparplan in Zeiten von Niedrigzinsen? Ferner gilt Sachwerte > Geldwerte!

Wenn du die VL mittelfristig nicht benötigst können diese auch in einer betrieblichen Altersvorsorge untergebracht werden. Dann wären diese auch steuer- und sozialabgabenfrei.

Ob eine bAV für dich sinnvoll wäre, steht auf einem anderen Blatt, sie würde aber dein Bruttoeinkommen senken und damit auch dein zVE.

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Da mein maximiales zu versteuerndes Einkommen jedoch über den Grenzen
von 19.200 EUR liegen machen Bausparen und Fondsparen so keinen Sinn..

Wieso nicht? Die Argumentation der fehlenden Arbeitnehmersparzulage will mir nicht ganz einleuchten.

Deine Anlageform sollte sich nach deiner Risikotoleranz richten. Der Banksparplan ist risikoarm aber bringt minimale Rendite. Das Geld wird 7 Jahre zu einem kleinen Zinsatz (zb. Ing DiBa z.Z. 1%p.a.) angelegt. Das liegt momentan knapp über der Inflation und könnte während der festen Laufzeit sogar schnell darunter geraten.

Ein Fondssparplan birgt bei höherem Risiko eine wesentlich bessere Renditechance. Ich würde dir empfehlen sich zumindesten ernsthaft über diese Anlageform zu informieren.

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Ich bin für Lifetime VL bei Baumann&Partners. Das ist eine Fonds-Vermögensverwaltung, die während der Laufzeit Fonds wechseln kann. Du bist also nicht an einen Fonds gebunden.

Alternativ kannst Du die VL auch in Deine Betriebliche Altersvorsorge einfließen lassen. Da bekommst Du dann den Bruttowert in Deinen Altersvorsorge-Vertrag. Das lohnt sich langfristig wahrscheinlich am meisten.

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Kommentar von grubenschmalz
23.08.2016, 15:00

BAV lohnt sich nur, wenn Arbeitgeber auch was dazu gibt.

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VL-Sparen ist immer sinnvoll, weil man vom AG Geld geschenkt bekommt. Wenn Du aufgrund deines Einkommens keine zusätzliche Förderung bekommst, ist es fast egal in welche Form du sparst. Fast egal bedeutet es ist schon ein erheblicher Unterschied in der Rendite der Anlagen.  Da alle anderen Bedingungen also gleich sind, sollte man nur in einen VL-Fondssparplan investieren.

Hier alles zu VL

Gespart werden in der Regel 40 € pro Monat. Dieser Betrag wird entweder ganz oder teilweise vom AG bezahlt. Laufzeit 7 Jahre; Beitragszahlung 6 Jahre: Bereits nach 6 Jahren kann wieder ein neuer Vertrag begonnen werden. Wer sich für Aktienfonds entscheidet, erhält staatliche Förderung in Form der Arbeitnehmersparzulage. Bedingung: Voraussetzung ist, dass das zu versteuernde Jahreseinkommen maximal 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Verheiratete beträgt. Auf die VL-Sparraten in einen Aktienfondssparplan der Staat eine Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 20 Prozent der jährlichen VL-Einzahlungen bis zu maximal 400 Euro. Dies bringt eine Förderung von 80 Euro im Jahr vom Staat. Ich würde immer einen Aktienfonds bevorzugen allerdings nicht die Fonds von der Hausbank.. 

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Ing Diba oder Degussa Bank

40,- monatlich würde ich einzahlen. Also VL und aufstocken

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Du hast beim Wegfall der Zulage zwar nicht mehr die Differenz der Zulage zugunsten der Fondsparpläne, soweit ist das richtig.

Banksparpläne dürften aber - wenn nicht eine Bank noch einen echten "Kracher" aus alten Zeiten in ihrem Sortiment vergessen hat - nahezu null Rendite bringen.

Das sollte ein Fondssparplan bei dem längerfristigen Anlagehorizont aber deutlich überbieten können.

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Vielen Dank Ihnen / Euch für die guten Beiträge. Die Option mit der bAV klingt sehr schmackhaft. P.S. AG gibt volle 100%, also 40 €.

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