Vermögen aufgebraucht, Sozialamt?

4 Antworten

Ab dem 60 Lebensjahr darf man bei Grundsicherung nach dem SGB - Xll vom Sozialamt 2600 € Vermögen haben,dass trifft auf einen Single zu,dass ist dann Schonvermögen und das muss nicht aufgebraucht werden !

Grundsätzlich liegt das sog. Schonvermögen meines Wissens nach bei 2600 EUR!

Sie darf 3000 Euro für ihre Beerdigung behalten der Rest wird voll angerechnet

Vorerbe/Nacherbe und Pflegebedürftigkeit

Wenn das Testament im Vorerben - Nacherben - Modus erstellt wird ergeben sich bei Pflegebedürftigkeit verschiedene Fragen. 1. Darf das Sozialamt quasi anordnen, dass das (eigentlich treuhänderisch zu verwahrende) Erbe aufgebraucht wird? 2. Was kann der Nacherbe tun, wenn das Erbe entgegen dem Willen des ursprünglichen Erblassers aufgebraucht / verschwendet / o. ä. wurde? 3. Wie muß der Vorerbe das Vermögen verwahren? (Auf einem seperaten Konto?, Mündelsicher?)

Und von der gestellten Frage unabhängig: Wenn ein Erbe einen Teil des Erbes weiterverschenkt (erlaubterweise), ist dies ein Modell, um Erbschaftssteuer zu sparen? (Beispiel: Ehegatte hat Freibetrag i. H. v. 500.000,- €, Erbe beträgt 2 Mio., und würde lt. Testament 1 Mio bekommen. Nun stimmt der Ehegatte, dass die 4 Kinder jeweils 400.000,- bekommen. Müsste dann jemand Steuer zahlen?

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Mutter muss nach Krankenhausaufenthalt ins Pflegeheim, möchte Enkeln noch Geld geben...

Meine Mutter ist nach kurzem Krankenhausaufenthalt ins Pflegeheim übergeben worden8Demenz). Sie möchte ihren Enkeln "solange meine Hand noch warm ist" etwas geld von ihrem Ersparten für´s Studium geben. Ich habe die Vorsorgevollmacht. wenn Ich jetzt das Geld zur überweisung anweise, sieht es dann für´s Sozialamt nicht so aus als wollte ich Geld beiseite schaffen? Wie werde Ich dem Wunsch meiner Mutter gerecht ohne ins Visier des Staates zu geraten? Mutter befindet sich d.Zt. in Kurzzeitpflege. Das Sozialamt hat noch keine Ansprüche angemeldet

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Pflegeheim - darf das Sozialamt verlangen, daß das Auto des Patienten verkauft wird?

In meinem Bekanntenkreis gibt es folgenden Fall: Mann (72) und Frau (58) leben seit über 20 Jahren in "eheähnlicher Gemeinschaft". Der Mann ist nun schwer erkrankt und muß in ein Pflegeheim. Das Auto der beiden wird von beiden genutzt, es wurde aber von ihm allein gekauft und ist auch nur auf ihn angemeldet.

Falls seine Rente plus Pflegegeld (Stufe III) nicht ausreicht für den Heimplatz - darf das Sozialamt verlangen, daß das Auto verkauft wird, um auf diese Weise für ein paar Monate die Kosten zu decken?

Die Lebensgefährtin wäre dadurch gezwungen, sich ein eigenes - anderes - Auto zu kaufen.

Der Mann hat eine erwachsene Tochter aus 1. Ehe, die kostenmässig mit herangezogen würde, bevor Sozialhilfe beantragt werden kann.

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Bestattungsvorsorgevertrag?

Frage an Fachexperten und alle, die sich damit auskennen!

Meine Mutti lebt in einem Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt. Infolge der dramatischen Erhöhung des Eigenanteils der Pflegekosten werde ich für sie spätestens im nächsten Jahr einen Antrag auf Hilfe zur Pflege (eine Sozialleistung nach SGB) stellen müssen. Mit Bekanntwerden dieser Erhöhung setzte ich mich umgehend mit dem Sozialamt in Verbindung, um über die Zugangsvoraussetzungen und den Bedingungen eines solchen Antrags in Kenntnis gesetzt zu werden. In diesem Zusammenhang machte ich zum ersten Mal "Erfahrung" mit dem Begriff Bestattungsvorsorgevertrag. Es ist ja so, dass ein Antragsteller über ein Vermögen von 5000,- Euro verfügen darf plus eine Summe, die auf das persönliche Konto, die das Bestattungsinstitut auf Grund des Vertrags eingerichtet hat, eingezahlt wird und somit unantastbar ist. Das Sozialamt hat hier eine bestimmte Summe vorgegeben, die beim Abschluss Vertrags nicht überschritten und eingezahlt werden darf. Meine Mutti hat schon vor vielen Jahren durch Einzahlungen auf ihr Sparbuch dafür gesorgt, dass ihre Beerdigung mit ihrem Geld und nicht Dem ihrer Kinder bezahlt werden kann.

Nun hörte ich aus eigentlich zuverlässiger, nicht privater Quelle, dass eine solche Vorgabe des Sozialamtes nicht zulässig bzw. rechtens ist, zumal damit im Höchstfall eine Sozialbeerdigung bezahlt werden kann. Die Information aus dieser Quelle beinhaltet weiter, dass das Sozialamt den Wunsch des Antragstellers, wie (ob Erd- oder Urnenbestattung) und in welchem Umfang bzw. mit welcher Ausstattung er einmal beerdigt werden möchte, bei der Antragsbearbeitung respektieren und gewähren muss. Also wieviel Geld im Bestattungsvorsorgevertrag festgeschrieben wird und sich somit außer Reichweite des Sozialamtes befindet. Meine Frage an alle, die darüber eine sichere Aussage machen können: Stimmt das? Ich bitte sehr um ausschließlich sachliche Antworten. Vielen Dank für euer Bemühen!

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Wie hoch ist der Freibetrag bei Kindern von pflegebedürftigen Eltern?

Liebe community,

wie hoch ist der Freibetrag für Kinder von pflegebedürftigen Eltern, wenn das Einkommen/Vermögen des Elternteils nicht für die Pflege im Heim reicht?

Also: Wie viel "darf" man verdienen, bevor das Sozialamt anklopft und Geld haben will?

Und: Spielt es eine Rolle, ob man verheiratet ist oder nicht?

Ich finde dazu bei Google irgendwie widersprüchliche Angaben und auch im Bekanntenkreis sagt der eine so, der andere so ...

Und was für mich auch noch wichtig wäre: Meldet das Sozialamt dann "nur" Ansprüche auf das monatliche Einkommen der Kinder oder auch an deren selbst angespartes (also nicht von den Eltern geschenktes) Vermögen?

Danke euch. c.

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