Vermieter/Markler droht uns?

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5 Antworten

Vermieter/Markler droht uns?

Wer denn, Vermieter oder Makler?

Darf der Vermieter bzw. der Markler beim Arbeitgeber Anrufen bzw das Gespräch mit dem AG suchen wegen angeblichen Drogenkonsum und angeblicher ständiger Ruhestörung?

Ich würde einen Anwalt einschalten und entsprechende Schritte einleiten.

Ist es ein Makler dann würde ich mich zusätzlich an diese Stelle wenden:

http://www.ombudsmann-immobilien.net/seiten/ablauf-des-verfahrens.html

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Wenn etwas weitergegeben wird, das nicht der Wahrheit entspricht und geeignet ist, den Ruf oder das Vermögen zu schädigen, ist es eine strafbare Handlung, die auch zum Schadensersatz verpflichten kann.

Wenn etwas weitergegeben wird, das den Ruf oder das Vermögen schädigen kann, es aber der Wahrheit entspricht, dann kann es dennoch aus Rufmord gewertet werden und wird es auf jeden Fall, wenn es nur der Rufschädigung dienen soll. Auch daraus ist eine Schadensersatzpflicht ableitbar. Das ergibt sich schon aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz, weil ja auch Privatpersonen verurteilt werden, wenn sie den Ruf eines Unternehmers schädigen.

Gerichtsurteile, die den beschriebenen Fall betreffen, sind mir nicht bekannt. Vielleicht gibt es solche auch noch nicht.

Doch rein juristisch betrachtet wäre es ein interessanter Fall, wenn z. B. ein Vermieter durch solches Verhalten seinen Anspruch auf Mietzahlung verwirkt oder ggf. auch noch Arbeitslohnausfälle einschließlich der damit verbundenen Sozialabgaben u. a. erstatten muß.

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Kommentar von stefan1531
17.11.2016, 16:49

In welchem Gesetzbuch findest Du den Begriff "Rufmord"? Den gibt es nicht!

Das erste Beispiel, das Du genannt hast, nennt sich "Verleumdung".

Das, was Du als "Rufmord" bezeichnest (wie gesagt, das STGB kennt diesen Begriff nicht), nennt sich "üble Nachrede"

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Den Beruf eines "Markler"s gibt es nicht. Dein Vermieter kann zwar auch als MAKLER tätig sein, das hat aber keine Reflexion auf dein Verhältnis Mieter - Vermieter.

"seine worte waren er würde uns das Leben zur Hölle machen...."

müssen doch eine Ursache haben. Hier kann dein Gang zum Anwalt zivilrechtliche doch eher strafrechtliche Konsequenzen für den Vermieter haben. Ich vermute, dein Anwalt wird zivilrechtlich eine Unterlassungsklage beim AG einreichen und gleichzeitig Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen übler Nachrede stellen, vorausgesetzt, die beim Arbeitgeber vorgebrachten Verleumdungen sind haltlos.

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Wenn die sonst keine Beziehung untereinander haben, sind solche Anrufe durchaus bedenktlich und könnten den Straftatbestand der üblen Nachrede erfüllen.

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Wer sollte ihm das verbieten? Ob der Arbeitgeber antworten darf, ist doch wohl die Frage.

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Kommentar von Eihhornfee007
17.11.2016, 15:51

Er will es nur machen um dem AG zu sagen "was für Leute wir sind" seine worte waren er würde uns das Leben zur Hölle machen....
sind morgen so oder so beim Anwalt

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