Vermittlungskosten für die alte Wohnung tragen?

8 Antworten

Meines Wissens nach, haben wir mit den Kosten rein gar nichts zu tun,

Der Vermieter aber nichts mit Eurem Wunsch, mal eben zwei Stockwerke tiefer in eine größere Wohnung zu ziehen.

Die wollen Geld von Euch, um Euren Wunsch zu erfüllen und Ihr wollt die Wohnung. Zahlt Ihr nicht bekommt Ihr nicht die Wohnung.

Offenbar ist das Haus ansonsten so attraktiv, dass Ihr nicht auf den Gedanken kommt, von hier weg zu ziehen. Ist es so und Eure Wohnung ist einfach zu klein, hättet Ihr den großen Vorteil, dass Ihr einfach nur innerhalb des Hauses Euer Zeug schleppen müßt. Einen (oder viele kleine) Transporte mit einem Umzugsunternehmen oder einem gemieteten Fahrzeug würden entfallen. Ihr könntet viel Zeit sparen und der Umzug wäre so viel bequemer. Ihr würdet Euch den ganzen Stress mit der Suche nach einer neuen Wohnung, Adressänderungen an allen Ecken und Enden usw. usw. sparen. Schließlich müßt Ihr vermutlich nur die Kaution etwas aufstocken und nicht bei einem neuen Vermieter die volle Kaution zahlen, während Ihr noch auf die Rückzahlung der jetzigen warten müsst.

Insofern finde ich es nachdenkenswert, ob es nicht wirklich sinnvoll ist, jetzt die Chance zu ergreifen und die Kosten, auch wenn sie noch so unberechtigt erscheinen, als bessere Alternative in Kauf zu nehmen.

Ein Verwalter darf nicht Vermittlungsprovison nehmen; so die Gesetzeslage.

Sagst Du das dem Verwalter vorab, wird er Dir nicht die neue Wohnung geben.

Also neue Wohnung anmieten, Mietvertrag unterschreiben, Vermittlungsgebühr gegen Quittung zahlen und wenn der Mietvertrag begonnen hat und Ihr in der Wohnung seid, dann die Vermittlungsgebühr wegen ungerechtfertigter Bereicherung zurückfordern bzw. weil eine Hausverwaltung keine Vermittlungsprovison nehmen dar.

Danke! So werden wir es machen, wenn keine sinnvolle Aufschlüsselung dieser Kosten erfolgt :)

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@LauraAniela

Dann ist allenfalls genau darauf zu achten, wie die Gebühr betitelt wird, wenn sie dann mal auf einer Rechnung auftaucht oder vorher in einem Aufhebungsvertrag, bevor der neue Mietvertrag abgeschlossen wird.

Eine Formulierung seitens der Hausverwaltung könnte so aussehen:

Hiermit erklären wir uns einverstanden, das Mietverhältnis xy gegen eine Einmalzahlung von xx € aufzuheben. Gleichzeitig bieten wir an die Wohnung yz im gleichen Haus anzumieten.

Bei einer derart neutralen Formulierung wäre der geforderte Betrag nur schwer nachträglich anzufechten.

In der UPDATE-mail steht schon ziemlich neutral:

Hier wie gewünscht die Gebühren für die Neuvermietung Ihrer derzeitigen Wohnung. Diese liegt bei 2 Kaltmieten etc. etc.

Es handelt sich also um eine Gebühr, wofür auch immer. Wenn nicht direkt da steht "Maklerprovision" oder "Vermittlungsprovision", besteht natürlich das Risiko, dass man erst mal zahlt, hinterher anfechtet und am Ende mit leeren Taschen, einer zerstörten Beziehung zum Vermieter und einer Menge zusätzlicher Kosten für Anwalt und Gericht da steht. Das sollte man sich also gut überlegen.

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Das ist mir auch neu. Es kann aber sein, dass du innerhalb einer Frist bist, wo du aus der Wonung noch nicht aussziehen kannst. Das wiederum kann aber im allgemeinen durch die Vorstellung eines Nachmieters umgangen werden. Also wenn ihr im Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden habt, der die Wohnung haben will, sagt das eurem Vermieter. Dann hat keiner von euch Kosten.

Der Vermieter muß einen Nachmieter, den der Mieter vorschlägt, nicht akzeptieren.

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@Bitterkraut

Natürlich muss er das nicht. Aber es ist ein möglicher Weg zu einer Lösung.

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