Vermischt sich der Sand mit Mutterboden im Garten?

7 Antworten

Das kann man so nicht beantworten.

Kleine Auflagen von Sand werden durch die Regenwurmtätigkeit eingearbeitet. Es ist auch eine Verbesserungsmöglichkeit für einen lehmigen Boden.

Wenn die Sandauflage so dick ist, dass die Trittfestigkeit nicht gegeben ist, wird es schwierig.

Es war wohl falsch einfach Sand auf den Boden zu kippen, er hätte ein wenig eingearbeitet werden müssen.

Wenn die Sandauflage so dick ist, wird es weiterhin Probleme für den Rasen geben. Die Wasserführung ist schlecht, da reiner Sand kein Wasser halten kann. Es muss also ständig bewässert werden. Mineralstoffe für das Pflanzenwachstum enthält er auch kaum.

Auch auf Sandboden wächst Rasen und ein dichtes Wurzelsystem sorgt für Trittfestigkeit. Wenn der Vermieter aber einfach Sand ohne Humusanteile ausgebracht hat, wird das schwierig.

Rede mit dem Vermieter.

Sand ist nur eine sehr kurzfristige Lösung, um einen Boden zu verbessern (sprich:luftiger zu machen). Sand ist v i e l schwerer als Erde(oder Lehm). Er sickert mit derZeit nach unten, wie wenn der Boden Wasser wäre. Also muss man immer wieder neuen Sand ausbringen, um festen Boden zu lockern. Auf was hat Euer Vermieter den Sand denn gekippt? Auf Bauschutt oder Beton nützt er natürlich nix ; wenn aber(festgetrampelter) Mutterboden o.ä. drunter ist, dann... Mit der Zeit wird's schon werden - auch die greenkeeper auf Golfplätzen bringen immer wieder Lagen von Sand auf den Rasen(kann man schön sehen an dem "Kegel", wenn ein neues Loch gestochen wird ). Und auf richtige Art wässern:Einmal/Woche durchdringend ist besser als jeden Tag so'n bisschen! Viel Glück wünscht Babsy

Fürs Mähen ist es wohl noch zu früh. Es wird etwas dauern, bis der Sand in der tieferliegenden Schicht aufgegangen ist. Der Lehm wird durch Sand schön locker und wasserleitfähig, was er ohne den Sand nicht wäre. Nur Lehm allein verdichtet die Wurzeln so sehr, dass sich Klee ansiedelt - Klee ist die Indikatorpflanze für Stickstoffarmut und Sauerstoffmangel im Boden.

Es wird zwar etwas dauern, aber die Regenwürmer und ihre Kollegen, die anderen Bodenbewohner, schaffen das!

Je mehr du bewässerst, desto verwöhnter wird der Rasen. Ohne zusätzliches Wasser kümmert er sich selber, indem der die Wurzeln ausfährt und suchen geht. Die Natur hat immer Plan B!

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