Vermieterin will, dass ich streiche, der Mieterverein sagt, nicht nötig, was tun?

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13 Antworten

wenn du Mitglied im Mieterverein bist, stellen die dir im Zweifelsfall einen Anwalt?

Weil wenn, dann würde ich es in dem Fall auf eine Klage ankommen lassen ... zu verlieren hast du dann ja nicht wirklich was ...

Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:06

Doch, ich könnte die Klage verlieren. Dann wird es wirklich teuer.

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Cerealie 22.03.2012, 02:11
@Zonkowitsch22

Ich halte die Aussagen des Mietervereins da schon für vertrauenswürdig, und das Risiko, einen Prozess zu verlieren, für sehr überschaubar ... ich würde mich drauf einlassen ... 400 Euro auszugeben, wenn es nicht rechtens ist, dass es verlangt wird, würde ich nicht einsehen ...

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Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:15
@Cerealie

Ja, so geht es mir auch. Vermutlich werde ich es darauf hinauslaufen lassen. Vielleicht vorher nochmal anrufen, ob sie mit 200 EUR pauschal bar in die Hand auch zufrieden wäre. Dafür dann keinen Prozess.

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Cerealie 22.03.2012, 02:20
@Zonkowitsch22

wenn du das Angebot vernünftig unterbreitest, sollte sie doch auch vernünftig reagieren ... oder befürchtest du, dass es ihr eher ums ''Prinzip'' geht?

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DerCowboy 22.03.2012, 08:30
@Zonkowitsch22

Du willst ihr 200 € bezahlen, obwohl du im Recht bist? Bevor sie dich verklagen würde, würde die gute Frau doch sicher auch mal einen Blick auf die Rechtslage werfen und sehen, dass sie keine Ansprüche hat.

In jeder Mietwohnung, in die ich bislang eingezogen bin, waren Bohrlöcher des Vormieters.

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Kopiere die Seite des Mieterbundes zu den starren Fristen und zeige Ihr dass Sie keine Ansprüche stellen kann!


Alles über die Klauseln zur Schönheitsreparatur

powered by Deutscher Mieterbund e.V. 350 DMB-Vereine und 500 Beratungsstellen vor Ort Nach dem Gesetz hat der Mieter mit Schönheitsreparaturen oder Renovierungsarbeiten erst einmal nichts zu tun. Der Vermieter ist dafür verantwortlich. Allerdings sind die gesetzlichen Vorgaben nicht zwingend. Im Mietvertrag können Renovierungsarbeiten auf den Mieter abgewälzt werden. In bestimmten Fällen sind diese Klauseln aber unwirksam.

Die Folge kann sein, dass Mieter überhaupt nicht renovieren müssen, egal. Doch eine Renovierungsklausel kann auch wirksam sein, wenn sie korrekt abgefasst wurde. Auch dazu gibt es ein BGH-Urteil.

  1. Abgeltungsklausel mit starren Fristen So genannte Abgeltungsklauseln mit starren Fristen sind unwirksam. Mit dieser Entscheidung setzt der Bundesgerichtshof (BGH VIII ZR 52/06) seine Rechtsprechung zu Schönheitsreparaturen konsequent fort. Abgeltungsklauseln in Formularmietverträgen legen fest, dass der Vermieter anteilige Renovierungskosten von seinem Mieter fordern kann, obwohl bei dessen Auszug die üblichen Schönheitsreparaturen noch nicht fällig sind. Das sind Fälle, in denen der Mieter nach relativ kurzer Wohndauer, zum Beispiel nach einem Jahr, auszieht oder in denen er noch zwei Jahre vor seinem Auszug renoviert hat.

Weitere Ifos auf der Seite:

http://www.immobilienscout24.de/de/umzug/ratgeber/renovierung-modernisierung/urteile/schoenheitsreparaturklausel.jsp

Zonkowitsch22 22.03.2012, 14:11

Danke, bei mir ist die Klausel aus anderen Gründen ungültig. Das weiß die Vermieterin auch.

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Was die Vermieterin will, ist total irrelevant, entscheidend ist die Rechtslage (Gesetz und Rechtsprechnung). Fakt ist, dass bei starren Fristen sämtliche Vereinbarungen des MV zu Schönheitsrep. wärend und zum Ende der Mietzeit unwirksam sind. Das ist eindeutig. Ich verstehe deshalb nicht die vielen Diskussionen. Teile der V. einfach mit, dass du auf Grund der Rechtslage keinerlei Schönheitsrep. durchführen wirst. Sie könnte klagen, würde unterliegen. Ihr kam es auf einen Versuch an.

Zonkowitsch22 22.03.2012, 11:31

Vielen Dank, das gibt mir Sicherheit.

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Lass dich nur auf das ein, was du auch in deinem Mietvertrag schriftlich fixiert hast, ansonsten sagst du zum Vermieter er solle Klagen (er weis, dass er verliert und wird nicht Klage einreichen). No Risk, no fun

Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:08

Die schriftliche Fixierung im Mietvertrag ist aufgrund der geänderten Rechtslage nicht mehr gültig.

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anjanni 22.03.2012, 07:36
@Zonkowitsch22

Ja eben - sie ist nicht gültig, also hinfällig... Also hast Du doch was in der Hand.

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Man wird die zugespachtelten Bohrlöcher trotz allem sehen, auch, wenn sie überstrichen sind... Normalerweise ist es üblich, dass Wohnungen lediglich besenrein, jedoch nicht renoviert übergeben werden. Es wird davon ausgegangen, dass jeder Neu- Mieter die Farbe streichen kann, die er wünscht. Was hat also eine frisch gestrichene Wohnung für einen Sinn, wenn man im Zweifel eh nicht den Geschmack des Nachmieters trifft und dieser eine andere Farbe drüber streicht??? Ich würde mich auf die Forderung der Vermieterin nicht einlassen.

Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:16

Tja, vielleicht mache ich es auch so.

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anjanni 22.03.2012, 07:47

Man wird die Bohrlöcher übertapezieren müssen, damit man sie nicht sieht. Aber Tapezieren ist eine Schönheitsreparatur, die man bei ungültiger Klausel eben nicht ausführen muß.

Mit dem Geschmack des Nachmieters hat das an dieser Stelle wenig zu tun. Die Folgerung (nicht auf die Forderung der Vermieterin einlassen) ist trotzdem richtig.

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Wenn die Schönheitsreparaturen-Klausel hinfällig ist, mußt Du nichts machen. Du mußt weder streichen noch tapezieren.

Wie die zugespachtelten Bohrlöcher auf der Tapete aussehen, ist dann völlig wurscht. Es muß eben neu tapeziert werden, aber nicht von Dir. Bohrlöcher an sich hättest Du nicht mal zuspachteln müssen, da sie in der Tat zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Wohnung gehören, jedenfalls in Maßen.

Vor einer Klage brauchst Du Dich da auch nicht zu fürchten. Der Mieterverein hat die Klausel ja sicherlich sorgfältig geprüft. Noch jedenfalls ist die Rechtsprechung in diesen Dingen meistens sehr mieterfreundlich.

Zonkowitsch22 22.03.2012, 11:24

Danke für die Antwort. Die ist ja ganz in meinem Sinne. Jetzt muss ich wohl nur noch einen Zeugen für die Übergabe finden, oh je.

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Mir ist diese oder eine vergleichbare Frage von gestern noch in Erinnerung. Ich bin nicht immer der, welcher gleich zum Gang zu einem Anwalt oder Mieterverein rät. Aber was soll das Ganze ? Warum stellt sich die Frage hier. Der Mieterverein hat so geraten, dann sollte man dem Rat folgen. Ansonsten hätte man schon diese Kosten sparen können.

Ich würde auch nicht streichen. Allerdings könnte dann die Kaution verlustig gehen bzw man müsste diese erst herausklagen.

Zonkowitsch22 22.03.2012, 11:27

Natürlich werde ich nicht auf die Kaution verzichten. Darum geht es ja. Im schlimmsten Fall muss ich sie herausklagen.

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Du kannst dem Mieterschutzbund / Mieterverein ruhig vertrauen. Diesbezüglich gibt es durchaus schon eine Menge Urteile, alle zugunsten der Mieter. Der Mieter ist nicht in der Pflicht, vor allem nicht bei Kurzzeitmiete bis zu drei Jahren, die Wohnung komplett zu streichen. Wenn du nett sein möchtest, dann bessere doch die Bohrlöcher noch exakter aus.

Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:07

Ich habe 7 Jahre dort gewohnt. Und die Bohrlöcher sind mit Moltofill verputzt, mehr kann ich mit meinem Knowhow nicht machen.

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touchdown331 22.03.2012, 02:10
@Zonkowitsch22

Ja, nur nach drei Jahren kann sie dich durchaus in die Pflicht nehmen, die Wände zu streichen. Wenn in deinem speziellen Fall der Mieterschutzbund schon seine Meinung geäußert hat, dann würde ich auch darauf vertrauen. Die kennen sich besser aus mit Mietrecht....)

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Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:11
@touchdown331

Nein, die Schönheitsreparaturklausel ist unabhängig von der Wohndauer UNGÜLTIG. Ich muss keinen SChönheitsreparaturen vornehmen. Die Frage ist nur, sind Bohrlöcher, die mit Moltofill zugesprachtetl wurden, Schönheitsfehler oder Beschädigungen.

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jockl 22.03.2012, 07:28
@Zonkowitsch22

Weder noch, das ist Gebrauch der Mietsache und die Folge davon.

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Da gibts nur eins Flüssigrauhfaser Farbe deckt gut und fällt nicht auf. Aber Vorsichtig bleiben vlt. Großflächig flüssigraufaser malen Lg Claudio

Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:03

Ich selbst kann nicht streichen. Der billigste Maler nimmt 400 EUR. Der Mieterverein sagt, es ist nicht zu streichen. Die Vermieterin sagt, die Bohrlöcher, obwohl mit Moltofill zugemacht, seinen Beschädigungen. Grrr ...

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Purki 22.03.2012, 02:16
@Zonkowitsch22

Ich bin auch kein maler aber bitte dass kann man doch ?! Das ist nicht schwer malerzeugs holen lis gehts ;) boden abdecken fertig rauhfaser holen und in 2 std hast du alle wände je nach verschmutzung bzw bohrungen deckt gut

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Purki 22.03.2012, 02:25
@Purki

Ist ne Investition von ca 35 € ;)

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Nicht, dass ich behaupten wolle, man könne sich unbedingt auf den Mieterverein verlassen (ich habe mit denen auch schon meine Erfahrungen...), aber mit der Renovierungsklausel haben sie wohl recht, das kannst du ja nachlesen.

Ich empfehle auf jeden Fall, Fotos vom Übergabezustand zu machen und zur Übergabe einen Zeugen mitzunehmen.

Zonkowitsch22 22.03.2012, 11:27

Könntest du mitkommen, Kuhjunge? Ich kenne hier leider niemanden ...

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selber streichen kostet maximal 50 euro, kannst ja die billigste farbe nehmen und muss ja nicht gut werden

nein eigentlich muss ihm das reichen, wenn das zugespachtelt ist

kannst du vielleicht einfach die löcher überstreichen oder hast du dann zu krasse farbunterschiede?

Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:31

Kostet 50 EUR und 2 Tage Arbeitszeit. Ich bin Freiberufler und verliere dadurch 500 EUR Einkommen. Macht 550 EUR. Und wenn ich es streichen würde, würde man es sehen. Und es gibt ja auch keine KLEINEN Eimer mit Wandfarbe für Rauhfasertapeten, sonst könnte ich mich mit dem Vorschlag anfreunden.

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Mohammelmett 22.03.2012, 02:38
@Zonkowitsch22

10l eimer für 10€ würd ich nehmen und dranklatschen, dauert ja 8h doch schon für so ne 100qm wohnung....

farbe brauchst auch mehr als 2 eimer dann....

ich würds lassen

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400 € für ein bissel farbe ? kann ich zwar nicht glauben aber ok...

ich würde an deiner stelle streichen...dann hast du weder stress noch sonst was

Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:03

Ich selbst kann nicht streichen. Der billigste Maler nimmt 400 EUR. Der Mieterverein sagt, es ist nicht zu streichen. Die Vermieterin sagt, die Bohrlöcher, obwohl mit Moltofill zugemacht, seinen Beschädigungen. Grrr ...

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finde ich ziemlich mies, wenn man sich nur auf irgendwelche klauseln beruft und dinge im nachhinein für ungültig erklärt, die man zuvor offensichtlich unterschrieben hatte. eine frage der eigenen moral, mehr als der gültigen rechtssprechung ...

Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:05

Wie bitte? Irgendwelche Klauseln? Das ist die Rechtslage. Entweder der Mieter blecht oder der Vermieter. Da der Vermieter die Miete einnimmt, sollte er auch die Wohnung für den Folgemieter zurechtmachen. Das wäre die Antwort auf die Moralfrage.

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Cerealie 22.03.2012, 02:08
@Zonkowitsch22

Die Rechtslage hat sich in den letzten Jahren geändert, die ganzen ''Standart-Mietvertrags-Vordrucke'' aus dem Schreibwarenladen, die diese Klausel in xx Jahrens-Abstand muss gestrichen werden sind an dieser Stelle ungültig ... das hat wenig mit dem Fragesteller hier zu tun, sondern wurde so gerichtlich festgestellt ...

Ich würde als Vermieter sowieso nur unrenoviert vermieten ... so kann jeder Mieter renovieren, wie er fröhlich ist, und genau so auch wieder aus der Wohnung raus ... lediglich bei schwarzgestrichenen Wänden würde ich auf abänderung bestehen ... so, wie es auch gesetzlich korrekt ist ...

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Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:09
@Cerealie

So ist es wohl. Ich glaube, der Punkt ist, dass die Vermieterin, vieleicht aus taktischen Gründen, die verputzten Bohrlöcher als Beschädigung ansehen möchte.

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michnicht 22.03.2012, 02:12
@Zonkowitsch22

tja, das meine ich eben. man beruft sich immer schnell auf die rechtslage. aber so wie ich es lese, wurde im Mietvertrag etwas anderes vereinbart - das ist dann plötzlich unwichtig.

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Cerealie 22.03.2012, 02:13
@Zonkowitsch22

Bohrlöcher zuspachteln (wenn man es ordentlich macht, und nicht gerade mit Silikon!) ist ausreichend ... Bohrlöcher gehören zum normalen Gebrauch in einer Wohnung ... was anderes ist es nur, wenn Fliesen angebohrt werden, da darf der Vermieter ''Amok laufen'' (im übertragenen Sinne)

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Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:13
@michnicht

Wenn vereinbart wurde, jemanden aufzuhängen und das Strafrecht wird geändert und die Todesstrafe abgeschafft, kannst du ihn auch nicht mehr aufhängen. Das meine ich.

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michnicht 22.03.2012, 02:18
@Zonkowitsch22

würdest Du denn in die Wohnung einziehen mit dem Spuren der Bohrlöcher überall ?

nimm mal an, Du würdest sie vermieten, wäre es dann nicht nur fair, wenn Du das, was Du vermietest so wieder bekommst, wie Du es zur Verfügung gestelt hattest und entsprechend des von Dir unterschriebenen Vetrages ?

Oder anders : wenn Du mir Dein Auto für 50.- Euro für das Wochenende überlässt, ist das dann ok, wenn ich es mit offensichtlichen Kratzern wieder zurückgebe, die ich einfach schnell überpinselt habe ? Sagst Du dann auch : Das ist die Rechtslage ?!

Denk' es auch mal anders herum ...

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Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:24
@michnicht

Nein, nein ... ich zahle jahrelang monatlich Miete. Dafür kann die Eigentümerin was zum Renovieren zurücklegen. Die Rechtsprechung sagt, der Mieter hat keine Schönheitsreparaturen auszuführen. Da kannst du nicht mir Fairness kommen. Das passt vorn und hinten nicht. Die Vermieterin will abzocken, das ist alles. Sie ist die Eigentümern, sie hat für den ordnungsgemäßen Zustand zu sorgen. Doch nicht ein vorübergehender Mieter. Wo lebst du denn eigentlich. Also bitte ... Die Miete abzocken, aber die Pflege des eigenen Eigentums anderen überlassen, so weit kommt es noch.

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michnicht 22.03.2012, 02:25
@Zonkowitsch22

ja, aber wenn es umgekehrt ist : nämlich daß es bis dahin wo er verurteilt wurde, keine todestrafe gab und er sich entsprechend verhalten hat und seit heute plötzlich doch eine solche verhängt wird, ist das dann fair, wenn er jetzt aufgehängt wird ?

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michnicht 22.03.2012, 02:33
@michnicht

egal, vergiss es, ich denke der kompromiss mit den 200 Euro ist ok. das wird sie schon akzeptieren - oder mach das was @Purki meint, klingt einfach.

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Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:34
@michnicht

Diese Antwort ist nun doch etwas abwegig. Alle Menschen müssen irgendwo einziehen. Stell dich jetzt nicht naiver als du bist, du weil du offensichtlich selbst vermietest. Ich hatte Argumente genannt. Stichhaltige. Mit "Moral" die armen Vermieter decken, das geht gar nicht, das geht meilenweit an der Realität vorbei. Und nochmals der kleine Hinweis: Ich zahlte monatlich eine beachtliche Miete, jeden Monat, ohne Ausnahme.

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Zonkowitsch22 22.03.2012, 02:36
@michnicht

Nein, natürlich nicht. Wenn der Gesetzgeber die Erkenntnis gewonnen hat, dass Todesstrafe nicht geht, dann kann man von da an selbstverständlich keine Todesstrafe mehr verhängen. Du erschießt ja auch heute keinen Ossi mehr, der erstmals seit 1989 in den Westen fährt, nur weil damals noch der Schießbefehl galt.

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michnicht 22.03.2012, 10:04
@Zonkowitsch22

nein, ich vermiete nicht selbst, aber ich habe Freunde, die eine vermieten und sich schon lange mit ihren Mietern schwer herumärgern müssen, weil diese sich auch immer auf irgendwelche Rechtssprechungen berufen und sich damit jeder Zahlung veweigern und damit regelmäßig durchkommen.

Sie sind aber auf die Mieteinnahmen angewiesen, um sich die eigene Wohnung zu finanzieren. Seit Jahren kommen bei denen keine oder nur unvollständige Mietzahlungen an, weil sie aus den abenteuerlichsten Gründen einfach die Miete nach Belieben kürzen. Die Rechtsspechung hilft den Mietern dabei ohne Rücksicht auf Fairness oder Konsequenzen, eben mit Argumenten wie Deinen.

Sie werde durch dieses "Recht" des Mieters mittlerweile ihre eigene Wohnung verlieren, die mithilfe der Vermietung langsam abbezahlen wollten. Ich kann mich Deine Meinung daher nicht anschließen, daß "der Vermieter ja schließlich genug Geld hat" ... Ich kenne eben auch die andere Seite.

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michnicht 22.03.2012, 10:06
@Zonkowitsch22

eben, aber es erscheint Dir absolut in Ordnung, auf anderer Ebene den Schießbefehl nachträglich wieder einzuführen....

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