Vermieterin erlaubt nicht Familiennachzug, darf sie das?

5 Antworten

Selbstverständlich darf ein weiteres Kind zuziehen, das ohne Erlaubnis des Vermieters. Es bedarf lediglich der Information über den Zuzug.

Die Wohnungsgeberbestätigung hat vom Mieter, in dessen Wohnung der Zuzug erfolgt, auszugehen. Der Vermieter ist lediglich namentlich (ohne Adresse etc.) zu benennen.

Den Vordruck gibt es im Internet bzw. direkt beim EMA.

Und wird die Vermieterin in irgendeiner Art und Weise darüber in Kenntnis gesetzt, dass wir sie einfach anmelden?

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@diamond1905

Nach der Novellierung des Meldegesetzes ab 1.11.16 ist nur noch der Name des Vermieters in die Wohnungsgeberbescheinigung einzutragen, nicht mehr seine Adresse. Somit ist von Seiten des EMA die Info nicht möglich.
Du als Mutter (Mieter der Wohnung bist aber gehalten, dem Vermieter  den Zuzug zu Kenntnis zu geben, Dadurch wird der Vermieter in die Lage versetzt, Betriebskosten mit Personenschlüssel korrekt umzulegen. Bei BK mit anderem Schlüssel spielt eine weitere wohnhafte Person keine Rolle. Ein evtl. Mehrverbrauch findet in der folgenden Abrechnung seinen Niederschlag und der nachfolgenden Anpassung der Vorauszahlungen für die Zukunft. Im Wesentlichen dürfte das für den Wasserverbrauch und/oder Müllaufkommen (bei Wohnflächenschlüssel) eine Rolle spielen.

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es ist genau so, wie du es geschildert hast und vermutest. deine vermieterin hat nur eine meinung, ob das (nach ihrem ermessen) erlaubt wäre und kennt vermutlich nicht die rechtlichen regeln aus grundsatzurteilen.#

manche vermieter wollen ihren mietern z.b. vorschreiben, ob sie kinder kriegen dürften oder welche fernsehprogramm sie sehen sollen.

machen kann sie ohnehin nicht, denn sie hat über die wohnung kein haus- oder zutritttsrecht und kann daher menschen, die in die wohnung wollen, nicht den zugang verweigern. da würde sie sich sogar strafbar machen.

und eine küdigung der wohnung hätte sogar bei einer gerichtlchen auseinandersetzung keinen erfolg, weil jeder richter/anwalt die von dir gefundenen präzedenzfälle kennt.


Vielen Dank für die Antwort! :)

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Habe ich da etwas falsch verstanden?

Nein. hast Du nicht.

Und wenn nicht, wie sollen wir weiter vorgehen?

Die Eltern teilen per Einwurfeinschreiben  der Vermieterin den Zuzug er leiblichen Tochter mit.

Netterweise kann man in dem Schreiben oben genannte Sachen aufführen, dass keine es keine Überbelegung ist, der Zuzug der leiblichen Tochter nicht verwehrt werden darf und die Vermieterin die Nebenkosten die nach Personen abgerechnet werden, anpassen darf.

Die Eltern bzw. die Parteien die den Mietvertrag unterschrieben haben füllen die Wohnugsgeberbestätigung aus.

LG

johnnymcmuff

Und wird die Vermieterin in irgendeiner Art und Weise darüber in Kenntnis gesetzt, dass wir sie einfach anmelden?

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@diamond1905

Ihr müsst sie in Kenntnis setzen, denn die personenbezogenen Nebenkosten darf sie anpassen.

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1. eigene wohnung - stromabschlag extrem hoch

hi,

mein sohn hat gerade seine erste eigene mietwohnung bezogen - 1 zi., 36 qm... er wohnt darin allein... nun hat er sich bei einem stromanbieter angemeldet und ist fast vom glauben abgefallen, als er die monatlichen abschlagsbeträge sah - 95,- € - jeden monat... ist das normal und was kann er dagegen tun,

ich zahle für eine 124-qm-whg. (4-personen-haushalt + 3 terrarien, die gut strom schlucken) gerade mal 94,-/monat.

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Vermieter behauptet die Wohnung sei überbelegt und verweigert Zuzug von Familienmitglied - Was tun?

Hallo zusammen, vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt sich in der Materie aus, was die Rechtssprechung angeht, also:

2002 sind wir mit 2 Erwachsenen und 3 Kindern in eine 4 Zimmer Wohnung mit etwa 90 m² Wohnfläche gezogen. Ein Jahr später kam noch ein weiteres Kind hinzu und wir waren zu sechst. So weit so gut.

Nun bin ich vor einigen Jahren zum Studieren in eine andere Stadt gezogen und wollte jetzt wieder zu meiner Familie zurückziehen. Beim Bezirksamt habe ich erfahren, dass ich eine Wohnungsgeberbescheinigung vom Vermieter benötige, um mich anzumelden. Daraufhin meldete ich mich beim Vermieter und bekam prompt ein Schreiben, dass die Wohnung doch jetzt schon überbelegt sei und meine Aufnahme verweigert wird.

Ich war mir sicher, dass die Wohnung nicht überbelegt ist und habe mich im Vorfeld im Internet informiert und auch einige Gerichtsbeschlüsse zu dem Thema gefunden. Demnach benötigt ein Erwachsener wohl eine Wohnfläche von etwa 10 m² und pro Zimmer können bis zu zwei Personen wohnen.

Dann habe ich mich nochmals persönlich im Büro des Vermieters gemeldet , weil ich annahm, dass es sich um ein Missverständnis handelt. Denn ich war mir sicher, dass die Wohnung nicht überbelegt ist. Wie gesagt: in unserem Fall ohne mich 5 Personen auf 90 m² sind 18 m² pro Person.

Im Büro des Vermieters wurde mir gesagt, es handele sich nicht um ein Missverständnis und die Wohnung sei nun mal überbelegt.

Ich sprach an, dass es bis jetzt keine Probleme gegeben hatte und wir schon damals zu fünft aus einer kleineren Wohnung des gleichen Vermieters in eben diese größere Wohnung eingezogen sind. Warum wird genau jetzt behauptet, dass die Wohnung überbelegt wäre und warum kündigt uns der Vermieter nicht, wenn er denkt er wäre im Recht. Auch auf die oben genannten Gerichtsbeschlüsse wies ich hin.

Die Punkte, die ich ansprach, wurden ignoriert, runtergespielt. Es liege im Ermessen des Vermieters dies zu entscheiden und sie würden eine 3 Zimmer Wohnung ja auch nicht an eine 4 köpfige Familie vermieten. Die Kinder seien ja jetzt keine Kinder mehr und benötigten mehr Wohnraum. Pro Person müsse man ein Zimmer haben.

Außerdem sagte mir die Sachbearbeiterin des Vermieters, ich könne ohne weiteres bei meiner Familie wohnen solange keine Probleme entstehen. Das hat mich dann schon etwas verdutzt, erst zu behaupten die Wohnung wäre überbelegt, aber im gleichen Atemzug zu sagen ich könne dort wohnen. Wozu gibt es denn dann das Meldegesetz?

Wenn ich dort wohnen kann, warum wird mir dann die Aufnahme in die Wohnung verweigert? Und natürlich kommt es zu Problemen wenn ich mich beim Amt nicht anmelden kann und ohne Wohnort oder gültigen Perso dastehe. Auch diese Äußerungen wurden von ihr nicht wahrgenommen und sie werde das nicht mit mir ausdiskutieren.

Zum Schluss sagte ich, dass wir uns dann wohl vor Gericht sehen würden.

Wer weiß einen Rat oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Wer ist im Recht? Wie sollte ich jetzt vorgehen?

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Welcher Verteilerschlüssel in der Nebenkostenabrechnung ist für mich am Besten?

Folgende Situation:

Ich wohne in einem Haus mit 4 Parteien.

2x Wohnungen á 45 qm (mit jeweils 1 Person als Mieter) 1x Wohnung á 130 qm (hier wohnt die Eigentümerin des Hauses) 1x Wohnung unter dem Dach mit 70qm (Eine Mieterin und deren Tochter)

Da es in den letzten Jahren immer wieder falsche (zum Nachteil der Mieter) Abrechnungen gegeben hat, habe ich nun auf der Einhaltung der Normen für die Abrechnung bestanden und 140 Euro rausbekommen.

Dennoch habe ich eine Frage.

In meinem Mietvertrag ist kein Verteilerschlüssel angegeben. Demnach müßte meiner Meinung nach nach Quadratmetern abgerechnet werden. In der korrigierten Nebenkostenabrechnung wird nun aber in Teilen ein Abrechnungsschlüssel nach Personen verwendet.

Hintergrund ist wohl das die Vermieterin die größte Wohnung im Haus bewohnt... Werde ich durch die Abrechnung nach Personenanzahl schlechter gestellt?

Ich bewohne eine der 45 qm - Wohnungen. Da kein Schlüssel im Mietvertrag vereinbart ist kann ich doch auf Abrechnung nach qm bestehen, oder? Muss ich dann evtl. mehr zahlen, oder ist es besser auf die teilweise Aufteilung der Kosten nach Personenanzahl einzugehen obwohl diese meinem Verständnis nach nicht rechtens ist. Wie stelle ich mich finanziell besser? Ich bin nicht mehr bereit der Vermieterin auch nur noch einen Cent zu schenken, da sie mich über die letzten 4 Jahre mit falschen Angaben in der Nebenkostenabrechnung um rund 700 Euro betrogen hat. Natürlich alles total unabsichtlich...

Danke für die Antworten!

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Kostenübernahme nach Schimmelbeseitigung (Tapete, Schimmelmöbel etc) Vermieter trug Schuld durch Baumängel!?

Hallo Liebe Leute,

das wird jetzt ein Spezieller und langer Text und ich hoffe auf Anständigen Rat!

Zur Sachlage:

Im Wohnzimmer war an mehreren Stellen im Wohnzimmer Schimmel. Hervorgerufen durch fehlenden Dachüberstand am Haus und unzureichender Dämmung der Fassade.

Der Vermieter (der über mir Wohnt) hatte an den gleichen Stellen das Problem. Er hat sein Haus Rundum überarbeitet, d.h: - Neue Drinage - Dachüberstand hinzugefügt - Komplett neue Fassade (alte runter und neue Dämmung + putz etc. machen lassen) - Extra (seine Aussage) Anti Schimmel Zeug (bitumen oder so) an der Bodenplatte benutzt) - Die Stellen in mein Wohnzimmer beseitigt (Tapete und Putz ab) und nach Trocknung neu Verputzt) "Siehe bild im Anhang"

Soweit so gut!

Jetzt ist die Frage (Schimmel war jetzt 3 Jahre!!! im Wohnzimmer): Es riecht trotz gutem Lüften und viel Febreze immer noch muffig und stickig im Wohnzimmer, also gehe ich davon aus das die Möbel, wie Sofa (Stoff) Sideboards (die davor Standen), Schimmelsporen enthalten und entsorgt werden müssen. Auch die neu Geputzte-Stelle muss Tapeziert werden (eig das Komplette Zimmer wegen der Dauer der Schimmelbelastung) (Ja es war "Böser Schimmel)

Trägt der Vermieter (da es ja sein Verschulden war) die Kosten für die Tapete/ Farbe und für neue Möbel (Natürlich nur Preislich wie die alten Möbel minus Preisminderung durch "alter" der Möbel)???

Randfakten: - seid 1 Jahr Verminderte Miete (Nebenkosten entfallen)"80€" - Miete Normal 480€, im moent 400€ - Ich habe keine Hausratversicherung (die bei dem Fall eh nicht greift) - Finanziell sieht es bei mir extrem dünn aus, was das Kaufen der Dinge mir echt schwer macht. - Vermieter ist nicht auf Krawall gebürstet (sind per "DU"), heißt kein Gericht muss regeln. - In ein paar Tagen kommt es zum Gespräch wegen neuen Mietvertrag/ Mieterhöhung (was ja alle 2 Jahre machbar ist und bei mir "wegen dem Schimmel" nie gemacht wurde) - Nebenkostennachzahlung musste ich nie Zahlen wegen dem Schimmel - Alles Schriftlich abgesegnet - Hilfreiche Infos zu mein Fall, bezüglich die Kostenübernahme der Tapete und Möbel habe ich nicht gefunden

Euer Rat???

Wer hat da Ahnung oder Erfahrung? Ich bitte um knackige und gute Hilfe, also kein drum herum Gerede von wegen wer ist Schuld? Lüften etc. der Sachverhalt ist wie Oben geschrieben ja klar.

Ich würde bei dem Gespräch in paar Tagen mit dem Vermieter schon gerne dieses Thema ansprechen das er, oder seine Hausrat/ Gebäudeversicherung, zumindest die Kosten der Tapete/ Farbe zu übernehmen hat (Auch wenn die Renovierung des Hauses schon extrem Teuer war "30000€")

Kann ich mich da auf was Berufen? ggf. Beweise (Gerichtsurteil etc)

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung aber denke sollte alles gut geschildert sein :)

Ich bitte um schnelle Hilfe wenn möglich und bedanke mich bei jedem einzelnen der guten Rat hat :)

Liebe Grüße L.

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Soll wir ehrlich sein und dem Vermieter von meiner Schwangerschaft berichten?

Hallo, einige von euch wissen wahrscheinlich selbst wie schwer es ist schwanger/mit Kind eine Wohnung zu finden. Mein Freund und ich werden andauernd nur abgelehnt wenn wir von meiner Schwangerschaft und der Notlage berichten. Wir hatten bis jetzt nur 2x die Chance eine Wohnung zu besichtigen, der Vermieter/Markler wusste vorher noch nichts von der Schwangerschaft. Da die Miete vom Jobcenter übernommen wird, finden wir für den vorgegebenen Preis meistens nur 2 Zimmer Wohnungen, Größe ist mehr als ausreichend! Für meinen Freund und mich wäre es kein Problem dem Kind später unser Schlafzimmer zu überlassen. Jedenfalls, meinte die Vermieterin bei der ersten Wohnung gleich, dass das nicht geht und dass sie langfristige Mieter sucht. Bei der zweiten Wohnung, haben wir nicht sofort von der Schwangerschaft berichtet aber dummerweise stand es auf dem Zettel für den Mietbescheid vom Jobcenter, den ich ihm unüberlegt in die Hand gedrückt habe. Morgen und am Samstag haben wir jeweils zwei neue Besichtigungstermine. Wir bereiten uns gut vor, nehmen ein Bewerbungsschreiben, Mieterselbstauskunft, Lohnabrechnungen, usw. mit. So sammeln wir sicher Pluspunkte. Nun wissen wir nicht ob wir dem Vermieter von der Schwangerschaft berichten sollen oder nicht. 1. Steht in meinem ALG2 Bescheid, dass ich schwanger bin 2. In der Mieterselbstauskunft steht "die wohung wird für ____ Personen benötigt".. soll ich reinschreiben für 2 Personen? Bis jetzt sind wir ja noch zu zweit, Baby kommt Anfang Dezember. Oder gleich für 3 Personen? 3. Man sieht meinen Bauch (25 SSW)

Wir hoffen trotz den vielen Absagen immer noch auf einen Vermieter mit Herz für Kinder... Sollen wir direkt ehrlich sein? Ich hab das Gefühl dass wir sowieso nicht drum rum kommen. Oder soll wir es vertuschen? Es ist echt eine Notlage, ich kann nicht mit Kind in einem 12 qm Kinderzimmer wohnen bleiben!

Bitte keine Vorurteile oder ähnliches, ich habe es eh schon schwer genug, danke.

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