Vermieterin "verzichtet" 9 Jahre lang die Mieterhöhung laut Preisindex. Konsequenzen?

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1 Antwort

Jensdirk 24.10.2012, 10:00

Danke für den Tip. Das bedeutet also: 1. Die in den vergangenen Jahren versäumten Mieterhöhungen kann der Vermieter als zu zahlenden Geldbetrag nicht nachfordern. Dieses Geld ist für ihn verloren. 2. Allerdings kann er für die zukünftig zu zahlende Miete einen prozentualen Aufschlag errechnen, der sich aus der Differenz des Preisindex zu Beginn des Mietvertrages und dem von heute ergibt. In meinem Fall sind das16,8 %. Entscheidend ist also, worauf sich genau das "rückwirkend" bezieht und das war für mich in diversen Internet-Beiträgen nicht eindeutig erkennbar. Salopp ausgedrückt denkt sich der Vermieter: Verdammt, 9 1/2 Jahre habe ich keine Mieterhöhung laut Preisindex eingezogen. Jetzt rechne ich mir wenigsten die Miethöhe aus, die ich ab "heute" veranschlagen könnte, wäre ich jedes Jahr dem Preisindex gefolgt und verlange diese ab "sofort" (= Monat, in welchem die Mieterhöhung schriftlich übermittelt wurde plus 2 volle Monate)

Letzte Frage: In welchem Zusammenhang spielt die Tatsache eine Rolle, dass die Index-Mietvereinbarung vertraglich auf 10 Jahre begrenzt ist und am 15.3.2013 auslaufen würde?

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